Frage von rustikall 13.07.2012

Wie schütze ich meinen Sohn vor der Sekte?

  • Antwort von PeVau 15.07.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die geringste Gefahr für deinen Sohn besteht, wenn du ihn gar nicht erst mit Religion indoktrinierst. Wer nicht an Gott, Götter oder andere übernatürliche Wesen glaubt, der läuft auch nicht Gefahr, irgendeiner Sekte oder irgendeinem Guru auf den Leim zugehen.

  • Antwort von pasmalle 14.07.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Moment ist es höchstwahrscheinlich völlig ungefährlich wenn dein Sohn mit Oma die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas besucht. Allein weil es dir missfällt solltest du aber, um einer späteren Gewohnheit vorzubeugen dem ein Ende setzen. Oma scheint uneinsichtig zu sein und Mama hält es, wie du sagst, für nicht schlimm und will vermutlich ihre Mutter nicht vor den Kopf stossen. Eine Situation in der du leicht Ärger mit 2 Frauen bekommst, wenn du dich querstellst. Das Hauptproblem ist deine Frau. Weil ihr selbst eine religiöse feste Orientierung fehlt, ist sie auch unkritisch gegenüber diesen "harmlosen" Besuchen im Königreichsaal.

    Diplomatie ist also angesagt um die Frauen friedlich zu überlisten. - Wie wäre es beispielsweise, wenn du selbst für die "kritischen Zeiten" mit deinem Sohn eine attraktive Aktion planst? - Wenn du deinen Sohn für etwas begeistern kannst, wird er sicher gerne Papa folgen und Mama und Oma "schauen in die Röhre". - Sie können dem Kind schlecht seinen sehnlichsten Wunsch abschlagen, den du vielleicht noch mit einem geheimen "Köder" für den Sohn verstärkst. Süßigkeiten helfen da gerne. Außerdem hast du ja eh so wenig von deinem Sohn, weil du immer bei der Arbeit bist.

    Du könntest einen kleinen Radausflug, oder einen Besuch am Kinderspielplatz, in der Eisdiele, am Fischteich usw. einplanen. - Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ideal wäre geradezu, wenn du deine Frau dafür gewinnen könntest doch "auch mitzukommen". - Alles dient ja einem guten Zweck.

    Wenn du das eine bestimmte Zeit durchziehst, werden sich Oma und Sohn etwas entwöhnen und wenn er dann wieder ein paar Monate älter ist, findet er es vielleicht selbst langweilig mit Oma stillzusitzen um "heilige Worte" zu hören und blockiert selbst. Das wäre mein erster Vorschlag zu einer friedlichen Lösung, obwohl es natürlich noch viele andere gibt. Viel Erfolg für Vater und Sohn!

  • Antwort von DerZornGottes 14.07.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Du die Frage hier gestellt hast ist ein wenig ungünstig, da die Seite von aktiven Zeugen Jehovas unterwandert ist. Du wirst es bald merken wenn Seitenlange Inhaltsfrei Texte zur Selbstarstellung auftauchen.

    Du bist im Forum der Seite

    www.sektenausstieg.de

    besser aufgehoben.

  • Antwort von schneuzi 13.07.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann dich verstehen. Mit ginge es gleich wie dir. Ich würde Deiner Frau und deiner Schwiegermutter verbieten, dass sie den Kleinen mitgibt bzw. mitnimmt,auch wenn es dann zu einer grossen Diskussion kommen sollte. Da musst du dann hart bleiben und deinen Standpunkt bis aufs letzte verteitigen. Es ist immer gut, wenn man Kompromisse eingeht, aber es gibt Situationen, da muss man ganz klar seinen Standpunkt vertreten und nicht beigeben, wenn man absolut davon überzeugt ist. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Kraft.

  • Antwort von katwal 14.07.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du und Deine Ehefrau, Ihr beide, seid als Eltern für Euren Sohn die Erziehungsberechtigten (und nicht Deine Schwiegermutter bzw. die Mutter Deiner Ehefrau!).

