ZwieZeit am 23.06.2009 um 22:10 Uhr
Hallo, gestern habe ich für eine Foto einer stechenden Mücke, eine auf meinem Finger landen und stechen lassen. Der Rüssel war etwa 4-5 mm lang und sie hat ihn bis zum Anschlag reingesteckt. Wie schaffen die das mit dem weichen Rüssel (wie ein etwas steiferes Haar) in die Haut und das Gewebe zu stechen? Wenn ich das mit einem spitzen Grashalm oder Haar versuche, klappt das nicht. Danke für eure Antworten!

Der Stechrüssel einer Mücke ist längs gespalten und mit winzigen Chitinzähnchen besetzt. Außerdem ist die Mücke in der Lage, die Ober- und Unterseite ihres Rüssels nach vorn und hinten gegeneinander zu verschieben. (Ungefähr so, als wenn du deine beiden Zeigefinger längs gegeneinander legst und dann immer eine Hand nach vorn und die andere nach hinten bewegst) Durch die winzigen Chitinzähne an der Rüsselspitze hat die Mücke also quasi eine Säge zur Verfügung. Genau betrachtet sägt sie sich also durch die Haut, indem sie den Rüssel ansetzt und dann Ober- und Unterseite mehrfach und schnell gegeneinander verschiebt bis sie auf ein Blutgefäß trifft.

Sie nutzen dafür die Poren der Haut !
ZwieZeit am 23. Juni 2009 22:21 ist ne idee, aber so'ne Pore ist vllt 1 mm tief, nicht 4 oder 5 mm
Kannst du dein Foto mal hochladen? Würde mich mal interessieren!
ZwieZeit am 23. Juni 2009 22:20 ist da (also Antwort)
Ist denn das Foto was geworden? ;)Die Mücke hat vielleicht gemerkt, dass du sie fotografierst und hat sich extra Mühe gegeben, und jetzt hat sie Muskelkater, sofern du sie wieder hast entkommen lassen ...
ZwieZeit am 23. Juni 2009 22:17 hab sie natürlich nicht entkommen lassen - ich musste ja testen, wie hart der Rüssel ist.

Das sind schon schlimme Finger! Wie schaffen die das? Ganz scharf - dieser Rüssel, wie ne Rasierklinge!
danke! Hast du vielleicht ne Quelle, wo ich mehr darüber lesen kann?