Frage von DieHapokalypse, 115

Wie schaffen ohne Marihuana?

Hallo, zu mir ich leide eigentlich an mittelgradigen Depressionen und habe sie nicht mehr seitdem ich kiffe... Ich werde traurig sobald ich nichts hab und ich bestehle auch meine eigene Mutter damit ich mir Gras holen kann... Verkaufe auch heimlich paar meiner e Sachen damit ich was kaufen kann. In der Schule verlasse ich während der Pause den Schulhof damit ich heimlich kiffen kann!! Ich habe mir gedacht das es so eskalieren kann... Ich bin mir daher sicher das ich psychisch abhängig geworden bin. Was kann ich machen? :( ich bin erst 17 ich möchte mein Leben nicht zerstören...:((

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tibbifreak, 22

Na ja, zumeist haben Antidepressiva und andere Psychopharmaka zumindest mehr negative Nebenwirkungen als Cannabis. Wenn du aber schon lügst und stiehlst wegen Cannabis, dann ist das sicherlich eine psychische Fixierung auf die Substanz welche nicht gut ist. Überigens machen einen auch Psychopharmake nicht Gesund, sie verdrängen zumeist nur die Symptome.

Das Problem bei deiner Geschichte ist folgendes. Du hattest Depressionen, dir ging es also schlecht, dann nimmst du Drogen und es geht dir besser, es ändert sich aber nichts am Grundproblem (durch Medikamente zumeist auch nicht). Oft ist bei Drogen dann noch das Problem, dass sie auf lange Sicht alles noch schlimmer machen, obwohl sie am Anfang gut helfen. Schon mal in dir nachgeforscht warum du depressiv bist? Kann natürlich im Unterbewussten liegen die Ursache, sogar wahrscheinlich, da man dazu neigt, die Sachen, welche einem wirklich verletzen (wehtun) zu verdrängen.

Prizipiell auch ein Grundproblem unserer Gesellschaft, gegen jedes Wehwehchen eine Pille...Wenn man statt dessen lernt mit seinen Emotionen umzugehen, also auch Gefühle wie Angst, Schmerz, Traurigkeit, Wut usw. zu akzeptieren, so kommt es gar nicht zu solch krankhaften Zuständen. Wenn man seine Traurigkeit nie wirklich akzeptiert und Lebt, so verdrängt man immer mehr dieser Bewusstseinsinhalte ins Unbewusste, diese Energie ist aber nicht weg, sondern noch immer vorhanden, irgendwann kann der Geist (die kognitiven Fähigkeiten) diese Energie nicht mehr im unbewussten halten und man wird depressiv. Oder man bekommt probleme mit Aggressionen, oder eine Angststörung (je nach den verdrängten Emotionen).

Bei einer Psychotherapie holt man dann quasi die verdrängten Bewusstseinsinhalte wieder an die Oberfläche, um sie verarbeiten zu können. Das ist harte Arbeit und oft sehr unangenehm. Man muss halt lernen mit seinen Gefühlen umzugehen.

Medikamente können sicherlich in einer akuten Phase zunächst helfen mit der Situation klarzukommen und zunächst mal wieder halbwegs zu Funktionieren. Sie lösen aber das Grundproblem nicht. Da kann man dann entweder Jahrelang Medikamente einwerfen (so wie es die Pharmaindustrie wünscht!) oder man beginnt sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Neben verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren können z.B. Meditation, Entspannungstechniken, Achtsamkeitstraining, Naturheilverfahren usw. ein Weg sein, mit sich besser in Kontakt zu kommen und zu lernen auch unliebsame Emotionen auszuhalten. Man stellt nämlich fest, wenn man innerlich nicht mehr gegen die Depression ankämpft, verschwinden die Gefühle am schnellsten. Wenn man die Traurigkeit liebevoll annimmt, dann verschwindet sie. Also nicht immer alles kognitiv als schlecht bewerten (so nach dem Motto, ich will nicht das ich traurig bin und deshalb stemme ich mich innerlich dagegen).

Zunächst würde ich mir an deiner Stelle professionelle Hilfe holen. Such dir nen Facharzt für Psychiatrie welcher dir sympatisch ist. Wenn du mit dem Cannabis nicht von alleine aufhören kannst geh zu einer Drogenberatungsstelle. Wie gesagt, zu Beginn können auch Medikamete sinnvoll sein, auf lange Sicht würde ich aber versuchen, an mir selbst zu arbeiten. Mach ne Psychotherapie oder such dir andere Beschäftigungen welche dir helfen, dich mit dir auseinander zu setzen. Das kann dann auch wehtun, aber wenn man aufhört es geistig zu bewerten ist es nur noch halb so schlimm.

Antwort
von xo0ox, 25

Mach eine Therapie, das grösste Problem ist das du ''nur'' konsumiert hast um die Depression zu verdrängen. Sonst hätte sich die Psychische Abhängigkeit erst später bemerkbar gemacht.

Antwort
von loema, 56

Bei einer diagnostizierten mittelgradigen Depression bekommst du Medikamente verschrieben, die helfen könnten.
Wie sieht es bei dir damit aus?

Kommentar von DieHapokalypse ,

Habe die abgesetzt, jetzt merke ich das ich Probleme habe... Darf ein normaler Hausarzt mir Antibiotika verschreiben wenn ich ihm das sage? Ich brauche wirklich was zum beruhigen sonst verfallen ich erneuert in meinem alten Muster... Darf ich ohne Zustimmung meiner Mutter Antibiotika verschrieben benommen, denn sie hat was dagegen!! Ich hab schon mal Antibiotika genommen, ohne Erfolg es waren bloß pflanzliche... Die haben nicht geholfen und selbst bei pflanzlichen hat meine Mutter einen riesen Drama raus gemacht und ich musste eine Unterschrift von ihr abgeben damit ich die bekam

Kommentar von loema ,

Sag mal, warst du schon mal beim Psychiater?
Eigentlich kann nur dieser Arzt dir wirklich helfen.
Er kann dich bezüglich deines Konsums beraten und dir Medikamente aufschreiben, die gezielt so wirken, wie du es gerade dringend brauchst.
Mit Antibiotika hat das nichts zu tun. Ich spreche von Psychopharmaka.