    Und wenn Du es nicht gut findest bzw. nicht damit einverstanden bist, dass Dein Sohn zu einer bestimmten Zusammenkunft (welche das auch immer ist!) mitgenommen wird, dann kannst Du darüber verfügen bzw. dies untersagen. So einfach ist das!

    Wenn - wie Du darlegst - Deine Ehefrau vor ihrer Mutter Angst hat, sie zu enttäuschen, dann ist sie nicht in der Lage, ihr Selbstbestimmungsrecht zu vertreten; ihr fehlt es an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen, ihre Erziehungspflicht zu erfüllen. Mit ihr solltest Du mal "ein ernstes Wort reden" und ihr klar machen, "dass sie erwachsen und nicht mehr das kleine Kind ist, das seiner Mutter Gehorsam zu leisten hat."

    Nun hoffe ich, dass Du als Mann die erforderliche Durchsetzungskraft besitzt (und keine Memme bist!), Deine Überzeugung zu vertreten; Du solltest Deine Schwiegermutter mal "in die Schranken weisen" bzw. ihr die Grenzen aufzeigen! Viel Erfolg!

  • Antwort von Sturmwolke 14.07.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe auch mit meiner Frau darüber gesprochen und in Ihren Augen sind die ja harmlos

    Dein Frau weiß vermutlich, daß es bei Zeugen Jehovas keine Kindertaufe gibt.
    Also selbst wenn Dein 2-jähriger Sohn sich dort auf den Boden schmeißen und mit Armen und Beinen strampeln sollte, wird er nicht getauft.

    Es könnte höchstens sein, daß Deine Schwiegermutter mit ihm ins Nebenzimmer geht, bis er sich beruhigt hat, damit er die anderen nicht stört. So was ähnliches hat man ja offensichtlich auch mit Dir gemacht. ;-))

  • Antwort von alwaysserious 14.07.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Normalerweise wird niemand wird aus einem Königreichssaal herausgeworfen, es sei denn, er pöbelt menschenunwürdig rum und weiss sich nicht artgerecht zu benehmen, dann wird er höchstens freundlich gebeten, das Gespräch unter besseren Rahmenbedingungen ein anderes Mal weiterzuführen! Im Gegenteil, Jehovas Zeugen beantworten sehr gerne kritische Fragen, weil sie nichts zu verbergen und keine Angst davor haben. Dann stelle mir doch diese, gerne auch als persönliche Nachricht. Wer ordentlich fragt, erhält auch eine ordentliche Antwort! Es deutet vieles darauf hin, dass hier einiges von Deinen Ausführungen in sich nicht stimmig ist, lasse uns das gerne auf respektvolle und niveauvolle Art und Weise klären. Wer suboptimal informiert ist, hat Angst, das ist menschlich und diesem Zustand kann man relativ einfach abhelfen, wenn Du es wirklich willst. Ich stehe dazu gerne zur Verfügung.

  • Antwort von Heinrich246810 14.07.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deinen Sohn nicht dort hingehen lassen!

    Deine Erfahrung, dass Du wegen kritischer Fragen der Versammlung verwiesen worden bist, zeigt nur, was das für ein indoktrinärer Verein ist. Überhaupt sind fundamentalistische Kirchen wenig "kredikfähig". Umgekehrt kritisieren sie alle andere und stellen sich stets als die einzige und wahre Kirche dar. Nur bei ihnen würde man die umfassende und reine Wahrheit finden können. Nur sie wären von Gott mit einer bestimmte/besonderen Aufgabe betraut worden, die sie in der Welt auszuüben hätten.Dieser elitäre Anspruch ist ein typisches Kennzeichen für diese fundamentalistischen Kreise.

    Gleichzeitig werden die Mitglieder immer wieder auf die religiösen Vorstellungen ihrer Gruppe eingeschworen, bzw. indoktriniert. (Z.B. durch Gesprächsrunden, Literatur, Seminare usw.)

    Jede Kritik oder Abweichung wird deshalb sofort bekämpft, damit Mitglieder nicht abtrünnig werden. Darum sind auch diese Gruppierung straff organisiert und überwachen ihre Mitglieder.

