Frage von arronex,

wie schreibt man in einem buch Wörtliche rede

Ich Habe vor ein buch zu schreiben aber ich weiß nicht wie man es schreiben soll wenn jemand was sagt

Soll das so ausehen : ?

-

Peter: ........

Herbert: .........

Peter: .....

Herbert: .....

oder so ;

".................", sage Tom

"...................", erwiderte Sven

".... .......... ", Andowrte tom darauf

"..................", Sagte Sven dazu

oder ganz anders ???

Antwort von OldJan,

Also, allgemein üblich ist die Hervorhebung von wörtlicher Rede mit Anführungszeichen. Die Können so aussehen:

  1. „...“ (im Deutschen unbedingt vorne unten)
  2. »...« (z. B. in Spanien auch in umgekehrter Weise gebraucht, also «...», in Deutschland aber so üblich)

Letztlich musst Du als Autor natürlich entscheiden, ob und wie Du die wörtliche Rede hervorhebst. So wie man Gedanken klassisch in Anführungszeichen schreibt, das aber heute kaum noch in dieser Form findet, sind auch Anführungszeichen bei wörtlicher Rede heute kein unbedingter Zwang mehr. (Früher schrieb man etwa: »Oh mein Gott, ist der süß«, dachte sie, als der Junge sich zu ihr umdrehte und sie anlächelte.) Entscheide also im Interesse der Lesbarkeit und Übersichtlichkeit und somit in dem Deines Lesers!

Antwort von MrMoto,

Viele Leute glauben, man müsste in Texten oft die Begriffe wechseln, wenn es um wörtliche Rede geht. Das sei dann guter Stil, wenn es nicht immer nur "er sagte/sie sagte" heißt, sondern "er keuchte, brüllte, antwortete, stöhnte, seufzte, sie lachte, kicherte, ächzte". Am besten noch mit einem Adjektiv kombiniert:

"Lass uns ein Eis essen gehen", lachte er fröhlich.

"Nicht schon wieder Eis", stöhnte sie überdrüssig.

"Warum denn kein Eis?", fragte er überrascht.

"Weil ich lieber mit dir allein sein will", flüsterte sie verführerisch.

Das wirkt leicht aufgesetzt und künstlich. Besser ist es, das ganz einfache "sagte er, sagte sie" als Standardformel einzusetzen oder ganz wegzulassen, wenn der Leser weiß, das zwei Personen abwechselnd sprechen. Leser überlesen das dann und konzentrieren sich auf den Dialog. Dann wirken auch bestimmte raffiniertere Formen besser.:

"Lass uns ein Eis essen gehen", sagte er.

"Nicht schon wieder Eis!"

"Warum denn kein Eis?"

"Weil ich lieber mit dir allein sein will", flüsterte sie verführerisch.

Die Doppelpunkt-Variante taugt eher für Theaterstücke und wirkt auch in einem Erzähltext theaterhaft. Das kann man aber als seltenen Effekt durchaus benutzen, wenn denn ein theaterhafter Effekt gewollt ist.

Antwort von bluedog725,

Die Art der direkten Rede hängt nicht zuletzt von deinem Schreibstil ab. "..." ist sicher grammatikalisch korrekt; -...- und :... sind andere Schreibarten denen ich in Romanen auch schon begegnet bin.

Antwort von Kaltschale,

Man muss es schon so verpacken, dass es nicht zu hingepatscht scheint. Deine Versionen sehen mir persönlich etwas zu künstlich und steif strukturiert aus. Verbinde es mit anderen Sätzen. Z.B.: ".....", sagte Lisa und seufzte. Sie schaute Tim in die Augen, wobei dieser entgegnete:"...." usw. Ist mir persönlich lieber. Du musst jedoch deinen eigenen Schreibstil entwickeln. Z.B. in einem Theaterstück ist es ja so wie in deiner ersten Version.

Antwort von Reanne,

Peter: "......"

Antwort von macqueline,

Bevor du ein Buch schreibst, wäre es angeraten, erst einmal die Benutzung von Satzzeichen zu üben.

Antwort von omikron,

Ich denke, das zweite liest sich flüssiger.

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