Yoginella am 14.04.2008 um 12:43 Uhr
Ich möchte gerne Radieschen und Gelberüben anpflanzen, allerdings sind in unserer Gegend sehr viele Schnecken. Gibt es irgendeine Pflanze, die Schnecken hassen und die ich also rund um das Beet zur Abschreckung pflanzen kann?

Pflanz etwas weiter weg Studentenblumen. Die sind ein Magnet für Schnecken und sie lassen das Gemüse weitgehend in Ruhe. Dann noch Schneckenkorn zwischen das Gemüse und es müßte gut geschützt sein.

Stell drumherum Schälchen mit Bier auf! Die Schnecken ersaufen drin!!
du kannst rund um das beet senfkörner (solche die man zum gurken einlegen nimm, findest du im gewürzregal im supermarkt) aussäen. schnecken hassen das. die gehen dann nicht ins beet. sollten schon welche reingekrabbelt sein, bevor die senfkörnersamen pflanzen bilden, einfach raussammeln. es werden, sobald die senfpflanzen gewachsen sind, keine neuen schnecken ins beet kriechen.
man kann die eingesammelten schnecken mit kalk oder salz bestreuen oder mit heißem wasser überbrühen. aber das finde ich ganz schön brutal.
Kupferfolie auslegen -- die können Schnecken nicht überwinden...

Schneckenkorn streuen.Alternativ Holzwolle darum legen,Schnecken ist es nicht möglich über Holzwolle zu kriechen.
Schneckenkorn, kaufe von verschiedenen Anbietern, weil dadurch eine größere Bandbreite in der Wirkung gegeben ist und abwechseln anwenden sonst bilden sich Resistenzen. Schneckenbarrieren sind auch sehr gut, aber teuer, aufwendig in der Installation bzw. beim Aufstellen. Bierfallen, indische Laufenten und son Quatsch kann man vergessen. Wenn man viel Zeit hat, geht natürlich auch absammeln.
Marah am 14. April 2008 14:16 Ich fand die Antworten mit indischen Laufenten ,bei Schneckenfragen, aber immer so herrlich :0D Das war ja schon ein running-gag...
CrazyDaisy am 15. April 2008 11:48 Moooment! Absammeln ist gut und schön - aber wohin dann mit den Schnecken? Da ist die hübscheste und sauberste Methode eben doch die Ente. Muss nicht notwendigerweise indisch sein. Hauptsache, sie ist noch nicht kross gebraten...
Wir haben eine wahre Schneckeninvasion schon mit Entenhaltung in den Griff gekriegt: Jede gegessene Schnecke vermehrt sich garantiert nicht weiter und bescherte uns zusätzlich einen Beitrag zu Enteneier und -braten.
Grundsätzlich sollte man sich erst mal die folgenden Fragen stellen : Warum wollen so viele Schnecken an mein geliebtes Gemüse und warum klappen manche Tips bei mir nicht,aber einige hundert Meter weiter bei meiner befreundeten Familie ? Den Schnecken fehlt es zunehmend an natürlichen Feinden und an alternativen attraktiven Futterquellen.Wie der Mensch ist jede Schnecke ein Individuum.So ähnlich wie manche Katze total von der Pflanze Katzenminze angezogen wird und ihr high verfällt,reagieren manche Katzen aus genetischen Gründen kaum. Als erstes gilt es eine alternative attraktive Futterquelle künstlich zu schaffen.Der Favorit ist hier die Studentenblume. Dann versucht man die natürlichen Feinde zu stärken.Hat man einen großen naturnahen Garten,dann läßt sich vielleicht ein Igel nieder,dem wir geeignete Unterschlupfmöglichkeiten bieten.Nistkästen erhöhen die Population von Vögeln.Ist schon ein Teich vorhanden,erwägt man die gesetzlich vorgeschriebene Ansiedlung von Erdkröten,Fröschen oder Feuersalamdern. Schnecken brauchen um voranzukommen feuchten,geraden Boden.Es gilt nun den Weg zum Gemüsebeet so beschwerlich wie möglich zu machen,Verhältnisse zu schaffen,auf denen die Schnecke nicht mehr vorankommt. Für kleine Gemüsebeete ist die Anlage in einem eingegrabenen herkömmlichen Kindersandkasten von Vorteil.Um ihn wird ein breiter Streifen von Holzwolle ausgelegt.In diesem werden die bekannten Bierfallen integriert.Die eklige Brühe wird jeden Tag in den nächsten Gulli auf der Strasse entsorgt und ersetzt. Für größere Beete lohnen sich Schneckenzäune in Kombination mit Fallen und Holzwolle. Schneckenkorn gefährdet Nutztiere,Haustiere,Kinder und den Boden,von dem wir uns doch ernähren. Das mit dem Kupfer scheint nur mit unbehandeltem Kupfer zu klappen.Die oben genannten Kombinationen können bis zu 95% Erfolgschance haben, wenn sie richtig und lange angewendet und mögliche Brücken immer wieder gekappt werden.

Hört sich zwar Kass an aber habe um mein Salat bet eine breite Rinne gelegt das ich Regelmässig mit Salzwasser Fülle Und am Bettrand noch Schnekenkorn denn sicher ist sicher :D
hier ist ein Link wo viele verschiedene Methoden aufgelistet sind. http://www.gutefrage.net/frage/wie-schuetze-ich-mein-gemuesebeet-vor-schnecken
Schneckenkorn ist sicher nicht das beste weil du damit den Boden und das Grundwasser vergiftest ... vllcht so auslegen das es nicht in die Erde gelangen kann. die sache mit den Igeln und Froschteichen find ich da schon besser. Bei meinen Eltern im Garten funktioniert das ganz gut. Das Schnecken problem gibt es ja nur weil wir den 'natürlichen' Kreislauf der Natur unterbrochen haben. Da kann man den einfach wieder versuchen zu schliessen in dem man die natürlichen Feinde der Schnecken fördert. Japanische oder indische Laufenten haben hier sicher weniger zu suchen die gehen hier auch viel zu schnell ein. Einem Bekannten sind die alle auf die Strasse gelaufen und überfahren worden.
ups :-) der richtige Link ist dieser http://www.kleingaertnerin.de/ungebetene_gaeste.html
der oben stimmt ja dann in gewisserweise auch heheh
Grundsätzlich muss man zwischen verschiedenen Arten unterscheiden; der eigenen kleinen Hausschnecke, der Weinbergschnecke und den Nacktschnecken. Bei den Nacktschnecken gibt es eine Art, die aus unserem geografischen Raum stammt und eine andere Art; die spanische Wegschnecke. Ich denke, die Frage bezieht sich auf diese. Ich habe hier interessantes gefunden: www.spanischewegschnecke.de