    Ein wichtiges Element spielt dabei das intensive Eingebunden sein in der Gruppe, um auf diese Weise Kritik oder Abweichung zu verhindern. Menschen trauen sich dann oft nicht trotz besseren Wissens die Gruppe zu verlassen, einerseits wegen der menschlichen Kontakte, die sie haben und anderseits, wenn sie die Gruppe verlassen, dass sie dann völlig allein auf sich gestellt wären.

    Das ist in kurzen Zügen eine Darstellung darüber, wie diese Gruppierungen funktionieren.

    Darum sollte man sich nur dann einer christlichen Gruppe/Gemeinschaft anschließen, wenn dort Offenheit, Toleranz, Kritikmöglichkeit, eigenständiges Denken usw. möglich sind. Wo das nicht gegeben ist sollte man davon die Hände lassen und auch seine Kinder nicht einer solchen Gruppierung anvertrauen.

  • Antwort von Reasoul 13.07.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hey also du musst unbedingt etwas tuhen weil sekten machen einen schnell von ihnen abhängig um angeblich dein leben zu bessern bla bla kennt man Ja So du könntest zb deiner frau klar sagen das du das nicht möchtest das dein sohn mit ihrer mutter auf solche fest / event hingeht oder wie man das nennt , oder die redest mit der mutter darüber das du es nicht ok findest das sie deinen sohn dahin schleppt

  • Antwort von elizza 14.07.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe mich vor Jahren auch mal mit den Z:J. beschäftigt, weil ich einen Angestellten hatte, dder dabei war und mich hat es sehr intressiert, was deren Standpunkte sind. ich bin auch sehr enttäuscht worden, auch mich hat man raus geschmissen, als ich fragen stellte. Ich kenne diese Sekte deshalb ziemlich gut und deshalb kann ich Dir nur Raten, lass es nicht zu, dass sie Deinen Kleinen dahin mitnehmen, Du kannst es verbieten, Du würdest überall Recht bekommen, denn diese Sekte ist skrupellos und sehr damit beschäftigt, gerade junge Menschen zu sich zu ziehen und da wäre der Kleine ein gefundenes Fressen für sie, die können ihn schon jetzt so beienflussen, was nur auch schon die Mama kann, denn auf Die hört ja so ein Kind und was mama sagt, ist Richtig!

    Im schlimmsten Fall könntest Du es Deiner Frau rechtlich schon verbieten, ich habe schon von Familien gehört, die Gerichtlich gegen einen Elternteil vorgegangen sind, das wars der Vater, der die Kinder mitgenommen hat und die Mutter hat es verbietet, brachte aber nichts, dann ging sie per Gericht gegen ihren Mann vor und ihm wurde soagr das Sorgerecht etnzogen, natürlich musste er sich dann Scheiden lassen, hat dann die Z.J. Sekte verlangt, sonst hätten die diesen Mann verfogt, ich habe schon von Selbstmorden gehört, weil sie nicht mehr von denen los kamen, blieb ihnen nur ein Weg, die haben sich so schuldig gefühlt, dass sie sich umgebracht haben. Ich kann da nur von solchen Fällen hier in der Schweiz , in Zürich reden, daist diese Sekte sehr gross vertreten und die holen sich fast alle Jugendlichen, die Drogenabhängig sinr oder die sonst auf der Strasse leben und wenn Die dann nicht tun, wie sie wollen, können sie diese Menschen bis zum Selbstmord bringen, ich kenne leider solche Fälle, als ich noch in Zürich mein Geschäft hatte und auch selber in einem Programm der Stadt mitgemacht habe, wo man solchen menschen einen Job anbietet, so wurde ich auf die Z.J aufmerksam.

    Du musst das Deinen beiden Frauen ganz strickte verbieten, da muss Dir dann das Kind wichtiger sein, als alles andere! Ich wünsche Dir viel Kraft, die wirst Du brauchen, glaube mir! L.G.Elizza

  • Antwort von freto 14.07.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es ist schon interessant wenn du erwähnst, dass man dich mal bei kritischen Fragen rausgeschmissen hat. Ha, das ist absolut typisch für die Jehova-Sekte, mit Kritik können die ganz und gar nicht umgehen! Da haben die Sekten-Ältesten viel zu viel Angst, dass unbefestigte Mitglieder was aufschnappen könnten, was sie eventuell eigenständig zum Denken bringt....! Lieber werfen sie jemanden aus ihrem Königreichsaal raus (wie christlich!).

