Frage von lissabon1337, 44

Wié schädlich ist unregelmässiges spritzen und essen bei diabetikern?

Hallo ihr liebe ich hoffe ihr könnt mir helfen mein schwager 14 hat Diabetes typ 1. Er war schon 2 mal auf Kur weil seine werte nie passen er spitzt sich wie er lustig ist. Manchmal misst er seine werte nicht mal er spitzt einfach was er meint. Auf die ernährung wird Zuhause auch nicht geachtet manchmal gibt es Pizza Cornflakes oder einfach ne belegte Semmel. Es wird auch nicht Kontrolliert ob er spritz manchmal spritz er 1 tag mal garnicht. Den Eltern ist es so zu sagen egal weil er ist alt genug um daß alleine zu machen ich und mein Mann machen uns dennoch sorgen. Was sollen wir tun und wie schlimm ist diese unregelmäßigkeit für seine gesundheit.

Antwort
von Cassiopeija, 9

Vorweg: lass Dir keinen Blödsinn erzählen, das Tageswerte uninteressant sind. Ein Blutzuckerlangzeitwert (HbA1c) entsteht nur und ausschliesslich durch Tageswerte. Dieser Wert wird vom Diabetologen erfasst, meist vierteljährlich, um die Gesamtsituation zu beurteilen.


Genaueres zum HbA1c findest Du hier: http://www.diabetiker-hannover.de/diab_hannover/hba1c.htm

Also, wenn man ständig zu hohe Blutzuckerwerte hat, steigt der HbA1c. Ist man "diszipliniert" was Blutzuckerkontrolle, essen und das Spritezn von Bolus- (Essens-) und Basalinsulin (Langzeitinsulin) betrifft, sinkt auch der HbA1c. Das Prinzip von Ursache und Wirkung.

Zum Verständnis: Diabetes Typ 1 ist eine Autoimunerkrankung. Das eigene Imunsystem "erkennt" die insulinproduzierenden Betazellen als Fremdkörper und zerstört.  Je nachdem, wie agressiv das Imunsystem dabei ist, hat man in jungen Jahren meist sehr schnell gar keinInsulin mehr.

Ein gesunder Körper erkennt, das zuviel Gucose im Blut ist und schüttet Insulin direkt in die Pfortader aus, sprich, das Insulin ist sofort da und transportiert die Glucose dahin, wo sie hingehört - in die Zellen. Ist ein bestimmter Zuckerspiegel erreicht, meist so zwischen 70-80 mg/dl (Milligramm pro Deziliter Blut), stoppt der Körper vorausbechnend die Insulinausschüttung.

Würde er weiterhin Insulin ins Blut schicken, würde man Unterzucker bekommen, hätte also zu wenig Glucose im Blut. Ab einer Konzentration von nur 50 mg/dl wird es gefährlich.

Die Aufgabe eines Typ 1 Diabetikers ist, einfach ausgedrückt, die fehlenden Reaktionen des Körpers nach zu bilden. Ein Standardablauf (der natürlich immer individuell an Person und Tagesablauf/Nahrungsaufnahme angepasst werden muss) sieht so aus:

1. morgens nach dem Aufstehen BZ messen (Nüchternwert)

2. vor jedem Essen BZ messen, Kohlehydrate des Essens schätzen und dazu rechen, Spritzmenge errechnen und vor dem Essen Bolus Insulin spritzen

3. zwei Stunden nach dem Essen erneut messen und evtl. Korrektutrspritzen

4. vor dem Schlafen Basalinsulin (Langzeitinsulin spritzen z.b. Lantus, Tozujeo oder Levemir)

Manchmal macht es auch Sinn Bolus aufzuteilen, wenn man z.B. eine Pizza isst. Eine Pizza benötigt bis zu 8 Stunden bis sie verstoffwechselt ist. Da ist es gefährlich, sich die komplette Insulinmenge sofort zu injizieren, da die meisten Essensinsuline heute Analoginsuline sind die relativ schnell wirken.

Ich Spritze z.B. Humalog. Das hat eine Reaktionszeit von 10-20 Minuten und eine Wirkdauer von 2 Stunden. Du kannst Dir ausrechnen, was passiert, wenn das Insulin für die komplette Pizza innerhalb von 2 Stunde im Körper freigesetzt wird, während die Pizza u.U. noch 6 Stunden bis zur kompletten Verarbeitung braucht - Unterzucker, vermutlich mit Bewusstlosigkeit.