Kommentar von pilot350 ,

sie scheint zu trollen.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Ich litt unter Suizid Gedanken und Selbstverletzung... Musste unbedingt in einer Psychiatrie, da sie eine Gefährdung nicht ausschließen konnten... Sie haben dann mittelgradige Depressionen diagnostiziert. Aber ich habe nie Psychopharmaka bekommen sondern jediglich nur pflanzliche Antibiotika von meiner Psychologin vor einen Jahr, möchte aber keine Therapie.. Die Antibiotika taugten aber nicht und ich haben sie selbst abgesetzt... Was kann ich machen? Morgen zum Hausarzt, und was sagen? Marihuana Sucht verraten und danach?

Kommentar von DieHapokalypse ,

Was für trollen? Du kennst mich doch nicht mal, und ich persönlich mache da keine Witze mit. Ich habe mich hier angemeldet um Hilfe bzw Rat zu erhalten und nicht um mich über Krankheiten lustig zu machen, so was macht man übrigens nicht mal und zeugt von Humorlosigkeit ich finde das unverschämt sorry

Kommentar von loema ,

Erzähle dem Hausarzt einfach mal ALLES.
Dann wird er dich zu einem Psychiater überweisen.
Und dem erzählst du nochmal ALLES.
Und der wird dir dann vorschlagen, was gut für dich ist.
Und das machst du.
Und wenn du ein Medikament absetzt, dann kannst du das auch mit dem Psychiater besprechen. Er hat verschiedene Medikamente. Du musst wahrscheinlich ein paar ausprobieren, bis du eins hast, mit dem du klarkommst. Einfach absetzen ist eine blöde Idee. Arbeite am besten immer mit deinem Psychiater zusammen und erzähle ihm Alles. Dann hat er eine echte Chance dir wirklich gut zu helfen.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Das ist der falsche Weg ich werde mich in keine Psychiatrie begeben, Ich habe es schon durch... :(

Kommentar von loema ,

Ein Psychiater kann eine eigene Praxis haben, genauso wie ein Hausarzt. Da machst du einen Termin, und gehst wieder nach Hause. Das musst du machen. Dein Hausarzt hat zu wenig Ahnung.

Antwort
von pilot350, 56

Alleine kommst Du da nicht los. Gehe zum Hausarzt, der wird Dir helfen.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Hab die diagnostiziert bekommen und habe 2 mal Verhaltens Therapien abgebrochen und Antibiotika selbst abgesetzt...

Kommentar von pilot350 ,

ok eine Therapie ist kein Urlaub, es ist schwere Arbeit. Solange Du eine Therapie nicht annimmst und mitarbeitest wirst Du davon nicht loskommen. Rette Dich selbst und weise Dich selbst ein.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Weshalb einweisen? Das schaffe ich nicht und möchte ich nicht, ich hänge an meiner Mutter und möchte nicht von 0 anfangen, wirklich! Alle denken ich wäre zufriedene... Aber ich bin psychisch vom Marihuana abhängig, ich komme ohne nicht mehr klar

Kommentar von pilot350 ,

Deshalb brauchst Du dringend eine Therapie, Du lügst, stiehlst, bist abhängig. Du wirst noch ganz andere Dinge machen wenn Du Dich nicht behandeln lässt und Deiner Mutter kein Geld klauen kannst. Dann klaust Du woanders, zum Schluß kommt die Prostitution. Ist das Dein Ziel?

Kommentar von DieHapokalypse ,

In Therapie fühle ich mich schlechter als sonst, ich denke nach dem Gespräch immer sehr viel nach und werde traurig. Ich habe schon 2 Psychologen gewechselt..

Kommentar von DieHapokalypse ,

Ich bin lesbisch, nein ich möchte mich nicht prostituierten . Gibt ein Hausarzt mir wenigstens Antibiotika oder andere Medikamente gegen die sucht?

Kommentar von pilot350 ,

Du bekommst keine antibiotika. Was Du meinst sind psychopharmaka. Der Hausarzt wird Dir ein Ersatzmittel geben damit Du nicht mehr auf Drogen angewiesen bist.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Ich gehe morgen dann zum Arzt, ich möchte es alleine versuchen bzw nur mit Psychopharmaka, danke für deine Hilfe. Benötigt mein Hausarzt die Einverständnis meiner Mutter zum verschreiben denn? Sie wird mir keine geben! :(

Kommentar von pilot350 ,

nein, er kann es Dir verordnen. Dir sollte bewusst sein, dass Psychopharmaka teilweise erst nach 4 - 6 Wochen anfangen zu wirken. Du solltest auch nach einem Suchtersatzmittel fragen.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Ok ich versuche es morgen bei meinem Hausarzt

Kommentar von pilot350 ,

Das machst Du gut so.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Vielen Dank dafür ich selbst wäre nicht darauf gekommen es meinem Hausarzt zu sahen

Kommentar von papandopulus ,

Psychopharmaka ist schlimmer als Gras.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Weshalb?

Antwort
von BenjaminsCock, 62

Versuch einfach bei jedem mal wo du dran denkst einen Schluck Wasser oder so zu trinken.

Kommentar von DieHapokalypse ,

Ich denke nicht das es was bringen wird :(

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