  • Antwort von xVeraX 13.07.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo :) Was ich sehr gut finde, ist, dass du dich mit dem thema beschäftigst und auch mal hingehst um es dir anzusehen, bevor du es deinem Sohn verbietest! Und du hast auch in meinen Augen Recht, es ist sicher nicht gut, wenn ein Kleinkind mit einer Sekte aufwächst, egal mit welcher. Wenn er als Erwachsener entscheidet, dass er beitreten möchte ist das okay, aber als kind kennt er dann ja nichts anders. Das stimmt. Du solltest es schon verbieten, dass sie ihn weiter mit zu den Treffen nimmt. Du kannst es ihr ja ruhig erklären, ohne ihre Sekte zu beleidigen etc. Dass es dir nicht recht ist, wenn dein Sohn schon mit seinen 2 jahren an eine Sekte herangeführt wird, die er sicher noch nicht versteht. Erst mal mit ihr darüber reden ist sicher am besten. Wenn sie es dann nicht versteht/respektiert kannst du immer noch anders dafür sorgen, dass sie ihn nicht mehr mit nimmt. Da es nicht gut für ihn ist ist es sicher möglich, ihr den alleinigen Kontakt weitgehend zu verbieten, weil es bei Sekten ja immer oft das Problem gibt, dass das mit dem Austreten dann nicht mehr ganz so einfach ist. Und dass deine Frau mit ihrer Mutter nicht unbedingt darüber reden will ist schade, aber sicher normal. (Kenne ich aus den Konflikten die ich mit meiner Großmutter habe, die mich aufgrund von Dingen, für die ich nichts kann und unter denen ich selbst schon genug leide schlecht behandelt, was meine mutter wiederum immer in Schutz nimmt und bagatellisiert.) Es ist sicher möglich, zu verhindern, dass das Kind weiter hingeht. Immerhin ist es dein Sohn und nicht der deiner Schwiegermutter! :) Deine Frau solltest du aber dabei nicht außenvor lassen. Erkläre es ihr am besten selbst, was du über die Zeugen Jehovas weißt. lg und alles Gute, Vera.

  • Antwort von Tailor281 13.07.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lasst sie nicht mehr allein mit dem Jungen weggehen.

  • Antwort von basti4321 29.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn man die emotionale Entwicklung eines 2jährigen betrachtet, ist es genau genommen nicht schlimm, aber auf emotionaler Ebene durchaus schon prägsam ihn auch schon in diesem Alter mitzunehmen.
    Auf der emotionalen Ebene kann es also durchaus schon zu Prägungen kommen.
    Je nach Eindrücken wird ein Kind seitens der ZJ eben nur das mitnehmen, was er gemäß seinen derzeitigen Entwicklungsstand mitnehmen kann: emotionale Eindrücke, welche weder von Logik noch von Ratio kontrolliert werden können.
    Die Folge kann sein, das ZJ eben einen "freundlichen" Eindruck bei dem Kind hinterlassen haben - sein eigenes Bild wird auch nur die eigene Erfahrung sein, wo kaum von einem wirklich umfassenden Blick die Rede sein kann.
    In dem Alter ist kaum die Rede von Misstrauen, Zweifel oder Kritik, oder dem möglichen Blick hinter die Fassaden.
    Das Urvertrauen des Kindes zur Mutter wird zum möglichen Bindemittel an diese Gruppierung, wenn auch nur als möglicher Initiator.
    Tröste dich mit dem Gedanken, das diese Phase nachlässt, denn das Kind entwickelt sich weiter - spätestetens in der Pubertät, wo es zur Loslösung von den Eltern kommt, wird ein Kind das machen, was es aufgrund weiter ausgedehnteren Gegebenheiten auch nur tun will. Wenn der Mensch erwachsen wird, sowieso.
    Was im schlimmsten Fall passieren kann ist die Taufe im Kindesalter - die Wachttürme berichten gelegentlich von 10-13 Jährigen (bei ZJ gibt es keine Säuglingstaufe, wohl aber die Taufe im Kindesalter - ZJ taufen also sehr wohl Kinder). Die Taufe in diesem sehr jungen Alter hat die Problematik des möglichen Ausschlusses im Kindesalter/Jugendlichenalters, wenn dann das ausgeschlossene Kind noch bei der gläubigen Mutter wohnt.
    Je nach Auffassung der Wachtturm-Regeln kann das zu sehr unschönen Situationen in der Familie geraten.
    Solange das Kind aber glücklich ist und keine Anstalten macht sich sehr jung Taufen zu lassen musst Du dir also keine Sorgen machen - nur die Sicht des Kindes auf die ZJ wird entsprechend dem geprägt, was nicht der ganzen Realität entspricht, da es nur Fragmente die seinem Alter entsprechen aufnehmen wird.
    Auch solltest Du wissen, das Du seitens der ZJ als der "ungläubige Buhmann" dargestellt wirst - man wird versuchen einen Keil zwischen dir und deiner Frau zu treiben, damit das Kind beim "Gläubigen" Elternteil bleibt - habe ich alles schon gesehen. lg-B.