Andereseits gibt es wiederum Sitaution, wo es noch schneller wirken soll. Eine Cola oder etwas stark zuckerhaltiges wie Eis sind so ein Beispiel. Dann teile ich die Spritzmenge in 3 Portionen in spritze sie in unterschiedliche Stellen.

Das alles aber nur, damit Du eine ungefähre Sicht auf die Dinge bekommst. Letztendlich sind wir alle verschieden und jeder Diabetiker reagiert etwas anders. Es sind einfach Erfahrungswerte mit dem eigenen Körper.

Zu Deiner Frage, ob es gefährlich ist. Kurzfristig eher nicht. Verhält er sich einige Jahre so, kann das üble Folgen haben. Junge Menschnen haben eben andere Prioritäten und da ist Diabetes eher lästig und man will es ja auch nicht. Ignorieren ist eine beliebte Reaktion, begleitet von einigen Alibi-Injektionen nach dem Motto - ich tu doch was.

Man kann das einem 14 jährigen nicht wirklich übel nehmen, wenn er da ganz andere Dinge im Kopf hat. Das seine Eltern mit einer derartigen Gleichültigkeit reagieren, erweckt den Anschein, das ihr Sohn ihnen gleichgültig ist und/oder sie sich mit Spätfolgen wohl nie beschäftigt haben.


Es gibt viele Seiten im Internet, ich möchte hier nicht alles aufzählen. Einfach mal nach "Typ 1 Diabetes Spätfolgen" googeln (oder mit einer anderen Suchmaschine Deiner Wahl). Oder Du schaust hier: http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-1

Stellvertretend ein Beispiel eines Menschen, dessen Leiden ich kenne. Typ 1 Diabetes mit 12 Jahren. Anfangs hat sich die Mutter um ihn gekümmert, ab 14 hat er fremde Hilfe abgelehnt und alles selbst gemacht - oder auch nicht. Seine Beschreibung bis zu seinem 19 Lebensjahr ähnelt sehr der Deines Schwagers.

Heute mit (nur) 24 Jahren hat er starke Polyneuropathie, Taubheit in Füssen, Waden, Händen und Unterarmen aber auch in der Zungenspitze und im Glied. Sexuell läuft da fasst nichts mehr, da das Glied auch kaum noch steif wird, höchstens für 1-2 Minuten.

Nun schlägt das nicht imer so brutal zu, aber das schlimme am Diabetes, dem auch der Bruder Deines Mannes zum Opfer fällt ist - man spürt nichts. Diabetes tut in den Anfängen nicht weh, obwohl Schädigungen bei einem derartigen Verhalten entstehen können.

Wenn es anfaängt weh zu tun, dann sind bereits irreparable Schäden vor handen, die man bestenfalls abmildern und stoppen kann, aber ein zerstöter Nerv ist zerstört. Eine Niereninsuffizienz lässt sich auch nicht mehr rückgängig machen.

Das Problem ist, wie macht einem 14-Jährigen klar, das er dabei ist, sich seine Zukunft zu versauen und das so, das er es versteht. Meist ist man in dem Alter eher von Erwachsenen angenervt, weil die sind eh alle doof und blicken es nicht. ;)

Ein Aufenthalt in einer guten Klinik mit psychologischer Betreuung wäre vermutlich hilfreicher als die meisten Kliniken, wo Ärzte und Schwestern dem Jugendlich eher auf autoritäre Art vermittelnm, was er zu tun hat. Da geht einem mit 14 Jahren doch gleich das Visier runter.

Eine Klinik die ich da empfhelen kann ist diese hier: http://www.diabetes-zentrum.de/

Eine ebenfalss gute Sache ist das Diabetes-Dorf Althausen.Das kann man z.B. in den Schulferien besuchen. Dort finden ebenfalls Schulungen von Leuten statt, die es gewohnt sind mit Jugendlichen (und ihren Problemen) umzugehen.

Ein weiterer Vorteil - er bewegt sich unter Gleichaltrigen, Jugendliche die seine "Sprache" sprechen. Deren Erfahrungen und der damit verbundene Austausch über diese Erfahrungen kann oft mehr bewirken, als es Kliniken und Diabetologen können. http://www.diabetesdorfalthausen.de/index.php
Unter Menüpunkt "Leistung".

Der Waffen gibt es also viele, man muss sie nur kennen und nutzen. Ausserdem, falls er noch keines hat, wäre ein CGM eine gute Sache oder zumindest ein FGM wie das Freestyle Libre. Hier hätte er ständig sein Blutzucher vor Augen, vielleicht bewegt ihn das auch zu mehr Disziplin, denn was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Da sollten seine Eltern mal mit dem Diabetologen reden.

