Frage von MuharremR, 5

wie sah die soziale Struktur in der mittelalrerlichen Stadt aus und kann sie mir jemand erklären?

Antwort
von voayager, 3

An der Spitze standen die Patrizier, das war die Oberschicht des Bürgertumsd, ein Stadtadel gewissermaßen, dann folgten die Vertreter der Kaufmannschaft, eine Stufe darunter standen die Meister, zuweilen waren diese der Kaufmannschaft gleichgestellt oder gar darübersthend, so z.B. in Köln ab dem Hochmittelalter, es schlossen sich dann darunter die Gesellen an. Noch weiter unten standen dann die Tagelöhner und sonstige Ungelernte. Das Schlußlicht bildeten die Bettler, von denen es recht viele gaben. diener und Knechte, standen ein wenig höher als diese.

Antwort
von josef050153, 3

Eine Stadt wurde von einem Stadtrat (die Namen können schwanken) regiert. Dieser bestand aus alteingesessenen reichen Bürgern, da die Mitgliedschaft dort nicht nur ein Ehrenamt sondern auch mit ziemlichen Zeit-, Anwesenheits- und Geldaufwand verbunden war.

Kaufleute waren zwar reich, aber oft auf Fernreisen; Normalbürger waren zwar da, aber einfach zu arm. Deshalb bildete sich eine Art Patrizierschicht heraus,welche die Mitglieder im Stadtrat und den Bürgermeister stellte.

Eine Stufe darunter befanden sich die Kaufleute und darunter oder ihnen gleichgestellt die Handweksmeister, beide oft in Zünften (auch hier schwanken die Bezeichnungen) organisiert.

Eine weitere Stufe darunter befanden sich die Handwerksgesellen. Darunter standen ungelernte Arbeiter, Taglöhner und ganz unten die wirklich Armen wie Bettler. DienerInnen standen etwas höher als sie, Skllaven noch darunter.

Das ist etwa die weltliche Ständeordnung. In der Kirche gab es die heute übliche Rangordnung Bischof (samt Äbten und Pröbsten - Klöster gab es viele), Priester, Diakone (beide auch als Möchne) und Laienbrüder.

Einen Sonderfall bildeten die Universitäten mit einem Rektor an der Spitze, Professoren, Lizenziaten, Assistenten und Studenten.

Alle diese drei Ständelinien hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit und wachten mit Argusaugen darüber, dass sich niemand anders einmischte.

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