Wie schlimm ist es in einer Klinik?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Du solltest es nicht als Demütigung sehen. Sondern eher als starken Schritt von dir sehen, dich stationär behandeln zu lassen:)

Und nein schlimm ist es nicht. Nicht so wie in den ganzen Horrorfilmen und -spielen. Zumindest nicht auf einer offenen Station;)
Dich erwarten verschiedene Therapien(Freizeit Therapie, Gesprächstherapie,Gruppentherapie,evtl Sportherapie etc.)
Ich kann dir nur sagen wie es bei mir war.
Es war eine kleine Gruppe und es kam mir oft so vor,als seien wir eine ganz normale Schulklasse, von den Gesprächen und unseren gebrochenen Seelen mal abgesehen. Würde man nicht denken, dass wir alle aus einem Irrenhaus stammen,wenn man und zsm in der Stadt sehen würde. Ich denke,bei deiner Gruppe wird es evtl nicht viel anderster sein. Klar wird's auch Leute geben die du nicht abkannst,aber ich denke das ist bei jeder Gruppe so. Also nach dir nicht mehr Stress als ist.
Und du kannst da schnell wieder raus,wenn du an den Therapien pünktlich und engagiert teilnimmst und sie (und du) merken, dass du dich wirklich bessern willst und es zum Teil auch tust.
Aber erwarte bitte nicht zu viel von denen. Das meiste muss von dir kommen,die geben dir da nur einen Stupser/eine Anleitung. Aber nur Du allein kannst sie umsetzen.

Ich wünsche dir viel Glück in der Klinik falls du hin musst. Das packst du schon,da bin ich mir ziemlich sicher obwohl ich dich nicht kenne :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man sich auf die Therapie einlässt und genügend motiviert ist, dann ist es in einer Klinik eigtl. gar nicht schlimm. Ich selber war auch schon 10 Wochen stationär in einer psychiatrischen Klinik, das war 2011.

Du wirst in der Klinik Gruppen- als auch Einzeltherapien haben, die sich insbesondere auf Gesprächstherapien beziehen. Außerdem gibt es in vielen Kliniken noch eine Kreativtherapie und eine sog. Sport-bzw. Bewegungstherapie, um wieder einen anderen Zugang zu sich finden zu können. Außerdem gibt es dort neben der Psychotherapie auch Physiotherapie, insbesondere für Menschen, die psychosomatische Störungen haben oder halt körperliche Beschwerden, die nicht psychisch bedingt sind...

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Fändest du es auch demütigend, wenn du wegen einer Krebserkrankung ins Krankenhaus müsstest?

Das ist so der erste Punkt an dem du anfangen musst. Du bist krank. Das ist nichts verwerfliches und nicht schlimmes. Schlimm ist es, wenn du nichts tust!

Es gibt auch leider oder Gott sei Dank (je nach Perspektive) nur einen Weg, um schnellstmöglich aus der Klinik entlassen zu werden: Mache die Therapien mit, verweigere dich nicht un versuche gesund zu werden!

Wie das funktioniert: ehrlich sein und Probleme (auch unangenehmes) ansprechen!

So eine Klinik ist nicht schlimm. Die wenigsten sehen aus, wie ein Krankenhaus, oft erinnern sie an (schöne) Jugendherbergen.

Du wirst vermutlich einen sehr strukturierten Tagesplan haben. Wenn du noch zur Schule gehst, wirst du auch dezimiert unterrichtet. 

Das Therapieangebot ist je nach Klinik und Krankheitsbild sehr individuell. Aber grob gesagt wirst du vermutlich 1 mal in der Woche ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten haben, eine Menge Gruppentherapien (bei mir war das vor allem Theater Therapie und Körpertherapie) und vermutlich irgendeine Form der Beschäftigungstherapie (Kunst, Musik, Handwerken, ...). 

Theatertherapie bei mir lief so ab, dass wir vorher gefragt wurde, welches Thema uns auf der Seele liegt und das wurde dann irgendwie im Schauspiel und/oder mit Kostümen umgesetzt. Im Anschluss wurde über die Eindrücke gesprochen.

