Frage von Bulls44, 72

Wie schlau sind katzen, was wissen die alles,was können sie?und wie viel verstehen die.?

Wenn meine katze mich manchmal so anstarrt denk ich, Einstein ist ein Witz dagegen Sie schauen so aus als wären sie über alles erhaben und wüssten alles.

Sehr Mysteryöse Tiere.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Pfadfinder17, 41

Katzen sind sehr intelligent und vor allem im Gegensatz zum Hund vom Menschen unabhängig. Ich gebe dir einmmal zwei Beispiele: Mein Kater hat praktisch immer Hunger und eines Abends habe ich Hähnchenschenkel in einen kleinen Backofen, so gross wie eine Mikrowelle gestellt damit mein Kater da nicht "rangeht."

Am nächsten Morgen fand ich die Überreste der Hähnchenschenkel am Küchenboden verteilt. Er muss also nachts den Backofen mit einer Pfote geöffnet und aufgehalten ( die Tür hat eine Feder und klappt automatisch wieder zu) haben um sich mit der anderen Pfote das Hähnchen rauszuangeln.

2) Ich hatte einmal mittags Fischreste in den Mülleimer geworfen, der einen Deckel besitzt. Als ich am Computer saß konnte ich durch einen Türspalt sehen wie mein Kater sich auf den Mülleimer setzte, hin- und herwippte um diesen umzukippen um an den Fisch zu kommen. Dumm sind die nicht...L.G.

Kommentar von imehl47 ,

Ein gerissener Bursche, dein Kater; laß mal seinen IQ testen....;)

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katzen, 19

Katzen sind sehr intelligente Tiere, die durch Beobachtung lernen. 2 meiner Katzen können Türen öffnen und wenn mich meine Katzen anstarren, wollen sie in der Regel etwas von mir. Was, das zeigen sie mir durch ihr Verhalten, nämlich, wenn sie gebürstet werden wollen springen sie auf die Waschmaschine im Bad, wenn sie Leckerlis möchten sitzen sie miauend vor der Speisekammertüre oder wenn sie Nachschub an Fressen brauchen, reiben sie sich in der Küche am Vorratsschrank.

Katzen verstehen zwar nicht unsere Worte, aber an unserer Körperhaltung und Stimme können sie unsere Stimmung erkennen und handeln dann entsprechend.

Dazu sind sie noch stolz und freiheitsliebend und im Gegensatz zu nem Hund können sie auch ohne Mensch in freier Wildbahn überleben, oder sie suchen sich einfach nen Menschen, der zu ihrem Eigentum wird. Das finde ich, ist das beste Zeichen von Intelligenz und das liebe ich speziell an Katzen, denn wenn man sich mal auf sie einlässt, ist es schwierig, wenn sie weg sind, aus welchen Gründen auch immer.

 

Kommentar von Katzenkumpel ,

Eine schöne Liebeserklärung an (Deine) Katzen.

Mein Katerchen reibt sich nach dem Frühstück so lange an seiner Wasserschüssel und starrt sie an, bis ich mit dem Wasserkrug aus der Küche komme. Das Wasser darf dann nur gaaaanz langsam eingegossen werden, damit die Fellnase ausgiebig trinken, duschen und sich putzen kann (er muss definitiv einen Waschbären in der Familie haben).
Anschließend benötigt sein Mensch ein Handtuch, und startet glücklich und entspannt in den Tag. Was habe ich eigentlich früher ohne meinen Kater gemacht...?

Türen öffnet mein "Kleiner" übrigens (noch) nicht, obwohl er stehend an die Klinke heran kommt. Ist wahrscheinlich einfach zu gut erzogen... ;-)

Kommentar von maxi6 ,

Ja, klar liebe ich Katzen und meine 1. Mutterkatze habe ich in Nachbars Garten gefunden mit nem Fell das etwa 2 Nummern zu gross war. Ich habe sie dann angefüttert, nachdem niemand nen Anspruch auf die Katze erhoben hat. Leider war sie extrem scheu und ich konnte sie nicht anfassen, da hat sie ihre 5 Babies bekommen. Die Mutter hat mir ihre Babies auf die Hände gelegt, noch lange bevor sie sich selbst mal anfassen liess.

Leider sind 2 davon gestorben, aber ein weiter kleiner Strassenkater ist mir geblieben, denn ich brachte es einfach nicht übers Herz, auch nur eine meiner Katzen wegzugeben.

Zu meinen 5 Katzen leben auch noch 3 Strassenkatzen in meinem Hof und auch die sind mittlerweile zutraulich und lassen sich anfassen. Sie sind mir so ans Herz gewachsen und waren wegen einer Augenoperation bei dem kleinen Mädel auch noch teuer und auch von denen würde ich keine weggeben.

Antwort
von Katzenkumpel, 35

Ein Beispiel, das ich vor ein paar Tagen mit meinem Katerchen (7 Jahre) erlebt habe:

Um ihn beim Spiel mit der Kugelbahn ein wenig zu motivieren, habe ich so getan, als würde ich es nicht schaffen, die Holzkugel über den "Berg" zu rollen.

Der Kater hat sich meine erfolglosen Bemühungen eine Weile angeschaut, mir dann mit der Pfote eins auf den Handrücken gegeben (seitdem nennt man mich "den Linkshänder" <g>), die Kugel abgenommen und mühelos über den Hügel gespielt. 

Folglich hat er:

1.) erkannt, was ich vorhabe

2.) gesehen, dass ich es nicht schaffe

3.) gewusst, wie es geht

4.) erkannt, dass er es kann

5.) die Lösung richtig umgesetzt

Somit hat die Fellnase mindestens fünf Schritte im Voraus gedacht und gehandelt. Dieses kleine Experiment habe ich dann übrigens, mit Abstand, mehrfach wiederholt, immer mit dem gleichen Resultat.

Ein anderes Mal hatte ich seine Lieblingsstoffmaus in einer flachen Wasserschüssel (er liebt Wasser) auf einen durchsichtigen Plastikdeckel gesetzt und "auf große Fahrt" geschickt.

Abends habe ich dann beobachtet, wie er seine Stoffmaus geholt, und in der Schüssel versenkt hat - er hatte lediglich den (im Wasser unsichtbaren) Plastikdeckel übersehen...

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