  • Antwort von freto 14.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Schwiegermama muss kapieren dass sie in einer SEKTE ist. Du musst ihr das klar machen. Lies dich mal intensiv auf dieser Seite ein, da stehen die Irrlehren der Jehova-Sekte recht gut erklärt drin:

    www.antichrist-wachtturm.de

  • Antwort von Kroete81 29.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Immer wieder lustig wie aktive Zeugen sich in diese Diskussionen einmischen und versuchen ihre "Religion" vor Gegnern als toll hinzustellen. Damit bestätigen sie allerdings nur die Charakteristika für totalitäre Gruppen. Wunderbar, nur weiter so! ;-) Erst wenn man nicht mehr dauernd berieselt wird in den Zusammenkünften, und anfängt selber zu denken, merkt man irgendwann wie sehr die Zeugen Jehovas einfach nur eine Sekte unter vielen sind, die oft sogar sehr ähnliches leeren...!

    Schädlich sind sie trotzdem, vor allem für Kinder! Sorg dafür das dein Sohn nicht dahin mitgenommen wird wenn du das nicht möchtest. Auch so früh werden Kinder schon beeinflusst. Und auch Familien zerstören sie, auch wenn die Zeugen das immer abstreiten. Immerhin sind die Sektenmitglieder so stark beeinflusst das sie das noch nicht mal böswillig abstreiten, sie sehen das einfach selbst nicht so.

    Meine Eltern waren bereits verheiratet als meine Mutter zu den Zeugen kam, mein Vater hatte sie damals selbst rein gebeten und in ein Studium eingewilligt, zusammen mit meiner Mutter. Allerdings hat mein Vater das nachher abgebrochen, meine Mutter ging allerdings immer häufiger zu den Versammlungen, das entwickelte sich alles sehr langsam weil meine Mutter meinen Vater nicht so häufig alleine lassen wollte. Sie hat das alles ganz langsam gesteigert und so gingen dann auch ganz langsam die Interessen auseinander. Meine Mutter hat immer mehr studiert und ging zu Versammlungen und in den Dienst, bis sie sich dann taufen ließ, und mein Vater saß nur noch alleine. Die vorher harmonische Beziehung wurde dadurch langsam aber sich immer mehr zerstört. Für mich ist sowas Familienfeindlich, zumindest wenn nicht die komplette Familie dabei ist...und auch wenn jemand ausgeschlossen wird. Ich bin selber 25 Jahre bei den Zeugen gewesen und war auch mit einem verheiratet, seit 6 Jahren bin ich jetzt nicht mehr in dieser Sekte und ich kann nur sagen das es die beste Entscheidung in meinem Leben bisher war. Die Zeugen sind eine Sekte, da gibt es nichts abzustreiten!

