Wie schaut die Zukunft für EU bzw. Euro Raum aus?

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6 Antworten

Das ist nicht das Schlimmste, die Schulden der Südländer und die Banken sind es. Es gibt Vorschläge: mehr oder weniger EU. Ganz wenig wäre nur eine Handelsunion. Ich hoffe es wird so werden.

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Die EU wäre, wenn sie geschlossen aufträte, deutlich stärker als die USA.

Im Ürigen wird der Kurs der Währung von dir überbewertet. Währungsschwankungen sind vollkommen normal.

Die reine Kaufkraft eines Euro in Deutschland entspricht etwa dem eines Dollar in den USA. Schon daran siehst du, dass der EURO sicherlich nicht unterbewertet ist.

Es gibt keinen Grund, warum der EURO steigen sollte. Ein billiger EURO stärkt unsere Exporte und schützt unsere Märkte vor Importen aus dem Nicht-EURO-Raum.

Momentan gibt es aber vielerlei Bestrebungen in der EU, nach denen einige wieder ihr eigenes Süppchen kochen möchten. Ob das für diese Nationen wirklich gut ist, steht zu bezweifeln.

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Wieso sollte denn der Euro-Kurs steigen, wenn die Vereinigten Staaten von Europa gegründet werden? Ich kann diesen Zusammenhang nicht sehen.

Der Kurs wird steigen, wenn endlich die Länder den Euroraum verlassen, die aufgrund ihrer Staatsverschuldung dort ohnehin nichts zu suchen haben.

Noch besser wäre es allerdings, wenn diese Währung kurzerhand abgeschafft würde.

Dass Urlaub außerhalb Europas teurer werden würde, war klar, bevor dieses sinnlose Experiment beginnen wurde.

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Der Euro steht etwa da wo er bei Einführung stand .. Währungsschwankungen hat es immer gegeben, alles andere ist nicht langfristige Zukunftsbetrachtung, sondern Tagespolitik und Spekulation der Märkte.

Eine Feste Währung hat immer 2 Seiten: die Touristen freuen sich über die Kaufkraft im Ausland. Aber die Wirtschaft verliert Wettbewerbsfähigkeit, wenn die im Inland produzierten Waren zu teuer sind. Das ist also ein immer andauernder Marktprozess: sind wir zu teuer, sinkt der Wert der Währung, ist die Nachfrage nach unserer Währung gross, steigt der Kurs, bremst aber die Wirtschaft.

Wenn Trump die USA Wirschaft massiv stärken und Subventionieren will, dann muss er den Dollar schwächen, damit die USA Waren wieder auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig werden. Ich rechne daher eher mit einem schwachen Dollar im nächsten Jahr.

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Am Ende ist  alles Geld, was momentan im Umlauf ist nur bedrucktes Klopapier. Im Moment wird dran geglaubt, das ist eig. der einzige Wert dahinter.

Die Kursschwankungen sind nur die Zeichen, wie stark der Glaube an die jeweilige Währung Gegenüber der anderen ist.

Andererseits ist es auch so, dass die Amerikaner natürlich Interesse an einem Schwachen Euro haben und dies natürlich Vorantreiben. Beispielsweise sind alle anerkannten Ratingagenturen aus den USA.

Und sie tun das, um davon abzulenken, dass die USA eig. längst Pleite sind und der Dollar keinen Wert mehr besitzen würde, würden die USA nicht die ganze Welt zwingen, ihre Rohstoffe in Dollar abzurechnen. Dadurch wird die Nachfrage nach dem Dollar künstlich erhöht. Ohne dieses System würde der Dollar kollabieren.

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Kommentar von vitus64
14.11.2016, 12:56

Der Euro-Kurs ist ungeeignet, um die Öffentlichkeit in den USA von irgendwas abzulenken.
Der Kurs interessiert dort allenfalls die Fachwelt.

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Da wäre ein Blick in die Glaskugel erforderlich, um die Zukunft Europas deuten zu können.

Der EURO ist nicht unterbewertet. Die Zeiten wo ein US Amerikaner für einen  Euro 1,42 $ bezahlen musste, sind vorbei.

Zudem ist ein niedrig bewerteter Euro gut für unseren Export. Unsere Produkte sind im Ausland billiger und das trägt letztendlich auch zu dem Exportüberschuss bei, den wir derzeit haben. Das sichert auch Arbeitsplätze.

Die EU ist mit 500 Millionen Menschen eine starke wirtschaftliche Kraft auf dem Weltmarkt. Nicht nur das, sondern auch ein Kontinent der sehr viel Bedarf hat.

Uns verlassen keine amerikanischen Investoren. So groß ist der Unterscheid zwischen dem EURO und dem US Dollar auch nicht, als dass US Investoren uns verlassen würden. Viele Chinesen, Öloligaten, reiche Russen legen ihr Geld in deutscheen Unternehmen an. Kaufen interesante Immobilien auf.

Vereinigte Staaten von Europa wird es wohl nie geben. Dazu sind die einzelnen Länder kulturell, sprachlich, traditionell zu unterschiedlich. Man darf da keinen Vergleich mit den USA anstellen.

In diesem Jahr ( 2017) wird sich in einigen EU Ländern vielleicht etwas ändern. Die Briten haben sich aus der EU verabschiedet. Nun kommt es darauf an, wer in Frankreich und in Holland gewählt wird. Die Ungarn strecken ihre Fühler in Richtung Putin aus. Es könnte sein, dass noch das eine oder andere Land sich im Laufe der Zeit aus der EU verabschiedet. Daafür stehen aber einige andere, meist marode Staaten an Brüssels Türe. Hier geht es eben ums grosse Geld, nicht um eine Einigkeit. Davon sind wir weit entfernt, wie das Flüchtlingsproblem aufzeigt. Viele der EU Länder sind auch nicht bereit ihre Eigenständigkeit aufzugeben und sich von Brüssel gängeln zu lassen. Das war mit einerder Güunde, warum die Briten der EU adieu gesagt haben. Jetzt sparen die Briten die 2,3 Milliarden Euro die sie im Jahr nach Brüssel überweisen mussten und können das Geld im eigenen Land verplanen. Haben ihre Grenze geschlossen und bestimmen fortan, wer einreisen darf udn wer nicht. Ich würde sagen, dass das vorausschauend war, auch wenn mir da nicht jeder zustimmen wird. Die Zeit aber wird zeigen, dass der Konstrukt EU nicht in der heutigen Form überlebensfähig sein wird.

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