Frage von Fashionella, 75

Wie sehen die Argumente von Feminismus-Gegnern aus?

Hallo Ihr! Ich bereite gerade eine Präsentation zum Thema der feministischen Debatte in den USA vor. Nur wird mir noch nicht wirklich klar, welche Gründe/Argumente die Gegner des Feminismus gegen diesen haben. Ich würde gerne die Argumente für und gegen gegenüber stellen. Auf der Pro-Seite habe ich schon einige Ideen. Leider aber noch nicht wirklich welche für die Contra- Seite.

Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!!

Antwort
von PlueschTiger, 16

Hallo Fashionella,

nach dem was ich in dem Zusammenhang bemerke ist Feminismus nicht viel mehr als Propaganda. Ich will nicht sagen das es ihn in seinem Ziel nicht gibt, doch so wie er gelebt und gemacht wird hilft er keiner einzigen Frau. Ich bin für weitgehend gleiche rechte für ALLE Geschlechter.

Ein Problem mit Feminismus ist das gerade deren Verfechterinnen die Frauen immer wieder durch deren eigenes Verhalten schlecht da stehen lassen. Beispielsweise die Russische Feministinnen Gruppe welche für aufsehen gesorgt hat. Das war auch alles was sie erreicht haben, aufsehen. geholfen wurde mit dem was sie gemacht haben nicht einer Frau. Oder Frauen die offen das Make Up Gewerbe Kritisieren da es Frauen in Diskriminiert oder was auch immer, während sie vor der Kamera aussehen als hätten sie ein ganzen laden Make Up im Gesicht und aufgebrezelt sind als währen sie bei Versace persönlich.

Ein weiteres Problem ist das Feministinnen, Frauen immer sagen was ihre Rechte sind und was sie fordern können oder was gerecht wäre, jedoch machen sie das Wichtigste selten. Das wichtigste währe, Frauen auch den Mut zu machen sich für ihre Rechte einzusetzen und ihre Möglichkeiten die sie jetzt schon haben auch zu nutzen. Ihnen zu Zeigen wie sie ihre Rechte nutzen können.

Zudem erwarten Feministinnen das Männer Frauen ohne weiteres den Platz räumen welchen diese sich gegen andere Männer selbst erkämpfen mussten. Sprich sie machen mitunter den Anschein als würde einem Mann alles Geschenkt.

In den USA gehen Feministinnen inzwischen soweit das man sogar Männern das breitbeinig in der U-Bahn sitzen verbieten will und Argumentiert allen erstes mit Meinungen von Ärzten welche sagen das es der Fruchtbarkeit und Gesundheit des Mannes nicht schadet mit geschlossenen Beinen zu sitzen. Die Tatsache das man Ärzte Meinungen zugezogen hat zeigt das Frauen die möglichen Probleme welche vielleicht dagegenstehen könnten selbst bekannt sind. Feministinnen sehen das breitbeinige sitzen glaube als Sexuelle Belästigung. Durch solche Übertreibungen welche zum Teil wohl noch absurder gehen machen Gerade Feministinnen den Sinn dessen zum Absurdum und Unglaubwürdig. Zudem riskieren sie durch solche Dinge das Menschen welche sich der Idee der Gleichberechtigung angeschlossen haben, wieder abwenden.

Es gibt inzwischen auch Menschen die davon ausgehen das der Feminismus durch die Teilweise schon Angleichung der Rechte, inzwischen Probleme Bekommen hat Themen für sich zu finden und daher solch Absurditäten und Übertreibungen fordern.

Zudem ist es heute schon so das Frauen zum Teil sogar schon mehr macht haben als Männer, auch wenn sich das mehr auf Familien und Sexualität konzentriert. In dem Fall ist es für ein Mann ein Kampf gegen Riesen und mitunter nicht mal mit einer Armee zu gewinnen.

Für mich sind Feministinnen einer der Größten Feinde der Frauen.