    Versuch dich durchzusetzen, auch wenn deine Frau die Zeugen nicht als schlimm ansieht, sie können erheblichen Schaden in der Familie anrichten!

    Der Vater meines jetzigen Mannes hat zum Beispiel den Kontakt komplett abgebrochen als mein Mann ausgeschlossen wurde. Er hat seine 4 jährige Enkeltochter noch nie gesehen. Und es wird dort auch erwartet das selbst in der Familie der Kontakt zu ausgeschlossen abgebrochen wird, sei es Mutter oder Vater, Bruder oder Schwester, Sohn oder Tochter. Sowas nenne ich Familienfeindlich!

    Alles Gute wünsche ich dir! Und die Seite www.Sektenausstieg.org kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen....in allen anderen öffentlichen Foren kommen sowieso nur Antworten von aktiven Zeugen Jehovas die keine Kritik zulassen!

    LG S.

  • Antwort von pheondiesn 15.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weißt du, dass wenn dein Sohn zu einem ZJ werden würde, er nichts mehr mit dir zu tun haben dürfte?

    Dass du deinen Sohn erst mal älter werden lassen willst, bevor er sich mit solchen Sachen beschäftigt, ist durchaus berechtigt, denn in den ersten zehn Lebensjahren ist der Mensch am anfälligsten für derartiges. Versuche deinen Sohn mit allen Mitteln, da fern zu halten, denn die Integration in die ZJ-Gemeinde bedeutet auch eine soziale Abhängigkeit, denn wenn man dieser Sekte austritt, hat man erst mal kein soziales Umfeld und ist komplett einsam.

    So weit sollte es niemals kommen.

  • Antwort von Woernmuc 14.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da bist du in einer schwierigen Situation. Aber in erster Linie deiner Frau erklären, was du dabei fühlst, dass du Angst hast, Informationen über die Sekte einholen und mit ihr drüber sprechen. Ggf. Könnt ihr euch Rat bei einer sektenberatungsstelle einholen. Mit einem einfachen Verbot wirst Konflikte heraufbeschwören. Sprich über deine Gefühle. Sie kann sich nicht einfach drüber hinweg setzen. Und bitte sie, sich über die Sekte auseinanderzusetzen aber erst wenn du es auch getan hast.

  • Antwort von gutefragesepp 14.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    2 jahre alt? was willst du mit dieser deine frage bezwecken? du willst sicher nur rassissmus und vorurteile kreieren!

  • Antwort von MissWunderlich 13.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Erklär es deinem Sohn! Am besten auf eine kindgerechte Art. Du kannst das ja ungefähr so aufbauen:

    Frag ihn, ob er weiß was eine Religion ist (erkläre es gegebenfalls). Erkläre ihm auch, welcher Religion ihr angehört (oder seid ihr Atheisten?), sag ihm, wie bei euch der Himmel aussieht, was für schöne Dinge es bei euch gibt..

    Erklär ihm dann, das die ZJ eine ganz spezielle Art von Religion ist, die auch einige Dinge anders machen als bei euer eigenen Religion, z.B. dass sie keine Feste feiern, nicht jeder in den Himmel kommt, dass sie besonders streng und ernst sind .... Du kannst ihm sagen, dass wenn er bei ihnen ist, kein Weihnachten/ Zuckerfest/ etc. feiern darf (es gibt, glaube ich, in jeder Religion einen Feiertag, der für Kinder verlockend ist) und was es sonst für Nachteile bringen kann, dir fällt da sicher was ein. Mach ihm aber auch klar, dass du ihm trotzdem die Wahl lässt, denn sonst stellt er auf stur.

  • Antwort von ehergeizW 14.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich würde mit deiner frau und ihrer mutter reden und klipp und klar sagen,dass du es nicht willst,wenn die es nicht akzewptieren oder gar verhamlosen ,würde ich die nötige konsequenz ziehen.den sekten sind nicht zu verharmlosen und je jünger dein sohn ist deso einfacher geht es ,dem kind einer gehirnwäsche zu unterziehen.Also sei vorsichtig!