Das Schöne an einer Klinik ist die dort herrschende Atmosphäre. 

Du bist in gewisser Weise isoliert, aber bist densoch nicht alleine. Du sitzt mit den anderen einfach im selben Boot, das führt dazu, dass sich die Patienten sehr schnell vertrauen können und man sich verstanden fühlt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Benehme dich vernünftig , zeig anstand.
Dann bist du da schnell wieder raus.
Viele sind dort Hyperaktiv.
Einige eher ruhig, die anderen wieder aggresiv.
Aber mach dir kein Kopf, ich war da 2wochen.
3wochen sollten es eigentlich sein ;)
Mir persönlich hats geholfen.
Du darfst es nicht als demütigung oder Strafe sehen, sehe es als Hilfe damit du das auf die reihe bekommst was vorher schief gelaufen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LuzifersBae
02.07.2016, 02:42

Bei mir ist noch nichts festgestellt, habe erst noch paar Termine, weiß also noch nicht wie lange ich dort bleiben muss ... Aber danke für die Tipps, ich will wirklich dass das so schnell wie möglich vorbei ist.

0
Kommentar von Fabian10000
02.07.2016, 02:44

Wenn du erstmal Freunde dort gefunden hast , dann rast die Zeit wie nichts ;) Mach dir kein Kopf darum. Es hört sich alles schlimmer an als es wirklich ist.

1

wie alt bist du? ich war mit 13/14 in einer jugendpsychiatrie und es war überhaupt nicht schlimm, im gegenteil. die anderen patienten waren die liebsten menschen und die menschen mit denen ich bisher am meisten auf einer wellenlänge war. ich würde manchmal sehr gerne dahin zurück.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LuzifersBae
02.07.2016, 02:39

Ich bin 16, weiblich 

0

Der Aufenthalt in der offenen Psychiatrie wird dir gut tun, glaub mir! Du kommst für eine kurze Zeit raus aus dem System, hast Abstand von deinen alltäglichen Problemen, kannst dich entspannen und dich neu sortierten. Zudem lernst du da eventuell neue Menschen/Freunde kennen (die meisten sind da nicht verrückt sondern haben Probleme wie du). Evtl kriegst du zu den therapeutische n Gesprächen medikamentöse Unterstützung. Antidepressiva wie Citalopram helfen gut gegen Angstörungen. Falls du aber keine Medis nehmen willst, musst du auch nicht. Die werden dir da nur empfohlen. Du musst dich nur auf diese kurzzeitige Veränderung einlassen, dann wird das ne gute Zeit und danach gehts dir garantiert besser! :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja du hast eine Angststörung und es wird dir Garnichts bringen Tipps zu bekommen schnell dort wieder raus zu kommen 

weil diese Angststörung kann sich so verselbstständigen das du irgendwann gar nicht mehr in der Lage bist etwas zu tun r,ausgehen ,Arbeiten am leben teil zu nehmen ,deswegen rate ich dir nehme das als Chance frühzeitig dagegen anzukämpfen

Angststörungen Depressionen usw haben massenhaft Leute auch Politiker Piloten Ärzte Schauspieler zb hatte auch Robin Willjams probleme du siehst kein Grund das als Demütigung zu nehmen

In einer Klinik sind viele Leute mit gleichen Problemen und wenn du gut mitarbeitest bei den Therapien wirst du auch schnell wieder entlassen eine Behandlung dauert etwa 6-8 Wochen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zunächst einmal ist der Ruf negativer als die Realität. Lass es auf dich zukommen und nutze es als Chance zur Ruhe zu kommen und di helfen zu lassen. Dein Ziel sollte nicht sein schnell, sondern gesund da raus zu gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein, schlimm ist es nicht. Du triffst Menschen die auch mit Problemen zu kämpfen haben, manche werden dir komisch erscheinen, mit anderen wirst du dich bestens verstehen. Du hast Vorurteile, daher empfindest du es als Demütigung. Du willst nicht "irre" sein. Mach dich nicht fertig. Dir wird da geholfen, damit du wieder zu dir zurück findest und die Angst dich nicht weiter beherrschen kann. Sieh es als Beginn in ein neues Leben. Aller Anfang ist schwer. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LuzifersBae
02.07.2016, 02:38

