Handy, Bankkarten, Computer usw. überall braucht man ein Passwort oder eine Pin-Nummer. Wie merkt ihr euch die Geheimzahlen? Ich konnte heute z.B. den ganzen Tag nicht telefonieren, weil mir der Code für Handy nicht eingefallen ist. Und oft genug stehe ich an der Supermarktkasse und mir fällt die Geheimnummer von der EC-Karte nicht ein. Danke für alle Ratschläge:-)

Du könntest dir die Zahlen als Telefonnr. getarnt, aufschreiben.

Da man sowieso keine Pin´s aufschreiben soll, habe ich sogut es geht, meine Pin von EC-Karte auch für Handy, Fahrradschloss,Spind usw. Ansonsten bau dir Eselsbrücken.

...:-) Kann mir das auch immer nicht merken, und kenne auch genau die Situationen, die du beschreibst. Ist jetzt aber besser geworden; ich schreib´mir die besagten Nummern immer als Tel.Nummern "getarnt" hinten in meinen Kalender (z.B. für Handy-PIN: Hand, Yvonne:....). Das klappt ganz gut! Allein die Sicherheit zu haben, dass man nachsehen k a n n, wenn es denn mal sein muss...
mia68 am 14. Januar 2008 18:10 ...ups. Ziehe die Antwort zurück und suche mir schleunigst eine andere Methode...;-)

Mein Handy hat die Geheimzahl der EC-Karte. Schon mal nur eine Nummer. Für Computer etc. kann man sich das aus z.B. dem Jahrgang der Kinder oder Geschwister oder ähnlichen privaten Daten entwickeln. Aber ein bisschen solltest Du Dir schon merken können, zumindest die Geheimnummer der EC-Karte. "Getarnt" als Telefonnummer ist nicht gut, auf diesen "Geheimtrick" kommen fast alle.
Warum gibst du nicht überall dieselbe Geheimzahl ein, z.B. das Geburtsdatum eines Bekannten (auf keinen Fall das eigene)?
Auf diese Weise ist mir noch nie eine Geheimzahl entfallen. Probleme hatte ich auch noch nie.

viele pin´s kannst du ja selber ändern, also beim handy zum beispiel. dann ändere sie dir, oder vermerke sie dir an einem sicheren ort. schreib sie als telefonnummern getarnt auf o.ä.
Die EC Karten PIN als Basis für andere Zahlen zu machen, halte ich für kritisch. Da muss die Zahl ja nur einmal in falsche Hände geraten (und je öfter die Zahl verwendet wird, desto höher die Chance) und da kippen möglicherweise direkt mehrere Zahlen.
Ich habe meine Zahl in www.9tox.de geworfen und das gab dann tatsächlich ein sinnvolles Wort. Seit dem habe ich kein Problem mehr, die PIN zu merken (man muss nur ein Handy in der Nähe haben, um das Wort eintippen zu können, aber ein Handy habe ich immer dabei).

Ich habe meine EC-Karten-Pin zur Grundlage gemacht und alles, wo ich es selbst festlegen kann, hat die gleiche. Aber ich verrat sie nicht:)

Soweit ich darauf Einfluss habe, nehme ich Namen und Daten von Leuten, zu denen ich heute keine aktiven Beziehungen mehr habe, die aber im Gedächtnis kleben geblieben sind. Wer sollte darauf kommen, dass man Name/Geburtsjahr/Geburtsdatum von jemandem verwendet, der vor 10 oder 20 Jahren mal irgend eine Rolle in meinem Leben gespielt hatte. Von der Existenz dieser Leute weiß man in meiner derzeitigen Umgebung nicht einmal was. Man braucht sich dann lediglich der jeweiligen Person erinnern bzw. die Beziehung Passwort-Person herstellen.

Die folgende Erklärung gilt nur für 4-stellige Geheimzahlen, kann aber nach belieben erweitert werden:
Ich habe mir eine kleine Tabelle gemacht in der Größe einer ec-Karte. Sie hat 13 Spalten und 6 Zeilen, also 78 Kästchen. In die obersten 2 Zeilen trägst du alle Buchstaben ein, am besten mit einem farbigen Stift z.B rot, entweder von A bis Z oder durcheinander. Jeder Buchstabe darf nur einmal vorkommen, es gibt ja auch nur 26 Kästchen.
In die unteren 4 Zeilen trägst du jetzt in einer anderen Farbe z.B. blau, deine vierstelligen Geheimzahlen ein. (Handy, ec-Karte usw.)
Dabei musst du folgendes Muster verwenden: Gebe jeder Nummer zuerst einen Namen (ich nenne es PIN-WORT), weil sich Namen besser merken lassen (der Name muss wie die Zahl genau 4 Buchstaben haben)z.B. "Hand" für das Handy, "Aldi" für die ec-Karte, "Felg" für das Fahrradschloss usw.
Fantasie ist gefragt, trainiert nebenbei auch noch das Gehirn. Nehmen wir für die EC-Karte (=ALDI) die Geheim-Zahl 2468 als Beispiel. Jetzt trägst du in der Tabelle unter das A die 2 in die ERSTE freie Zeile ein, in die ZWEITE Zeile unterhalb des L die 4, in die DRITTE ZEILE unterhalb des D die 6 und in die VIERTE und letzte Zeile die 8 unterhalb des I.
Das machst du mit den anderen Geheimzahlen auch. Sollten sich einige Kästchen überschneiden (sind schon ausgefüllt), muss man sich ein anderes "PIN-Wort" ausdenken. Die Kästchen, die am Schluss noch frei sind, werden wahllos mit Ziffern von 0 bis 9 ausgefüllt.
Das Auslesen geht dann auf dem umgekehrten Weg.
ALDI=
Unter dem A in der ersten Zahlenreihe
unter dem L in der zweiten Zahlenreihe
unter dem D in der dritten Zahlenreihe und
unter dem I in der vierten Zahlenreihe
schon hat man die Zahl wieder im Kopf.
Halte ich für eine prekäre Methode. Ein Profidieb wird alle notierten Nummern ausprobieren (damit meine ich nicht mich).
Man kann sie ja "verschleiern". Also nicht "1234" im Handy speichern, sondern 06134123444. Mit einem unauffälligen Namen wird ein Dieb wenig Chancen haben. Zumal die EC-Karte ja nach 3maligem Eingeben gesperrt wird.
So meinte ich das, maltem!
Hatte ich auch nicht anders vermutet :)