Ich habe nach langer Zeit mal wieder "Der Pate" gelesen. Dabei fiel mir auf, dass man, oder zumindest ich, den Roman gerne für bare Münze nimmt. Aber wenn man das mit Artikeln über die Mafia abgleicht oder z.B. mit Dokus, in denen versucht wird die Beziehung zwischen der Mafia und Prominenten wie Frank Sinatra herzustellen, dann liegt das schon nahe. So etwas zu denken. Der ganze Habitus, der in Filmen und Romanen dargestellt wird, scheint doch der Wahrheit sehr zu entsprechen. Was befruchtet da wohl wen? Woher kommt das? Hat jemand gute Literaturtipps zum Thema?

Die Realität ist oft grausamer, was in den Büchern nicht rauskommt ist die Angst in der Bevölkerung und daraus resultierendes Kuschen, chancenlosigkeit der Jugendlichen, außer bei der Mafia einzusteigen...

Organisierte Kriminalität ist real. Publikationen können von Fiktion bis Semi-Dokumentation reichen. Die Fakten hat - wenn überhaupt - in aktuellen Fällen die Staatsanwaltschaft.
Mafia ist Fakt und gleichzeitig undurchschaubar, sonst waers nicht Mafia. Einfach, oder /
Die Nähe von Realität und Fiktion gibt es doch in vielen Romanen, z.B. Der Schwarm oder Spionageromanen, Krimis, Wirtschaftsdynastiebeschreibungen.