Retzlaff am 28.03.2008 um 21:00 Uhr
In vielen Berufen ist es Voraussetzung, dass man Mitglied in einer christlichen Kirche ist (v. a. Caritas). Wie schnell tritt man einer solchen bei?

Also, das würde mir ja im Traum nicht einfallen, nur wegen eines Jobs meine Konfession zu wechseln. Entweder habe ich meine Konfession und bin überzeugt davon - dann stehe ich auch dazu. Oder vaber ich bin nicht (mehr) überzeugt davon, dann trenne ich ich mich von dieser kirche. Aber NUR aus beruflichen Gründen - NIE.

Es geht relativ schnell. Zwar nicht aus Überzeugung aber der Kitche gehen die Gläubigen aus.

Das geht ruckzuck! Schließlich winkt der Kirche da Geld und da wird nicht lange verzögert!
koira1975 am 28. März 2008 21:05 Stimmt nicht.
RBMannheim am 28. März 2008 21:43 Die Zeiten, wo man eine Glaubensprüfung ablegen mußte sind längst vorbei!

Gar nicht ! Ich arbeite bei solch einem ... wenn ich für meinen Beruf die Konfession wechsele, dann wäre es aber soweit ! Hömma !
sunpoint am 28. März 2008 21:04 ich hab es so verstanden das er gar keiner Konfession angehört.
M. P. am 28. März 2008 21:08 Dann richte ich die Frage an jenen:
Bist Du einer Konfession angehörig ?
Retzlaff am 28. März 2008 21:11 Ich bin konfessionslos.
M. P. am 28. März 2008 21:18 OK... Danke... Dann wäre Dein sich in Deiner Gegend befindliches Kirchenbüro eine Anlaufadresse... Die Konfession würde ich meinen Familie - wenn nicht eigener Überzeugung - angleichen - auch, wenn ich beim Arbeitgeber eine andere als gewünscht sehen sollte... In meiner Institution arbeiten , trotz cartativer Eigenschaft auch konfessionslose sowie alles andere... Versuchs mal mit Durchsetzten... bei manchen AG bringt es was... Viel Glück !
Retzlaff am 28. März 2008 21:24 Ich arbeite in einer Einrichtung, bei der die Caritas der Dachverband ist, auch hier war das kein Thema. Aber direkt die Caritas stellt nur Leute ein, die in der Kirche sind. Und der Job, der mich interessiert, ist nun mal da.
M. P. am 28. März 2008 21:26 Ich vermute, so gesehen haste nur den einen Weg.... Menno ! Es gibt schlimmeres...
handtasche am 28. März 2008 21:30 Macht doch nix, hauptsache hast den Job, nachher musst du halt 8oder 9 Prozent Zwangsgeld abziehen. Nachher kann dir das Am Ar..vorbeigehn. Als ADAC Mitarbeiter tritt man halt auch in den Verein ein--so gesehen

Du hast vorher ein Gespräch mit dem Pfarrer. Die sehen das nicht gern, wenn Du nur wegen dem Beruf in die Kirche eintrittst.
fabienne1997 am 28. März 2008 21:05 das muss er ja nicht sagen
das braucht er doch nicht machen,Pssst-- Jesus war schließlich auch nicht katholisch

Nur wegen eines Jobs würde ich das nicht machen.Du musst doch auch überzeugt sein..Was sind das denn für Firmen???
Retzlaff am 28. März 2008 21:07 Naja, Sozialarbeit leistet nun mal vor allem die Kirche.
Raimund1 am 28. März 2008 21:48 @fabienne: er kriegt den Job nur, wenn er dem Club angehört. Da spielt das Talent, mit dem er laut der Bibel wuchern soll, keine Rolle.
Das ist Politik
Mit einem CSU-Parteibuch kann ich vielleicht von für die NPD arbeiten, aber nicht für die LINKE.
Nicht er macht das zur Bedingung, sondern die allumfassende liebende Katholische Moral
ja, Geld regiert die Welt. Das sagte schon mein Großvater. Und wenn dein nächster Arbeitgeber Moslem oder Zeuge Jehova ist, wechselst du auch mal eben so?
Retzlaff am 28. März 2008 21:15 Sicher nicht, ich denke aber, dass das nicht relevant ist. 1. Lebe ich nach christlichen Grundsätzen, also ist das nicht so weit gegriffen wie zum Islam zu wechseln. 2. überlegt man nun mal, wenn es nicht ein Arbeitgeber, sondern eine ganze Branche ist.

