Frage von dorota, 179

Wie schreibe ich einen Aufhebungsvertrag ohne zur arbeiten?

Antwort
von SlightlyAnnoyed, 126

Teile dem neuen Arbeitgeber sofort schriftlich mit, dass du den Job nicht antreten wirst (Vertrag also kündigen). Somit hat er genug Zeit, noch jemand anderen zu finden. Eine Aufhebung ist hier nicht notwendig. Diese macht man ja nur, um bei langfristigen Arbeitsverhältnissen die langen Kündigungszeiten zu umgehen.

Antwort
von Gerneso, 128

Ohne zu arbeiten? Mit wem willst Du denn eine Aufhebung des Arbeitsvertrages vereinbaren wenn Du gar keinen hast?

Kommentar von dorota ,

Ich habe einen neuen Arbeitsvertrag ab dem 04.10.2016. Möchte aber in meiner alten Firma bleiben. Welche mir die Chane gibt zurückzukommen. Leider war ich zu voreilig und habe ohne genau darüber nachzudenken einfach unterschrieben.

Kommentar von Gerneso ,

Dann musst Du die Firma bitten, Dich aus den Vertrag zu entlassen. Du kannst keine Aufhebung schreiben.

Antwort
von MancheAntwort, 107

ein "Aufhebungsvertrag" gilt nur, wenn er von BEIDEN Seiten unterschrieben

wurde UND das funktioniert nur, wenn du volljährig bist !

Kommentar von dorota ,

Danke, aber das wußte ich auch schon.Ich bin älter als 18 Jahre. Aber eine Kündigung kommt leider nicht in Frage, weil im Arbeitsvertrag drinne steht dass eine vorzeitige Kündigung nicht möglich ist und beii nicht antritt ich Strafe zahlen muß. Jeder Tag den ich unentschuldigt erscheine kostet mich einen Tageslohn aber höchstens einen Monatslohn.

Kommentar von MancheAntwort ,

das hört sich sehr merkwürdig an, was dich dein "neuer" Arbeitgeber dort unterschreiben ließ....

Diesen "neuen" Vertrag solltest du schriftlich kündigen !

Du wirst sicherlich eine Probezeit haben, deshalb ist eine Kündigung

möglich.... und das du "Strafe" bei Nichtantritt zahlen sollst/musst,

halte ich für sittenwidrig !

Kommentar von diewoelfin0815 ,

Hallöle,

"...und das du "Strafe" bei Nichtantritt zahlen sollst/musst, halte ich für sittenwidrig !"

Das ist nicht sittenwidrig, sondern sogar sehr oft rechtlich völlig korrekter Standard! Und zwar damit die Leute nicht womöglich mehrere Verträge unterschreiben und nachher sich den schönsten raussuchen. Und überleg mal: der Arbeitgeber hat anderen Bewerbern abgesagt, die die anstehende Arbeit hätten machen können, welche der Grund für die Stelle ist. Noch dazu evtl. neue Kosten für erneute Angestellten-Suche, welche evtl. auch wieder dauert. Und um genau so etwas zu verhindern, gibt es derartige Klauseln überhaupt nur! Man sollte die Sache nicht nur aus dem Blickwinkel des Angestellten betrachten!

P.S.: @dorota: nimm doch mal Kontakt mit dem Chef der neuen Firma auf. Wenn die Vertragsunterzeichnung erst kurze Zeit her und noch genügend Zeit bis zum Arbeitsbeginn ist, kann er evtl. noch jemanden einstellen, dem er leider zunächst eine Absage geschickt hat. Ggf. lässt er sich darauf ein und unterzeichnet Dir im hoffentlich (dazu wäre er jedoch leider nicht verpflichtet!) einen Aufhebungsvertrag in dem unbedingt auch stehen sollte, dass er auf die Vertragsstrafe verzichtet!

Optimistische Grüße,

wölfin

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