Gruß Plüsch Tiger

Antwort
von zahlenguide, 14

Bin gegen Feminismus und Leute, die dafür sind, haben sich nie damit beschäftigt - man könnte hier einen ewig langen Text schreiben, aber es reichen eigentlich die Thesen von Alice Schwarzer, die sich immer wieder in Ihrer "Emma" wiederholen ließ

1. Männer sind aufgrund des Hormons Testesterons aggressiver. - Dumm nur, dass Wissenschaftler in den USA in ein Hochsicherheitsgefängnis gegangen sind, den schlimmsten Tätern (Massenmöder, Gangbosse, Massenvergewaltiger) das Blut abgenommen haben und dabei festgestellt haben, dass diese absolut gefährlichen Männer sehr wenig Testesteron hatten. - Warum? Weil Testesteron für den Muskelaufbau und ein Sexualhormon sind. Auch Frauen haben es - nur eben in geringerer Dosis - und ohne es würden die Muskeln sofort aufhören zu funktionieren - also auch der Herzmuskel. Nun haben die Wissenschaftler überlegt, wieso Ihre Testpersonen so wenig Testesteron hatten und dabei kam heraus, dass sie sich einfach im Gefängnis viel weniger bewegen konnten als draußen der durchschnittliche Mann - sie hatten im Durchschnitt weniger Muskeln - besonders an den Beinen. Aber gefährlich waren sie trotzdem. Also kann Testesteron nicht der Grund für Gewalt sein - wahrscheinlicher ist ADRENALIN - und das haben Frauen und Männer gleichermaßen.

2. Frauen wurden schon immer unterdrückt (sexuell, beruflich usw. - Beispiel wird gerne das Mittelalter genannt): Doof daran ist nur, dass wenn man sich die Dörfer im Mittelalter anschaute, man in einem Dorf Frauen in der Landwirtschaft erblickt hätte, in einem anderen Dorf Männer und Frauen in der Landwirtschaft und in einem weiteren Dorf nur Männer in der Landwirtschaft - es gab keine Aufteilung von Frauen - und Männerarbeit (wenn wir mal Pfarrer und Soldat rausnehmen, die aber höchstens 2 Prozent der europäischen Bevölkerung ausmachten).

Auch sexuell sah es völlig anders aus - 98 Prozent der Menschen haben im Mittelalter einfach unterm nächsten Baum geheiratet und sich dort auf wieder geschieden. Es bedurfte nur einen Zeugen - war also viel fairer und preiswerter als heute. Nur beim Adel oder dem höheren Bürgertum wurde so ein tam tam gemacht.

3. Frauen sind die größten Opfer auf der Welt. - auch das stimmt nicht! 2/3 aller Hungerstoten sind Kinder. 2/3 aller Kriegstoten sind ebenfalls Kinder. Mädchen sind häufiger Opfer von Vergewaltigungen als Jungen; Jungen sind häufiger lebenslange Kindersoldaten als Mädchen. Beschneidungen werden fast nur von Frauen durchgeführt, weil Männer bei so einem Ritual gar nicht dabei sein dürfen, denn sie dürfen Ihre Töchter nicht nackt sehen. Dies liegt also im Verantwortungsbereich der Schwestern, Mütter, Tanten und Großeltern. Zusätzlich steigt weltweit die Anzahl von weiblichen Soldaten, die genauso unbarmherzig Töten wie Männer. Weibliche Gangmitglieder sind oft sogar noch brutaler als männliche (wenn das überhaupt noch kategorisieren ist).

4. Wir leben in einer Patriacharischen Ordnung! Sorry, auch das ist Quatsch! Wir sprechen von MAFIA- FAMILIEN (die Russische Mafia ist tendenziell eher männlich geprägt; die Japanische eher weiblich...); Gangs haben sowohl männliche als auch weibliche Strukturen; weibliche Soldaten steigen stark an (jeder 4 Soldat im Irakkrieg und auch in Afghanistan war weiblich); Journalisten, Redakteure sind in Europa und den USA viel öfter weiblich als männlich (mediale Macht); juristisch werden Frauen sowohl in den USA als auch in Europa vor Gericht bei gleichen Straftaten statistisch milder bestraft; seit die USA Spezialeinheiten für Frauen bei der Polizei hat, steigen die weiblichen Straftaten in die Höhe; in vielen westlichen Ländern sitzen Frauen an wichtigen Positionen wie Königsfamilien, Kanzlerstühle, Ministerposten usw. - über 60 Prozent aller Firmen in Deutschland sind Familienfirmen, die meisten werden von Frauen geführt.

