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Wie schütze ich als Diabetiker mein Augenlicht langfristig?

gefragt von helmuth am 21.06.2007 um 16:55 Uhr

Mit Diabetes hat man ja ein deutlich erhöhtes Risiko zu erblinden. Die Krankheit ist schon mühsam, aber blind, das wäre echt schwer zu verkraften für mich. Was kann man zusätzlich tun, außer den Blutzuckerzielwert einhalten?


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anonym
beantwortet von occident am 21. Juni 2007 17:08
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Folgende Dinge sind wichtig bzw. unerlässlich:

Eine dauerhaft (!) gute Blutzuckereinstellung

Regelmässige Kontrollen des Augenarztes

Rauchverbot


Indy72
beantwortet von Indy72 am 21. Juni 2007 17:08
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augenarztbesuche dienen der Kontrolle, haben aber keine Präventive oder kurative Wirkung!

Man sollte sein Blutzucker stabil im grünen Bereich halten, ansonsten die Gleiche Diät wie bei Arteriosklerose, also Vitaminreich, Cholesterinarm..., Nicht rauchen, nicht trinken... etc...


lalab
beantwortet von lalab am 21. Juni 2007 20:24
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Falls du Diabetes TypII hast und übergewichtig bist - Abnehmen, abnehmen, abnehmen. Durch das Übergewicht wird der Dabetes ausgelöst und mit Abenhmen kannst du deinen Zuckerwert wieder runterbringen. Natürlich funktioniert das trotzdem nicht immer ohne Medikamente, aber es ist erstmal der beste Weg.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 21. Juni 2007 17:03
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Regelmäßige Besuche beim Augenarzt.


bommel65
beantwortet von bommel65 am 22. Juni 2007 12:27
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Regelmäßige Augenkontrollen und vor allem auch die Nierenwerte kontrollieren lassen!

Die Zellen in den Augen und den Nieren sind mit die kleinsten, weshalb ein langjähriger Diabetiker blind werden und im weiteren Verlauf auch an die Dialyse kommen kann - so geschehen bei meiner Mutter. Sie ist mittlerweile blind und muss 3mal pro Woche an die Dialyse...also pass gut auf dich auf!


krubi
beantwortet von krubi am 22. Juni 2007 13:56
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Für einen Diabetiker ist die jährliche Untersuchung des Augenhintergrunds Pflicht. Nur dann kann rechtzeitig behandelt werden, um die Sehfähigkeit zu erhalten.

Geh mal auf diese Seite:

http://www.medizinfo.de/

Gib bei "Suche" Diabetes ein und folge dann dem Link "Diabetische Retinopathie". Dort findest du Aufklärung und Hinweise.


anonym
beantwortet von MisterRR am 22. Juni 2007 22:56
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1.) gute Blutzuckereinstellung 2.) regelmäßige (mindestens einmal jährliche) Augenuntersuchungen 3:) regelmäßige hausärztliche Untersuchung Oben genannte Suche kann durch einen Klick auf wikipedia.de unterstützt werden. Bei wikipedia schaus t Du bitte unter "Diabetes" nach.


anonym
beantwortet von questionnaire am 30. August 2007 01:51
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Ich würde dir auf diese Frage antworten: versuche unbedingt sehr hohe Blutzucker-Spitzen zu vermeiden. Ja flacher die Verlaufskurve deines Blutzuckers über den Tag verteilt ist, desto weniger musst du dir um deine Augenkapillare Gedanken machen. - Schädlich für die Augen sind häufige, hohe Blutzucker-Spitzen, meidet nach dem Essen, wenn zu wenig Insulin genommen wurde.

Das tückische dabei: auch wenn du häufiger solche Spitzen hast, gehten diese nicht unbedingt in den HBA1C- Wert ein, denn dort sind sie nur zu sehen, wenn sie genügend Zeit haben, sich dort abzulagern (wenn ein Glukosemolekül an einem roten Blutkörperchen klebt) - Du kannst also sehr gut einen HBA1C von ca. 6,5 haben und dennoch häufige Spitzen nach dem Essen davontragen. Diese schädigen auf Dauer die Augen. - Deshalb: messen, messen, messen nach dem Essen. :)


Snoopy03
beantwortet von Snoopy03 am 21. Juni 2007 17:15
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In meiner Familie gab es einen Fall, wo die betroffene Person, die unter langjähriger Diabetis leidet, einen grauen Star bekommen hat. Laut Aussagen des Arztes war der Auslöser dafür die Diabetis und ein erhöhter Luftdruck, da sie zuvor mit einem Flugzeug in den Urlaub und wieder zurück geflogen ist. Es soll kein Regelfall sein, laut Arzt besteht aber ein erhöhtes Risiko, das genau so etwas passiert. Der Grund dafür war, das das Blut im Auge durch den Erhöhten Druck irgendwie nicht problemlos fließen konnte und es zu einer Stauung kam.


anonym
beantwortet von jinkazama am 25. Juli 2009 20:11
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Am Besten ist es bei Diabetes, eine vegane Ernährung zu wählen, die auf Vollkornprodukten (Mais, Gerste, Roggen, Hafer, Amaranth, Quinoa), Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen, Sojaprodukten wie Tofu und Sojamilch, ein paar ungesalzenen Nüssen, sowie viel Obst und Gemüse besteht.

Probiere es für 28 Tage aus, und sieh selbst.

Philipp Rudigier Autor von Wissenschaftlich - Ernährung für gesunde Augen.

Durch Studien belegt. Das ist Wissenschaft.


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