Frage von mordtrhon, 35

Wie schreibt wie schreibt man ein Buch Beurteilung?

ich schreibe gerade eine buchbar Teilung und weiß nicht wie ich das genau verfassen sollte könnten sie mir damit helfen

Antwort
von TorDerSchatten, 12

 So ähnlich:

Der Leser wird ohne Erklärung in das Leben von Alex
katapultiert. Die Szenen sind zu kurz beschrieben, als daß eine Beziehung zum
Leser aufgebaut werden kann. Es fehlen Sinneseindrücke und Assoziationen,
welche die Szenen dem Leser verständlicher und eingängiger beschreiben könnten
und somit Emotionen transportieren könnten. In jedem Abschnitt beinahe finden
sich Allgemeinplätze oder verbrauchte Metaphern.

Das Leben des Protagonist wird nicht erklärt; die Erzählung
steigt ein wie eine Kurzgeschichte, wobei auch der vorangestellte Prolog nicht
zur Erläuterung der Geschehnisse dient.

Auftauchende Nebenfiguren wie Sofie, Andrew, Brandon und Dalton
bleiben flach und eintönig wie Statisten aus Pappe.

Der ganzen Erzählung liegt eine graue Emotionslosigkeit
zugrunde. Entsetzen, Angst, Ekel, Erstaunen – das sind Gefühle, die hier nicht
vorkommen. Statt dessen wird der Leser im Telegrammstil von Kapitel zu Kapitel
weitergescheucht, ohne Luft schöpfen oder eine Erklärung über die
Lebenshintergründe des Protagonisten finden zu können.

Szenen, die dramatisch oder interessant sein könnten, werden
im gleichen telegrammartig kurz beschreibenden Stil abgearbeitet, ohne daß auf erläuternde
Details eingegangen wird.

Dennoch baut sich in den knapp geschilderten Kapiteln eine
gewisse Spannung auf, da man wissen möchte, was hinter allem steckt und wie es
weitergeht. Das Handeln des Protagonisten wird zu wenig erklärt und erscheint
durchgängig unglaubwürdig. Wer ist er? Was hat er für einen Hintergrund? Wie
sieht er aus? Diese Fragen bleiben unbeantwortet.

Die Dialoge erscheinen holprig und unfertig.

Trotz der einerseits brutalen Szenen fehlt eine
detaillierte, sinnhafte Beschreibung, so daß keine Emotionen beim Leser
aufkommen. Teilweise enthalten die Beschreibungen Sinnfehler (ein mit Blut
durchtränkter Messergriff – Messergriffe können mit nichts durchtränkt werden)

Im Leser bildet sich ein geradezu schmerzhaftes Verlangen
nach Erlösung, nach Aufklärung, was ihn durch die telegrammartig kurzen,
emotionslosen Szenen treibt.

Kurz: alles geht zu schnell und es  fehlen die Adjektive.

Es sind im Verlauf der Kapitel keine Spannungskurven zu
bemerken, alle Szenen spielen sich auf dem gleichen Spannungslevel und der
gleichen Erzählstimme ab, was trotz des Versuchs der Vielfältigkeit und
Vielschichtigkeit zu einer unangenehmen Monotonie im Lesefluß wird, ähnlich als
würde man ein durch verschlungene Wiesen plätscherndes Bächlein in Betonröhren
pferchen.

Für die mysthisch-brutalen Ereignisse der Erzählung scheint
die erste Person als Erzählstimme fehl am Platz.

Antwort
von jalu19257, 10

Welches Buch? Ich denke du solltest es vielleicht Gliedern z.B in Sprache, Erzählweise, Inhalt und sagen, was du positiv und negativ fandest

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