Das solltest Du nur machen wenn es wirklich Dein Glaube aus Überzeugung ist. Eine Taufe sollte recht schnell machbar sein. Einen Priester davon zu überzeugen kann da schon länger dauern.
Retzlaff am 28. März 2008 21:05 Naja, aber wenn man den Job eben nur dann bekommt? Und nicht in der Kirche zu sein bedeutet ja nicht, ungläubig zu sein.
regideur am 28. März 2008 21:10 Ich verstehe Dein Problem schon. Glaub mir aber Du wirst nicht glücklich nur wegen eines Jobs in einer Kirche beizutreten wenn es nicht Deine Überzeugung ist. Wenn Du so wie so einen Christlichen glauben LEBST frag ich mich allerdings warum Du noch nicht in einer Kirche bist????
Ps.: Auch jeder Atheist hat einen Glauben!!!
Retzlaff am 28. März 2008 21:13 Ich bin noch nicht in der Kirche, weil sich viele Dinge (wie z. B . das Predigen in Afrika, dass Kondome Sünde sind) mit meinen Werten ausschließen.
regideur am 28. März 2008 21:17 Dennoch würdest Du ja dann diese Dinge unterstützen. Du solltest Dir wirklich sehr gut überlegen ob das der richtige Schritt für Dich ist. Da es ja wie Du schon schreibst gewisse Interessenkonflikte gíbt.
Retzlaff am 28. März 2008 21:21 Durchaus gibt es da Interessenkonflikte. Sonst wär ich ja schon aus Überzeugung dabei. Aber der Glaube ansich spielt ja dann in diesem Job keine so große Rolle mehr. Es geht (leider) nur um die Tatsache, bei der Kirche oder nicht.

ähm du solltest es von deinem Glauben abhängig machen, ob du der Kirche beitritts. Wenn du noch in einer Kirche bist und auch nie warst, mußt du dich Taufen lassen, wobei dem ein Gespräch mit Kirchenvertretern vorausgeht. Und wenn die den Eindruck haben, daß du garnicht wirklich an der Kirche interessiert bist, sondern nur aus Berufsgründen das machen willst, wird man dir auch davon abraten. Aber wenn du es dann wirklich willst, ist es eigentlich schnell gemacht.

Du musst an einem Katechumat teilnehmen, siehe: http://www.katechumenat.de/bewerber/bw-index.html
Ich würde das aber nicht ohne den Glauben machen.

Die Konfession darf heuzutage bei der Einstellung NICHT mehr relevant sein!
oleandra am 28. März 2008 21:06 doch, bei kirchlichen Trägern ist das noch erlaubt.
Retzlaff am 28. März 2008 21:07 Ich sag nur: Caritas!
vollimleben am 28. März 2008 21:13 Aber Caritas ist doch keine Kirche,die sollen helfen und retten und nicht Beten und Predigen!
Retzlaff am 28. März 2008 21:17 Ja, aber Caritas ist katholisch. Wenn Du für die arbeiten willst, ist das Voraussetzung.
oleandra am 28. März 2008 21:08 doch, bei kirchlichen Trägern ist das noch erlaubt. Eine Benachteiligung wegen der Religion oder Weltanschauung durch Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen ist gemäß § 9 AGG zulässig, wenn eine bestimmte Religion oder Weltanschauung nach dem Selbstverständnis der Religionsgemeinschaft oder Vereinigung eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt.
BEISPIEL: Ein katholischer Kindergarten unter Trägerschaft der katholischen Kirche verfolgt das bildungs- und erziehungspolitische Ziel, die Kinder im Sinne der christlichen Religion zu erziehen und zu betreuen. Eine moslemische Erzieherin bewirbt sich um eine Stelle und bekommt eine Absage, weil nur Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden, die entweder katholisch oder evangelisch sind. Hier ist die Benachteiligung wegen der Religion gerechtfertigt, da der Träger des Kindergartens Wert darauf legt, dass sein Personal einer der beiden großen Kirchen angehört. siehe:http://www.hensche.de/RechtsanwaltArbeitsrechtHandbuchGleichbehandlungsgesetzAusnahmen.html

Ich bin garnicht überrascht, wie schnell man seine Überzeugung ändert, wenns ums Geld geht. Das ist doch heutzutage üblich.

So einfach kann man nicht Katholik werden, das muss vererbt sein!
wie vererbt sich das denn?
Kennst Du etwa nicht das Katholiken-Gen ? Wurde letzte Woche (in der Schweiz) entdeckt und ist schon jetzt nobelpreisverdächtig.

die freuen sich über jeden der zahlt.... das geht raz....faz hihi
Laß dich halt"katholisch machen", das ist bei uns ein ganz geläufiger Spruch, jemanden katholisch machen. Soll heißen: Den kriegen wir schon noch klein. Wegen eines Jobs würde ich nicht meine Konfession wechseln.
Das stimmt nicht, du musst nicht christlich oder getauft sein, um bei der Caritas zu arbeiten. Die Kirche ist in der Hinsicht schon recht tolerant. Wenn du allerdings Priester werden willst, solltest du darüber nachdenken katholisch zu werden.
dicker Daumen!