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Wie schaffe ich es, meine Gedanken abzustellen?

gefragt von defenderdefender am 24.09.2008 um 14:42 Uhr

Ich denke ständig nach: Über Beziehung, Arbeit, Zukunft... und das stresst mich so, weil ich mir dann immer gleich Sorgen mache (obwohls eigentlich keinen Grund dafür gibt, mein Leben ist toll - aber das war schon immer so, dass mir so viele Gedanken gemacht habe - nur in letzter Zeit ist es schlimmer geworden), dass ich mittlerweile schon Stresssymptome wie Magen-Darm-Beschwerden und Ausschlag habe.

Wie schaffe ich es, vor allem abends beim Einschlafen und morgens im Halbschlaf nicht so viel nachzudenken? Nach dem Aufstehen ist es mir oftmals regelrecht schlecht, weil ich im Halbschlaf auch schon das Grübeln anfange.

Gibt es vielleicht irgendwelche Yoga-Techniken oder sowas wie autogenes Training, das kmir helfen kann, zu lernen, mich nicht selbst so zu stressen?

Hat jemand damit vielleicht Erfahrung und kann mir ein paar Tricks verraten?


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Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 24. September 2008 14:48
5x
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Du kannst auch Entspannungsmethoden einüben.

Ein leicht zu erlernende Übung ist die Progressive Muskelentspannung.

Bei der PMR übt man durch gezielte An- und Entspannung einzelner Muskelgruppen seine Aufmerksamkeit zu lenken und sich so zu entspannen.

Hier gibt es einen Gratis Download: http://www.schmerzakademie.de/pat_serv.php#PMNJ ,

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 24. September 2008 14:48

Die PMR lässt sich gut mit einer Fantsiereise kombinieren, auch hier gibt es einen Gratis Link, http://www.mittenimlicht.de/phantasiereisen.html , einfach auf anhören klicken.

.

Zu dem kannst Du deine Gedanken steuren und zwar ganz bewusst.

Wenn Du merkst, das Du ins Grübeln kommst, sage dir selber das es jetzt gut ist.

Überprüfe deine Ängste, gleiche sie mit der Realität ab.

Evtl. solltest Du deine Problematik mal mit deinen Hausarzt besprechen.

Viel Erfolg Wolpertinger

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 24. September 2008 14:50

Achja und Tagebuch schreiben hilft auch.

Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 24. September 2008 14:51

Wow, vielen Dank für die vielen guten Vorschläge!

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 24. September 2008 14:55

Mmh gezielt an etwas anderes Denken hilft manchmal auch.


oarhellger
beantwortet von oarhellger am 24. September 2008 14:45
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Autogenes Training sowie progressive Muskelentspannung nach Jacobson sind wirklich erprobte Mittel aus dieser "Nachdenkfalle" herauszukommen.


anonym
beantwortet von Lissa am 24. September 2008 14:43
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Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 24. September 2008 14:45

Hm, die Frage habe ich gar nicht gefunden über die Suche. Aber sehr gut zu wissen, da werde ich mir gleich mal die Antworten durchlesen. Danke!


Virginia47
beantwortet von Virginia47 am 24. September 2008 14:45
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Ja genau. Mit autogenem Training kannst Du es eindämmen. Ich hatte früher auch solche Probleme und habe dann im Bett, vorm Einschlafen, autogenes Training gemacht. Mit mehrfachem Erfolg: 1. hatte ich Ruhe, 2. habe ich nicht gegrübelt, 3. bin ich darüber eingeschlafen und habe gut geschlafen. Mit Yoga habe ich keine Erfahrung.


Ossalo
beantwortet von Ossalo am 24. September 2008 14:44
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Ist vielleicht bisschen banal, aber wenn mich "Gedanken plagen", dann zwinge ich mich vor dem Einschlafen an etwas richtig schönes zu denken: Urlaub, Lottogewinn etc. Das hilft in 90 Prozent der Fälle bei mir.


griechesucht
beantwortet von griechesucht am 24. September 2008 14:45
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Sich konzentrieren und von 1000 abwärt zählen.


kellthor
beantwortet von kellthor am 24. September 2008 14:45
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Puh, dann gehts dir wie mir. Das einzige was bei mir hilft, ist es solange zu arbeiten oder vor dem Rechner zu sitzen, bis ich totmüde ins Bett falle. Dann schlafe ich auch meist die wenigen verbleibenden Stunden durch.

Mir hilft aber auch schon, wenn ich einen Tag in der Woche dazu nutze, die Seele baumeln zu lassen. Da fahre ich in die Natur und nehme bewusst meine Umwelt war.


Qetan
beantwortet von Qetan am 24. September 2008 14:45
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Ich seh mir meine Aquarien an, dabei kann ich herrlich abschalten.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 24. September 2008 14:45
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Wenn dich deine Gedanken so plagen, dass sie zum Problem werden, solltest du mit jemanden darüber reden. Dann frisst du es nicht in dich rein und must es auch nicht mit dir alleine ausmachen.

Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 24. September 2008 14:48

Naja, "Probleme" würde ich es gar nicht mal nennen... es ist einfach nur ein Nachdenken, die Gedanken rattern einfach drauf los. Über die meisten Dinge kann ich auch immer mit Freunden reden und der Austausch hilft mir oft auch weiter. Nur ich kanns einfach nicht abstellen, weiter nachzudenken.

Kommentar von Simple_avatar2smallKatzentatze am 24. September 2008 14:51

Dann versuch dich doch mal nicht dagegen zu wehren und nimm die Gedanken als gegeben hin. So fixierst du dich nicht so darauf und sie geraten in "Vergessenheit", d.h. du bekommst sie nicht mehr so doll mit und sie stören dich dann auch nicht mehr so.

Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 24. September 2008 15:10

Das ist auch ne Idee. Vielleicht steigere ich mich zu sehr in meine Gedankengänge. Vielen Dank dir jedenfalls!

Kommentar von Simple_avatar2smallKatzentatze am 24. September 2008 15:22

Gerne. :-)


LeoMama
beantwortet von LeoMama am 24. September 2008 14:46
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Sich einfach beschäftigen und ablenken..Buch lesen, Freunde treffen, sporteln etc.

Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 24. September 2008 14:50

Das hilft mir tagsüber. Aber meine Gedanken rattern ja meist vor dem Einschlafen und dem Aufwachen. Manchmal auch in der Ubahn oder so. Also an Stellen und zu Zeiten, wo ich nicht unbedingt los kann/will.


akademikus
beantwortet von akademikus am 24. September 2008 15:03
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kauf dir das buch "coach dich selbst, sonst coacht dich keiner" eine super empfehlung.


Rennsemml2
beantwortet von Rennsemml2 am 24. September 2008 15:12
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Ich habe auf meinem Nachttisch ein kl. Notizbuch liegen. Wenn ich garnicht einschlafen kann zwecks grübeln, schreibe ich meine Gedanken darein. Das hilft meistens ganz gut, denn das Gehirn bekommt die "Mitteilung" daß die Sache sozusagen erledigt ist u. nicht vergessen wird. Ansonsten haben mir Baldriantabletten (Drogeriemarkt) super geholfen. Sie helfen allerdings nicht "akut".


Noona
beantwortet von Noona am 25. September 2008 09:06
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Hi defender. Gedanken kommen und gehen, und zwar bei jedem von uns. Das ist vollkommen normal und in Ordnung. Wenn es Dinge sind, die du Erledigen musst, dann schreib sie auf und dein Kopf ist wieder frei davon. Bei anderen Dingen versuche mal deine Gedanken einfach nur zu beobachten und nicht einzugreifen oder selber weiterzudenken. Wenn du abschweifst, dann kehr wieder zum Beobachten zurück. Gedanken bleiben nur ganz kurz bei uns und schon ist er weg und der nächste ist da. Du kannst das auch üben, indem du täglich einige Minuten deinen Atem beobachtest und die Gedanken kommen und gehen lässt. Viel Glück!

Kommentar von Simple_avatar6smalldefender am 25. September 2008 09:14

Das mit dem Atem beobachten finde ich eine gute Idee. Danke hierfür!

Generell danke ich allen für ihre tollen Ratschläge!!!

Kommentar von 93aab8e7ba219c99a615c1b800e0ca20smallNoona am 25. September 2008 09:16

Gern geschehen. Ich beobachte meinen Atem beim Meditieren und komm so in die Stille rein.


fianna74
beantwortet von fianna74 am 25. September 2008 09:29
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Hallo, es könnte ja sein, dass die Gedanken deswegen vor dem Einschlafen, nachts, in Ruhe in der U-Bahn usw. so vehement kommen, weil das eventuell die einzigen Situationen in Deinem momentanen Leben sind, wo Du wirklich Ruhe hast? Ich meine, wenn Du Dir vielleicht tagsüber so eine Art von Ruhe offensiv und gewollt suchen würdest, indem Du Dich zurückziehen würdest, anstatt Aktivismus zu betreiben, dann könntest Du die Gedanken tagsüber vielleicht bereits 'abarbeiten'. Gedanken kommen immer dann vermehrt, wenn man sonst nichts zu tun hat, das ist normal. Überdeckt man immer seine Gedanken mit Aktivitäten und lenkt sich ab, weil man sie nicht zulassen will, kommen sie eben nachts.. Als ich mit 2 Kleinkindern einen 30h-Job gemacht habe, hatte ich tagsüber so gut wie nie Zeit zum nachdenken, da eine Menge Stress war: nachts hatte ich dann Einschlafprobleme, weil dann alles an Gedanken hochkam, was tagsüber nicht gedacht werden konnte. Die suchen sich halt ihren Weg und man sollte sie akzeptieren und durchdenken. Am besten natürlich tagsüber. Ein Ansatz wären also bewußte 'Ruheinseln'. Ansonsten: Ausdauersport am Abend, Melissentee, Lavendeltee zum Einschlafen, Hopfen, Lesen wirkt fast immer. Auch wenns nur Klatschzeitschriften sind. Man beschäftigt sich dann mit den Problemen anderer. Bei Panikattacken oder körperlichen Beschwerden, die sich länger hinziehen oder verschlechtern solltest Du aber mal einen Fachmann aufsuchen.


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