Schlumpffrau am 03.02.2008 um 16:14 Uhr
Man hat im Laufe der Zeit so viele Passwörter und man sollte immer willkürliche Kombinationen von Buchstaben und Zahlen wählen, aber wie merkt man sich das dann noch alles? Aufschreiben und hinterlegen soll man’s ja auch nicht. Habt Ihr gute Tipps?
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ganz gut funktionieren so passwörter, die die Anfangsbuchstaben eines Satzes bilden, möglichst mit der Zahl drin.
z.b. dWh7T für die woche hat 7 tage oder bFs11ieM beim Fußball sind 11 in einer Mannschaft
blödes beispiel, sollte aber nur der verdeutlichung dienen.
für ständig wechselnde Paswörter, wie auf der Arbeit nehme ich gern was, was ich mit dem entsprechenden Monat verbinde, natürlich nicht platt "september", sondern ein anstehendes Wochenendevent, oder so. das verbunden mit irgendeiner zahl.
welches man dann wo hat, muss man sich irgendwie notieren, so weit reicht mein hirn sonst nicht. ich kann mir teilweise nicht mal die nutzernamen merken, wenn ich es nicht regelmäßig benutze.
da kann man ja dann nur die ersten buchstaben notieren, als gedankenstütze.

Hier eine der verwandten Fragen: http://www.gutefrage.net/frage/wie-generiere-ich-ein-moeglichst-sicheres-passwor...
Schreib sie auf und hefte den Zettel mit in deine Versicherungsunterlagen oder so. Wenn dann mal jemand meint, unerlaubt in deine Wohnung steigen zu müssen, wird er sich dafür am wenigsten interessieren.
Baue einen Satz und nimm jeweils die Anfangs oder Endbuchstaben. Das gibt komplexe Passwörter und du kannst dir sie durch den Satz merken. Sicherer werden sie durch ergänzen von Zahlen und Groß/Kleinschreibung. Achtung gilt auf jeden Fall vor "Social Engeneering" Also keine Namen verwenden von deinen Liebsten oder Haustieren die als Bild auf deinem Büroschreibtisch stehen. Durch geschicktes fragen kommen so andere an deine Passwörter.

Ich schreibe meine Passwörter verschlüsselt auf: 'kennenlernen' steht z.B. für den Ort, wo ich meine Frau kennenlernte.
'Weite Verwandte' für den Wohnort der Verwandten in Übersee.
Zugegeben, es gibt kompliziertere Passwörter, aber für das Login bei einer Community brauche ich kein solches.
Lad dir doch mal einen Passwort-Safe herunter (unter Goggle zu finden). Da kannst du alle deine Passworte ablegen.
Ich halte es mit den Passwörtern so, dass ich sie in 3 Kategorien eingeteilt habe. Für unwichtige Seiten, wo auch keine persönliche Daten hinterlegt wurden, wird ein eher schwaches Passwort verwendet, was aber sehr leicht zu merken ist. Für etwas sensiblere Daten, ein starkes Passwort. Für die 3. Kategorie gibt es ein extra Passwort, was von der stärke genauso ist, wie das 2., allerdings nur auf extrem sensiblen Seiten verwendet wird.
Sicherlich ist es gefährlich mit wenigen Passwörtern zu arbeiten, aber eine zu große Zahl derer, liesse den Spass im Internet verschwinden.
Im Arbeitsumfeld überlasse ich die Passwörter im übrigen dem Firefox, Sie sind dort immernoch besser aufgehaben, als in meinem Kopf oder auf einem Zettel :-)

Ich verwende sogenannte Alphanummerische Passwörter, also ich bilde einen Satz, z.B. Meine Mutter ist 66 Jahre alt = mm=66ja. Aber ich denke das wollte Schlumpffrau gar nicht wissen, denn sie fragte. WIE schütze ich meine Passwörter. Ich habe alle meine Passwörter auf dem USB Stick gespeichert, damit sind sie vor jeglichem Zugriff geschützt. Aber seit neuestem gibt es eine Plattform die mit einem Passwort alle anderen erledigt und einem bei den jeweiligen Communities oder Foren anmeldet. Schaut mal hier: allyve.com: Ein Passwort für das gesamte Web.
Gruß Peter
Rosine31 am 8. Februar 2008 09:13 Ja toll und wenn das gecknakt wird dann kann der jenige in alle seiten rein.Ausserdem kann man ja dann gleich für alles das gleiche passwort nahmen.
Es gibt z.B. die Möglichkeit "Passwort-Karten" zu nutzen. Diese Karten bestehen aus Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen die in zufälliger Weise in einem Gitter-System aufgeführt sind.
Nutzt man nun eine bestimmte Leseart (z.b. einen "Rösselsprung") braucht man sich keine Passwörter mehr zu merken sondern nur noch die Leseart und die "Startpunkte" der Passwörter.
Da jeder von uns häufig Karten im Visitenkarten- bzw. Scheckkarten-Format nutzt, sind diese "Passwort-Karten" sehr praktikabel.
Diese Karten kann man im gut sortierten Fachhandel erwerben oder, in leichterer bzw. einfacherer Version auch selber erstellen. Bei den gekauften Systemen kann man notfalls auch eine "Sicherheitskopie" anfordern, falls man das Original mal verlohren hat. Dazu dienen dann Seriennummern auf den "Karten".
Falls Interesse besteht kann ich dazu auch noch nähere Informationen geben. Diese gehen m.E. aber über das allgemeine Interesse heraus und betreffen eher technische Details. Zum anderen will ich hier aber auch keine in welcher Art auch immer zu interpretierende Schleichwerbung für diverse Firmen machen.

Da ich bundesweit viele Leute kenne benutze ich Postleitzahlen kombiniert mit Städtecode derer Autokennzeichen. Diese kann man sogar selbst im Outlook verwalten. Wie? muß man selbst managen. Denn alles kann ich hier nicht verraten.

Schreibe es auf und verstecke den Zettel in einem Buch oder schließe es in einer Truhe ein.
Ein Kennwort, das aus einem einfachen beliebigen Wort und einer zweistelligen Zahl besteht, kann man sich erstaunlich gut merken, zum Beispiel: zaun20, pferd17 oder wasser83. Vor einigen Jahren bekam man auf manchen Internetseiten automatisch ein solches Kennwort zufällig zugeteilt. Aus der Zeit weiß ich alle Kennwörter heute noch. Die PINs von meinem Handy und meiner Bankkarte vergesse ich dagegen ständig.
schreibe kurze sätze nicht einzelwörter oder dein zb geburtstag