Ausserdem sollte Dein Mann vielleicht mal mit seinen Eltern reden und ihnen klar machen, das noch immer sie die Verantwortung haben. Eines Tages wird er alt genug sein, das er veranwortungsvoll mit seinem Diabetes umgeht und wenn dann auf Grund seines derzeitigen Verhaltens bereits Folgeschäden auftreten, rat mal, wem er da - ausser sich selbst - (mit recht!) noch Vorwürfe machen wird.

Expertenantwort
von Lirin, Community-Experte für Diabetes, 8

Hallo!

Ich stimme Cassiopeija absolut zu! Es ist unbedingt notwendig einen guten Hba1c zu haben. Damit steht und fällt alles und natürlich ist jeder einzelne Tageswert mit für die Höhe des Hba1c verantwortlich! Er ist schließlich der durchschnettliche Blutzuckerwert der letzten 8-10 Wochen.

Natürlich wirkt sich ein gelegentlicher Ausrutscher kaum aus aber wenn die Werte dauerhaft oder sehr oft zu hoch sind, dann ist unweigerlich der Hba1c nicht schön. Wenn jemand nur manchmal, irgendetwas spritzt und nicht richtig misst, dann kann der Blutzucker einfach nicht im Normalbereich sein!

Spätschäden bei schlechtem Hba1c können sein:

++ Durchblutungsstörungen der grossen Blutgefässe (Makroangiopathie)
++ Angina Pectoris
++ Herzinfarkt nicht nir bei älteren Menschen
++ Schlaganfall ebenfalls nicht nur bei älteren Menschen
++ Durchblutungsstörungen der kleinen Blutgefässe (Mikroangiopathie)
++ sehr schmerzhafte Nervenstörungen (Neuropathie)
++ schlecht heilende Wunden - Diabetischer Fuss, bis hin zur Amputation
++ Netzhautschädigungen (Retinopathie), bis hin zur Erblindung
++ Nierenschädigungen (Nephropathie), bis hin zur Dialyse

Hier ein drastisches Beispiel für den Diabetischen Fuß (bitte nur ansehen, wenn man gute Nerven hat):

http://flexikon.doccheck.com/de/Diabetischer_Fu%C3%9F

Je nach Höhe des Hba1c können diese Spätfolgen bereits nach wenigen Jahren entstehen. Leider ist das von Mensch zu Mensch verschieden, manche reagieren schneller, manche ein wenig langsamer.

Die Eltern des Jungen kann ich einfach nicht verstehen. Sie haben offenbar keine Ahnung von der Erkrankung und den Spätfolgen, so will ich hoffen, denn Desinteresse wäre noch schlimmer.

Vielleicht könntet ihr sie mit den Bildern ein wenig schocken und gebt ihnen auch den 2. Link zu lesen, den ich im nächsten Post unterbringen muss.

Kommentar von Lirin ,

Hier der 2. Link:

http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/erkrankungen/folgeschaeden-von-diabetes-...

Hier sind ganz gut die Zusammenhänge erklärt.

Außer Kur und Schulung für den Jungen wäre vielleicht eine Selbsthilfegruppe zu empfehlen! Erkundigt euch mal, es gibt sicherlich in der Nähe Gruppen für Jugendliche. Vielleicht hört er auf die besser.

Bei den Treffen werden die Jugentlichen mit Vorträgen geschult, es gibt aber auch Veranstaltungen, sportliche Treffen und, und, und... Sie lassen sich wirklich viel einfallen.

Außerdem sieht er bei den Veranstaltungen den normalen Umgang mit der Krankheit, weil alle messen und spritzen, sobald sie etwas zu sich nehmen.

Oftmals lehnen Jugendlich das alles ab, weil sie sich von ihren Freunden nicht unterscheiden wollen. In einer Selbsthilfegruppe müssen sie nichts erklären, jeder weiß Bescheid und findet es normal.

Ihr müsst die Eltern dazu bekommen, dass sie ein wenig auf den Jungen achten, damit er einmal ein geregeltes Leben mit dem Diabetes führt!

Das ist sicher keine leichte Aufgabe aber es ist schön, dass jemand da ist, der sich sorgt.