  • Antwort von Link11 13.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    der mutter klar sagen, dass dein kind nicht in die sekte reinkommt und glaub mir das wäre das beste für das kind weg mit solchen leuten!

  • Antwort von nowka2 26.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    du hast das richtige bauchgefühl.

    die erziehung deines sohnes obliegt nur dir.

  • Antwort von Eustachio 15.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vorweg: Ich bin evangelisch-lutherisch.

    Ich halte es für verkehrt, die ZJ als "Sekte" zu bezeichnen und zu dämonisieren. Sicherlich vertreten sie andere Glaubensinhalte als ich und ich finde ihre Praxis, von Tür zu Tür zu gehen, fremdartig.

    Wenn sie bei mir an der Tür klingeln und ich habe Zeit, dann können sie bei mir gerne zu einem Gespräch hereinkommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hochanständige Menschen sind.

    Da ich theologisch nicht ganz unbeschlagen bin, kläre ich sie gerne darüber auf, das "Jehova" mitnichten der wahre Gottesname ist, denn JHWH ist eine grammatische Konstruktion aus dem hebr. Infinitiv von jehi ("sein"). Aus religiöser Ehrfurcht spricht ein Jude die wahrscheinliche Notaton "Jahwe" nicht aus, sondern sagt "adonaj" ("Herr"). Setzt man die vokale von "adonaj" iin das Tetragramm "JHWH" ein, ergibt dies das Kunstwort "Jehova".

    Ich finde es bedenklich, die Bibel wörtlich und als Ganzes stimmig anzusehen, wie die ZJ dies tun. Andererseits sehe ich keinen Grund, es NICHT zu tun.

    Dass ZJ wegen ihrer Neutralität und ihrer Weigerung, der Wehrpflicht nachzukommen, im "Dritten Reich" massenhaft in die Konzentrationslager gewandert sind, wird heute auch nur ungern erzählt. Vielleicht auch, weil ZJ öffentlich darüber nicht sprechen. Andererseits verdient ihre aufrechte Haltung meinen Respekt.

  • Antwort von viktorel 14.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wohl am besten, wenn du mit ihm über Gottes Wahrheit sprichst (Joh.17,17; Offb.1,9).

  • Antwort von Zillekind 14.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mal eine Frage.Wer hat denn das Sorgerecht fuer euren Sohn ,ihr beide?Zeugen Jehovas sind anerkannt und somit eine Sekte wie jede andere auch denn Sekte heisst ABSPLITTERUNG vom wahren Christetum.Also egal wo dein Sohn sich befindet es handelt sich alles um Sekten.Was konnte deinem 2 jahrigen Sohn denn passieren bei den ZJ?Verbieten kannst du garnichts denn damit kommst du nicht sehr weit.Aus welchen Grunden willst du das denn verbieten lassen?Dein Sohn bekommt ja nicht einmal mit was sie dort lehren!!!

  • Antwort von Xycopath 13.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich würde das Problem auf keinen Fall zwischen mich und meine Frau kommen lassen, sondern direkt mit der lieben Omi im 4 Augengespräch darüber reden. Wie du schon sagst, sollte man jedem das seine lassen und vielleicht ergibt sich da ja eine Lösung. Ansonsten gibt es Streit zwischen dir/Frau und oder Dir/Omi und oder Omi/Frau, und das ist viel schädlicher für das Kind als ein wenig ich sag mal "schräger" Glauben... Immer am besten das Problem an der Wurzel zu packen und im sinne der Angelegenheit zu klären! Liebe Grüße und viel Erfolg, Xycoo

  • Antwort von AdmiralZukasa 13.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Den Jungen erst mit 14 zu religiösen Treffen lassen. Wer weiss, was die dem in den Kopf pflanzen. Es gab fälle, da sind Kinder richtig in diese Religion eingetaucht und haben sind von zuhause weggelaufen, damit sie vollkommen bei dieser Sekte leben können.

  • Antwort von nastinkax3 06.03.2013

    Hey

    darf ich dich fragen wann und welche Fragen du an die Zeugen gerichtet hast?

    Und warum du die Zeugen Jehovas für so schlimm hälst?

    lg,nastja

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