Frage von trickimaus, 111

Wie schreibe ich den Widerspruch?

Mein Vater ist seit dem 1.12.15 in der Winterpause bis März 2016. Heute kam ein Brief vom Arbeitsamt, dass er einen Nebenjob hat seit dem 1.12.15, der wohl 300,00 Euro betragen sollte. Nur hat er eben keinen Nebenjob und hatte noch nie einen und nun möchten wir einen Widerspruch schreiben, wie sollte der aussehen, oder wie schreibe ich den am besten?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt & Arbeitslosengeld, 63

Einfach erst mal formlos einen schriftlichen Widerspruch einlegen,da reicht es aus wenn du schreibst das sie deinem Vater bitte angeben möchten um was für einen Nebenjob es sich da handeln soll und bei wem er angeblich arbeiten soll,weil dieser Vorwurf nicht stimmen kann !

Antwort
von Allexandra0809, 67

Schreibt einfach, dass es sich wohl um ein Missverständnis handeln muss und nie ein Nebenjob vorlag.

Antwort
von DrillbitTaylor, 65

Bezieht er irgendwelche Leistungen von der Agentur und wollen die ihm was kürzen oder wegen was willst Du Widerspruch einlegen.


Kommentar von trickimaus ,

Ab Januar wird er Arbeitslosengeld bekommen

Kommentar von DrillbitTaylor ,

Da gibts doch bestimmt einen Sachbearbeiter, den man unbürokratisch anrufen kann, oder?

Kommentar von EstherNele ,

@ DrillbitTaylor

Eine schriftliche Geschichte mit einem Anruf zu klären, ist nie eine gute Idee.
Vielleicht kann man ja erfragen, wo der Job sein soll und welcher Art, aber ansonsten würde ich immer abraten davon, so etwas "abschließend" mündlich zu erledigen.

Dann plötzlich kann sich keiner im Amt an das Gespräch erinnern, dokumentiert wurde auch nichts - und schon haben sie dich wegen mangelnder Mitwirkung am Allerwertesten.

Die Idee mit der schriftlichen Beantwortung ist schon richtig, zwei Exemplare ausdrucken (oder halt kopieren). In die AA gehen, abgeben und sich gleichzeitig die Abgabe auf dem zweiten Exemplar bestätigen lassen.

(Bei uns kopieren sich die Damen in der Rezeption  das Schriftstück und stempeln jedes Blatt der Kopie.
Das hat mir bei meinen Klienten gelegentlich geholfen, wenn der Bearbeiter ankommt und etwas von "unvollständig" erzählt.)

Also aufpassen, dass das Schreiben auch sicher ankommt im Amt.

Ich denke, wenn ihr eine Offenlegung der "Angaben" des AA fordert und ihr wirklich nichts zu verbergen habt, seid ihr total auf der sicheren Seite. Wenn das AA einen Job nachweisen will, dann braucht es mehr als eine Behauptung, dann müssen sie notfalls eine Bescheinigung des angeblichen AG beibringen.

Schreibt einfach eure Sicht der Dinge in diese Anhörung und dann wartet ab, dann ist das Amt dran.

Lasst euch nicht so schnell verrückt machen.

Viel Glück!

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