Ich wünsche euch und dem Jungen alles Gute und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Antwort
von Luckyzocker, 10

Das was er macht ist wirklich sehr schädlich. Klar geht das ne zeitlang gut, aber nach einem Jahr o.ä. kommen meist die ersten Nebenwirkungen. 

Erst werden vermutlich sich einige Gefäße wegen des hohen Zuckergehalts verschließen - Folge: einige Organe werden nicht richtig versorgt und dies kann zu chronischen Schäden bis hin zum versagen des jeweiligen Organs führen. Ausserdem kann es sein, dass er einen Unterzucker ignoriert (da er ja nicht so misst, bzw. falsch spritzt), dies kann zur Ohnmacht und eventuell sogar zum Tode führen.

Ausserdem können von einem zu langem hohen Blutzucker die Augen beschädigt werden - dies kann sogar zur Blindheit führen. Auch Amputationen können eine Folge sein.

Haltet ihm wirklich mal die Folgen vor Augen. Es ist total unanständig das so zu machen. Er MUSS zu jeder Mahlzeit messen und er MUSS zu jeder Mahlzeit spritze - natürlich auch sein Langzeit - Insulin.

Redet bitte mal mit den Eltern, scheinbar wissen sie nicht das er mit seinem Leben da spielt. 

Hoffe es geht alles gut aus, Grüße Patricia

Antwort
von Rendric, 33

Der Tageswert des Blutzuckers bei einem Diabetiker ist kaum entscheidet. Es geht um den Langzeitwert.

Er spritzt also nur Kurzzeitinsuline wie Actrapid? Das heißt, er berechnet Broteinheiten und spritzt sich das, was er für die Nahrung an Insulin braucht. Dann müsste man auch nicht vorher messen. Man kann sich dennoch leicht verrechnen oder verschätzen.

Mittlerweile ist man von der damaligen Meinung: strenge Diät, regelmäßige Essenszeiten, immer gleicher Tagesablauf bei Diabetikern ab. 

Auch Diabetiker sollen ein flexibles Leben führen können, Unregelmäßigkeiten machen also nicht viel. Schließlich sollen sie ähnlich leben können, wie nicht Diabetiker.

Eine bessere Kostform wäre natürlich schon empfehlenswert. Weniger Pizza, mehr Vollkorn.

Kommentar von lissabon1337 ,

Danke erstmal. Soweit ich weiß spritzt er langZeit insulin. Die Ärzte im Krankenhaus schimpfen immer weil er sich manchmal nur 2 mal am Tag spritzt ich kenne mich da nicht aus ich weiß nur daß sie Ärzte garnicht zufrieden sind und Meinen er braucht feste Mahlzeiten am tag

Kommentar von Rendric ,

Ich wollte dir nur zeigen, dass aus deinen Informationen wenig zu schließen ist. Es gibt viele verschiedene Therapiemodelle.

Dann hält er sich nicht an seine Therapie, hat vermutlich auch einen schlechten Langzeitwert, aber auch stark schwankende Tageswerte. Ja, sowas kann gefährlich sein, gerade in jungen Jahren, wo es noch nicht egal ist.

Diabetes hat viele Spätfolgen und ist ein Risikofaktor für fast jede andere Erkrankung. Gerade Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch Nierenschäden, Amputationen sind die Folge.

Aber auch für das Langzeitinsulin muss man nicht unbedingt messen, da es ja über den Tag und die Nacht wirkt. Gewöhnlich wird ein Langzeitinsulin 2 mal täglich gespritzt: morgens und abends und das zu ungefähr festen Zeiten.

Die Eltern sind recht verantwortungslos. Mit 14 kann man die Auswirkungen noch gar nicht ganz überblicken. Vor allem sollten die Eltern ihm die Möglichkeit geben, sich auch therapieentsprechend ernähren zu können.

Kommentar von lissabon1337 ,

Genau so ist es wie du es sagst er macht sie Therapie nicht ordentlich und der Langzeit wert stimmt nicht. Er war 2 Wochen auf Kur alles war gut 2 Wochen daheim und nichts passt wieder 

Kommentar von Rendric ,

Es ist ja auch echt hart von ihm zu verlangen, eine Therapie durchzuziehen mit gesunden und regelmäßigen Mahlzeiten, wenn sich die Eltern an eine andere Ernährung mit Pizza und Co halten.

Wie soll man da Widerstehen?

Ein offenes Gespräch mit den Eltern führen, wäre sinnvoll. Eigentlich hätten sie an den Schulungen für seine Therapie auch mit teilnehmen müssen.

