Wie sah die Frauenmode in den 70er Jahren in der DDR aus?

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2 Antworten

Damals kam ich gerade in die Lehre und konnte mir meine ersten eigenen Klamotten kaufen. Das waren: Schlaghosen (sie konnten unten nicht weit genug sein), Pullover in Schockfarben (vor allem in knallgrün) oder die selbstgestrickten, mit farbigen Blumen verzierten Pullover aus Ungarn, Rippenpullis, Schnürchenpullis, Knautschlackstiefel und -röcke. Die Pumps hatten bequeme Blockabsätze. Auch Plateauschuhe waren in den 70ern angesagt, diese konnte ich mir jedoch nicht leisten. Die Röcke und Kleider (letztere auch in Rundstrick) waren größtenteils noch in mini oder knieumspielt, aber die Midi- und Maximode begann auch schon. Bei meinem Tanzstundenball (1973) trugen wir fast alle bodenlange Kleider oder Röcke. Beliebt war auch, unter dem bodenlangen Mantel ein Minikleid zu tragen. In den 70ern bekam ich dann einen bedruckten Midi-Glockenrock geschenkt, den ich viele Jahre trug. Hosen, die wie Glockenröcke aussahen und sonstige Hosenröcke fallen auch in diese Zeit. Und dann noch Tramper mit Fransen und Jesuslatschen.

Da ich in der DDR aufgewachsen bin, kann es sein, dass im Westen diese Mode schon etwas früher angesagt war, denn bei uns kam alles etwas später. Dafür freuten wir uns, wenn wir dann die kaum getragenen Kleidungsstücke unserer Westverwandtschaft und -bekanntschaft bekamen, wenn diese dort aus der Mode kamen, denn dann waren diese Sachen bei uns der neueste Schrei.

Schau dir auch mal Filme aus dieser Zeit an, da siehst du genau, was man damals trug.


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Kommentar von kimsinder
01.04.2016, 20:22

Danke du hast mir sehr weiter geholfen 👍

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Schau mal auf youtube auf cutvideo vorbei vlt haben die ein Video darüber

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