Frage von abaxx007, 84

Wie Schmerzschrei verhindern?

Hallo, ich muss nächstes Jahr zur Schmerztherapie, wo u.a. auch Krankengymnastik auf dem Plan steht. So, nun kommt es wegen meiner starken Bewegungsschmerzen oft dazu das ich laut "Aua" sage, wenn ich mal wieder auf den buchstäblichen Nerv getroffen bin, was ich in der Schmerzklinik aber tunlichst vermeiden möchte (das "Aua" sagen). Leider klappt das aber nicht. Deswegen möchte ich fragen, ob ihr vielleicht nicht Techniken kennt, wie ich das unterdrücken kann oder wie ich es schaffe vielleicht zumindestens nur einen leisen Schrei auszustossen oder besser noch nur einen stummen Schrei, weil es ist ja irgendwie peinlich, ständig sein unkontrolliertes Aua auszustossen, es nervt mich schon selber. Also würd mich freuen wenn ihr mir mir nen Tipp geben könntet, bevor ich noch mehr verzweifel. Danke aua

Antwort
von Schwoaze, 40

Ich bin sicher, Du wirst nicht der einzige Patient sein, der dort ein AUA hören lässt.

Darüber  würde ich mir absolut keine Sorgen machen.

Ich hoffe, dass die Therapie Dir helfen wird. Alles Gute.

Antwort
von Spielwiesen, 12

Vielleicht solltest du dir mal das dahintersteckende Prinzip anschauen (und vielleicht ändern?): dein Körper sagt dir mit Symptomen (Schmerzen), dass er Probleme hat - er ist von Natur aus klug und das ist seine Art der Kommunikation. Du reagierst noch natürlich, nämlich mit AUA.

Ich suche immer erstmal anhand des SYMPTOMS (also im Vorfeld einer DIAGNOSE) nach der URSACHE. Wenn die bekannt ist, kann man oft selbst etwas unternehmen. 

Zwei Mittel, die meine Bewegungs- und Gelenkschmerzen komplett beseitigt haben, sind zum einen  Zinnkrauttinktur (selbst angesetzt, dann zwei- bis dreimal täglich 5-10 Tropfen in Wasser eingenommen); Herstellung: www.smarticular.net/tinkturen-selber-machen-heilkraeuter-flaschen-abgefuellt/. 
Zum anderen Grünlippmuschelpulver in Kapselform: davon nehme ich die doppelte empfohlene Tagesdosis.  Seitdem haben die Gelenke, was sie zum Funktionieren brauchen, und es ist Ruhe.

Natürlich ist es auch hilfreich, gegen stille Entzündungen die entzündungsfördernden Fette und Öle zu vermeiden (also Omega 6- und -9-haltigen Öle, wie z.B. Sonnenblumenöl und Distelöl), keine Pflanzenöle mehr zu erhitzen (da können schlimme Gifte entstehen, da man den Rauchpunkt des Öls nicht kennt) und nur noch Kokosöl zum Kochen, Braten und aufs Brot zu verwenden. 

Die guten Fette sind die, die Omega 3-Fettsäuren enthalten, also Leinöl, Leinsamen, Chiasamen und Hanfsamen, dann sind sie in Krillöl und in fettem Kaltwasserfisch, z.B. Lachs, Makrele etc. Diese Fette braucht der Körper täglich in ausreichender Menge, um normal zu funktionieren.

Das sind ein paar der Maßnahmen, die man selbst probieren kann - vielleicht hast du damit schon Erfolg.

Wenn aber Bewegungsschmerzen durch einen Beckenschiefstand bedingt sind, weil durch Beinlängendifferenz die darüberliegenden Gelenke (das zieht sich bis in den Rücken!) sich zu schief bewegen, passiert es, dass übermäßige mechanische Abnutzung die Knorpelmasse abscheuert und dadurch höllische Schmerzen auslöst. Meist ist dann von Arthrose die Rede (wo es heißt, da könne man nichts mehr machen)! 

Ein Physiotherapeut kann das aber mit zwei, drei Handgriffen beheben und der Spuk ist schnell vorbei: die Bewegungsabläufe der Gelenke funktionieren wieder einwandfrei. Hast du das schon mal prüfen lassen? Auch bei physikalisch bedingten Beschwerden hilft nur - möglichst früh - die Korrektur der Ursache.

Meine Antwort geht etwas über deine Frage hinaus. Ich fand aber, dass 'nur leise schreien' nicht der richtige Ansatz ist, denn das wäre schon eine Missachtung der Signale deines Körpers (ebenso wie schmerzunterdrückende Mittel).

Im Vergleich zu einem Auto, bei dem der Auspuff qualmt oder der Motor scheppert - da würde niemand auf die Idee kommen, einen Korken reinzustecken oder billiges Öl zu verwenden, denn dann ginge es kaputt - ist es beim Menschen ebenso.

Ich wünsche dir alles Gute!

Antwort
von Nashota, 53

Glaub mir, die Ärzte und Therapeuten wissen, was kommt. Da muss nichts unterdrückt werden. Es ist eine natürliche Reaktion.

Antwort
von ApfelTea, 38

Du musst nichts unterdrücken. Wenn du Schmerzen hast, hast du Schmerzen. Die Ärzte und Therapeuten wissen das auch

Antwort
von DerJustinBieber, 47

Vielleicht hilft es ja sich auf die Zähne zu beißen, wenn der Schmerz kommt.

Antwort
von manso84, 44

Ja, sobald du merkst wenn der Schmerz kommt, den Körper anspannen, das sollte mit der Zeit den Laut unterdrücken...

Kommentar von Nashota ,

Es soll sich ent-spannt werden.......

Kommentar von manso84 ,

Wenn man sich entspannt und der Schmerz kommt, erschreckt man sich erst recht und man schreit eher, als wenn man sich anspannt und man gefasst ist auf den Schmerz, dass würde auch eher den Laut verhindern.

Kommentar von Nashota ,

Wenn man sich anspannt, arbeitet man gegen den Therapeuten. Warst du schon mal beim Chiropraktiker oder Osteopathen? Warst du schon mal bei einer Massage?

Der Schmerz soll weg und nicht bleiben. Und dass es nicht schmerzfrei abläuft, weiß jeder Patient im Vorfeld. Bzw. die Therapeuten weisen darauf hin.

Kommentar von manso84 ,

Die Frage war, wie man den Schmerzschrei unterdrücken kann, ganz einfach...Mal die Frage objektiver ansehen...

Kommentar von Nashota ,

Gar nicht. Aktion - Reaktion. Und das sage ich aus erfahrener (objektiver) Sicht. Es ist unnötig.

Wer gegen seinen Körper arbeitet (arbeiten will), braucht zu keinem Arzt oder Therapeuten gehen.

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