WDR5.de hat einmal etwas Wunderschönes dazu geschrieben. Das möchte ich einfach zitieren:
Dass Fische schlafen können, ist nur schwer vorstellbar. Sie haben immer diesen unendlich kalten Blick - auch wenn sie schlafen. Denn Fische haben keine Augenlider. Die Wissenschaft steht mit der Schlafforschung bei Fischen auch noch ganz am Anfang. Was man aber weiß, ist, dass Fische tatsächlich ruhen. Einige tun dies jahrezeitenabhängig. Im Winter nimmt im kalten Wasser die Körpertemperatur ab und die Fische eine Ruhestellung ein, etwa auf dem Boden von Gewässern. Andere schlafen des tags und sind nachtaktiv: Muränen beispielsweise und Katzenhaie. Erstere verkriechen sich des Tags in Höhlen und Felsspalten. Haie übrigens haben keine Schwimmblase. Das bedeutet: Wenn sie aufhören sich zu bewegen, sinken sie auf den Meeresboden. Manche tun das auch ganz bewusst und ziehen sich zum Schlaf in Höhlen zurück. Andere, die großen Hochseehaie, schlafen, während sie sich bewegen, so ähnlich wie etwa Mauersegler im Fluge schlafen können.
Und das beste: Manche Fische tragen sogar Pyjamas! Von einigen Lippfischen im Salzwasser weiß man, dass sie sich zum Schlafen einen Schlafanzug anfertigen, indem sie sich mit einer Sekret- und Schleimhülle umgeben. Der Rundum-Wohlfühl-Anzug lässt den Fisch nicht nur äußerlich mit dem Hintergrund verschmelzen und tarnt ihn optisch. Gleichzeitig schirmt das Gebilde das Flossentier auch geruchlich ab, so dass seine Feinde den schlummernden Lippfisch auch nicht mehr riechen können.