Kommentar von Luckyzocker ,

Da muss ich widersprechen: mit 14 sollte man sehr wohl die Risiken kennen und wie man sich zu verhalten hat. Ich selber wusste das schon mit 11 - da habe ich Diabetes ja erst bekommen. Nun mit 14 achte ich immer noch sorgsam darauf, was ich zu beachten habe.

Scheinbar hat der Junge, von dem hier ja die Rede ist, überhaupt keine Ahnung, eventuell hat ihm das noch niemand gesagt.

Kommentar von Luckyzocker ,

Und gesunde Ernährung ist für Diabetiker genau so wichtig wie für "normale" Menschen. Ich ernähre mich zugegebener Maßen auch nicht grad gesund - habe aber prima Werte.

Klar SOLLTE man auf seine Ernährung achten, aber ganz auf Diät o.ä. gehen ist quatsch. Pizza, Cola und co. sind natürlich trotzdem nicht gut für ihn - nicht wegen dem Diabetes sondern weil er auch ein Mensch ist.

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Der Rat,dass der Tageswert nicht wichtig ist,verführt Menschen zum schludern.Und viele schlechte Tageswerte ,machen einen schlechten Langzeitwert. Jeder Tag ist wichtig.

Kommentar von Cassiopeija ,

Was ist das denn für eine verantwortungslose und dumme Antwort?

"Der Tageswert des Blutzuckers bei einem Diabetiker ist kaum entscheidet. Es geht um den Langzeitwert."

Schon mal überlegt, wie ein ein HbA1c (Blutzuckerlangzeitwert) entsteht?

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Viele schlechte Tageswerte, machen einen schlechten Langzeitwert, und wenn die Tageswerte gut sind,ist zwangsläufig der Langzeitwert auch gut.Mit schlechten Tageswerten,gibt es keinen guten Langzeitwert.Aber dass überfordert dich wohl.

Kommentar von Cassiopeija ,

@Wernerbirkwald

Meinst Du mich? Ich habe die Antwort (siehe auch das Zitat) kommentiert, nicht Deinen/Ihren Kommentar.

Ich bin seit über zwei Jahrzehnten Diabetiker, mir muss man das nicht erklären.

Kommentar von Luckyzocker ,

Wenn du schon solange Diabetiker bist, solltest dus ja eigentlich wissen... Traurig sowas

Kommentar von Cassiopeija ,

@Luckyzocker

Ähm, was? Könntest Du mir mal sagen, was ich Deiner Meinung nicht weiss oder wissen sollte?

@Wernerbirkwald

Ja, tut mir auch leid, sah wirklich so aus.

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Es sieht so aus ,als würde ich dich meinen,ist aber nicht so.

Es tut mir sehr leid,bitte verzeih mir.

Kommentar von Rendric ,

Mir braucht ihr das auch nicht erklären. Ist ja schon klar, woraus sich der Langzeitwert zusammen setzt. Dennoch können dann vereinzelte Tageswerte auch mal aus dem Rahmen fallen, ohne das es eine große Rolle spielt.

Wenn natürlich jeder Tageswert schlecht ist, ist es klar auch der Langzeitwert.

Kommentar von Cassiopeija ,

@Rendric

Glaub ich Dir, aber Du provozierst doch mit derartigen Aussagen solche Kommentare:

"Der Tageswert des Blutzuckers bei einem Diabetiker ist kaum entscheidet. Es geht um den Langzeitwert."

Kaum? Wohl eher nicht und von gelegentlichen Ausrutschern steht nichts, oder?

Im übrigen sagt die Fragestellerin ja, das er sich eigentlich so gut wie gar nicht dran hält und gelegentlich nicht mal miusst.

Ich spritze auch mal blind ohne zu messen,aber nur, weil vor 2 Stunden mein BZ gepasst hat und ichseit dem nichts gegessen habe. Dann spritz ich einfach die KEs und korrigier nach 2 Stunden. Das kann man machen, wenn man weiss was man tut. Nur bei dem jungen Mann passt vorne und hinten nichts.

Antwort
von Wernerbirkwald, 18

Wäre er alt genug ,würde ich sagen,lass ihn doch. Aber er ist noch ein Kind,und es wäre verantwortungslos,ihn sich selbst zu überlassen.

Da diese hinterhältige Krankheit keine Schmerzen bereitet,wird sie nicht ernst genommen.

Er ,und die dummen Eltern sollten unbedingt zu einem Diabetologen,um sich aufklären zu lassen.

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