Danke, hast recht. Muss ich eigentlich auch Medikamente nehmen? Denn auf anti depressiva und sowas habe ich echt keine Lust :-(

1

Schlimm?? Das ist eine chance die du gut nutzen solltest!! Sei froh dass es sowas gibt!

Einem freund hat eine klinische suchttherapie das leben gerettet und ein neues erfülltes leben geschenkt :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann nur von der Klinik berichten,wo ich war. Damals hatte ich auch Angst,heute würde ich jederzeit wieder dofort dahin.

Ich war auf der offenen und beschrieb einfach mal kurz wie es war:

Thrapieangebote:

-Gruppensport

-Kunsttherapie

-Ergotherapie

-Wassertreten

-Psychotherapie

-Tanztherapie

- Thai-Chi/ Qui Chong

-Yoga

-Hockergymnastik

- Massage

-Krafttraining

-Physiotherapie

- Entspannung nach jacobson

- Massage

-Rotlicht

-Entspannungstherapie

-autogenes Training

- Achtsamkeitsgruppe

-Kochgruppe

-soziales Kompetenztraining

-Depressionsgruppe

-Stressbewältigung

-Angstgruppe

-Walkinggruppe

usw

es ähnelte eher einer Reha als einem KH, wir mussten im Gruppenraum essen, unser essen selber vom wagen holen, konnten uns in der Küche Wasser holen und Teewasser kochen und auch kochen und backen,  hatten einen Kühlschrank.

Es gab Mensa und Kaffe wo wir hin konnen,wenn wir uns abmeldeten

Wenn keine Theras waren konnten wir das gelände verlass, am We ging es eine Nacht in die Belastungerprobung nach Hause.

Bei medis hieß es so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Da wir freiwilli da waren hätten wir das  uns auch ausweisen lassen können und man  wurde auch cniht gezwungen Medis zu nehmen.

Und als es heim ging war ich sogar traurig.

Wenn du ncoh was wissen willst, dann frag einfach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man, ich habe auch schon vorhin deine Frage beantwortet. Die Klinik ist nicht schlimm, da wird halt an dir gearbeitet um dich psychisch fit zu machen. Ich empfehle dir Meditation und Glück. Du darfst keine Angst haben, sehe alles positiv und versuche immer zu lächeln...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LuzifersBae
02.07.2016, 02:36

Meine vorherige Frage hat nichts mit meiner jetzigen Frage zutun. Und wenn es nichts zum Lächeln gibt, mache ich das auch nicht, ganz einfach. 

0

Hey,

eine Klinik solltest du keinesfalls als Demütigung ansehen. Es ist nichts verwerfliches daran, verwerflich wäre es, nicht in eine Klinik zu gehen und keine Hilfe anzunehmen.

So viel zum Vorwort,

du hast Probleme, wie viele andere auch. Der Unterschied ist, du hast die Eier (um es salopp zu sagen) um dir Hilfe zu suchen und es im Internet zu schreiben.

Schlimm wird es dort nicht, soweit ich weiß. Dort sind Menschen die dir helfen und mit dir zusammen deine Zukunft so anlegen, dass du sie genießen kannst.

Meine Freundin wurde von früher in der Schule gemobbt und war nach einem Selbstmordversuch auch in einer Klinik.

Du wirst dort reicher an Erfahrungen und gereifter raus gehen und dich fragen, warum hatte ich überhaupt bedenken.

Die Menschen dort werden dir helfen!

Alles Gute mein Lieber

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LuzifersBae
02.07.2016, 02:37

Liebe*, bin weiblich :D 

Aber danke :-) 

0