5. Feminismus = Gleichberechtigung; Feministische Zeitungen/ Bücher/ Magazine verkaufen sich wohl wie die meisten erfolgreichen Medien, wenn sie tolle heiß geliebte Schlagzeilen und Thesen miteinander vereinen. Leider geht es oft, wenn es um Frauenpolitik geht nicht wirklich um Frauenrechte sondern um Posten. Am deutlichsten wird dies bei einer Frauenquote (die gerade mal 20 Frauen in Deutschland weiterbringen wird) oder bei dem Einsatz für andere Geschlechter, die aber gar nicht gefragt werden, was SIE eigentlich wollen (z.B. eigenen Ministerposten, eigene Ansprechpartner in Behörden, Hilfsvernetzung wie Notruftelefone für Homosexuelle usw. usw. usw.) - stattdessen werden Dinge gefordert, die der Großteil der Bevölkerung für Quatsch hält, wie z.B. der Veränderung der deutschen Sprache - was eigentlich der Job von Schriftstellern in der Vergangenheit war.

Antwort
von MxMustermann, 75

Mich stört an dieser ganzen feministismussache dass die Feministinnen unter dem Vorwand gleich berechtigt zu werden sich nur für die für sie positiven Dinge einsetzen und die negativen Dinge nicht verkraften. Es folgen 2 Beispiele.
Beispiel 1: Feministinnen  setzen sich dafür ein dass es eine bestimmte Anzahl an Frauen in der Geschäftsleitung eines Unternehmens geben soll (ceo's) doch sie setzen sich nicht dafür ein dass es eine bestimmte Anzahl an Frauen geben soll die in Bergwerken arbeiten. Das ist doch total ungerecht, warum sollten Frauen nur für "gute Jobs" eingesetzt werden? Gleich Berechtigung geht anders.

Beispiel 2: wenn mich ein Mann auf der Straße blöd an macht dann Hau ich ihm eins auf die Schnauze, er sieht ein dass er sich nicht mit mir anlegen sollte und Ende der Geschichte. Wenn mich eine Feministin auf der Straße blöd an macht Hau ich ihr eins auf die Schnauze… dann gibt das eine Riesen Reaktion, ich werde als Frauenschläger, als schlechter, Frauen verachtender Mensch dargestellt. Wo ist denn hierbei die Gleichberechtigung? Wieder wollen Feministinnen nur bei positiven Dingen bevorzugt werden ("gleich behandelt werden") und wenn es zu gleicher Behandlung bei für sie negative Dinge kommt sehen Sie die von ihnen selbst gewünschte Gleichbehandlung als unfair an.  

Kommentar von PlueschTiger ,

Stimmt. Zudem Spricht keine Feministin von den 10-20% der Weiblichen Sextäter, welche sich an Kindern und MÄDCHEN vergehen. Anders als beim Mann wo noch Instinkte wie Sexualität, welche so alt sind wie der Mensch eine Rolle spielen, sind die Gründe bei Frauen Eifersucht, Neid, Konkurrenzdenken und andere Niedere bewegründe.

Wir haben eigentlich ein Problem das Männer wie Frauen in einigen Gesetzes Bereichen übermäßig gut Gestellt sind und das andere Geschlecht so immer wieder Probleme bekommt.

Antwort
von playgirl22, 65

Nicht unbedingt ein Argument, aber meine Meinung:

Was man heute unter Feminismus versteht, entspricht nicht mehr dem Grundgedanken. Der Großteil von den Sachen, die umgesetzt werden sollen, sind wirklich unnötig.

Was ich persönlich auch ziemlich unnötig finde ist: LehrerInnen, SchülerInnen, StudentInnen,.... das ist doch wirklich nicht notwendig oder?

Antwort
von Finda, 41

In den USA gibt es sehr viele Abtreibungsgegner.
Sie versuchen die Abtreibungskliniken mit Demos direkt davor einzuschüchtern. Haben schon Ärzte umgebracht, weil sie Abtreibungen durchführen.

Antwort
von Bady89, 63

Weil es für alle gleich gerecht sein sollte und nicht nur für bestimmte Zielgruppen !!

In sehr vielen Bereichen werden Frauen schon jetzt massiv bevorzugt, warum wollen die noch mehr, es geht so weit das es zu starken Benachteiligungen der Männer kommt !! 

Das endet nur im Bürgerkrieg

Kommentar von playgirl22 ,

z.B haben wir Frauen keinen Wehrdienst. Männer verlieren ein Jahe fürs Studium

Kommentar von Bady89 ,

Naja, dadurch das die Bundeswehr eine freiwilligen Armee geworden ist, ist das mittlerweile für alle gleich gerecht find ich. Natürlich kommen dort noch immer mehr Männer als Frauen hin, aber jetzt kann ja jeder selbst entscheiden ob er das möchte oder nicht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community