Frage von heloo, 89

Wie sage ich meiner Chefin am Telefon, das ich vom Arzt 2 Tage krank geschrieben wurde, und eine Magenschleimentzündung habe ohne das Sie mir dumm kommt?

Weil am Telefon vor dem Arztbesuch, sagte ich dass ich mich einfach schlapp fühlte und ein Unwohl sein hab! Sie hat mich ausgelacht etwas! Jetzt kann dann doch der Arzt auch wenn ich es nicht weiß durch mein "schlapp" feststellen das ich eine Magenschleimhautentzüdung habe, richtig?

Ich hab Angst wenn von Ihr wieder Gegenfragen kommen wie ich drauf reagieren könnte.

Antwort
von Turbomann, 13

@ heloo

Ws heisst denn hier dass du ausgelacht wurdest am Telefon?

Normalerweise lacht kein Arbeitgeber einen aus, wenn man "krank" ist. Vielleicht hättest du das anders formulieren sollen. Der Arbeitgeber muss nicht den Grund warum man krank ist wissen. "Schlapp sein und sich unwohl fühlen", da mann man vieles darunter verstehen.

Auch mit einer Magenschleimhaut kann man nach ein paar Tagen wieder arbeiten gehen, wenn man sich dementsprechend verhält.

Gehe zum Arzt, ich habe die leise Ahnung, dass dein Unwohlsein auch mit deiner Arbeit zu tun hat (andere Frage). Dem solltest du aber auch von deiner Arbeit erzählen, damit er sich einen Reim machen kann.

Der Arzt kann dich zum Facharzt schicken und der macht eine Magenspiegelung und dann weist du was Sache ist.

Hoffe du hast sofort deine Krankmeldung in die Firma geschickt. Normalerweise ruft man nach dem Arztbesuch kurz in der Firma an und sagt, dass man bis..... krankgeschrieben ist und die Krankmeldung kommt.

Wenn man wirklich krank ist, dann muss man sich nicht vor Fragen fürchten, es sei denn, man fühlt sich beim kranksein selber etwas unwohl dabei.

Dann passt aber einges nicht zu den Fragen einen Tag vorher.

Antwort
von CrazyBunny4, 19

Erstmals bist du nicht dazu verpflichtet deiner Arbeitgeberin zu sagen weshalb du Krankgeschrieben bist außer du hast bereits Kollegen angesteckt und es ist für deinen Betrieb relevant.

http://www.swr.de/swrinfo/krankmeldung/-/id=7612/did=12046994/nid=7612/1m6la5e/i...

Sag deiner Arbeitgeberin einfach Kurz bescheid, das du für Zwei Tage Krankgeschrieben bist und das du ihr die Krankschreibung per E-Mail oder Fax, Post zuschickst, ihr noch einen Schönen Tag Wünschst und einfach auflegst!

Kommentar von Herb3472 ,

Sag deiner Arbeitgeberin einfach Kurz bescheid, das du für Zwei Tage Krankgeschrieben bist und das du ihr die Krankschreibung per E-Mail oder Fax, Post zuschickst, ihr noch einen Schönen Tag Wünschst und einfach auflegst!

Genau! Das ist der beste Weg, sich bei seinem Brötchengeber beliebt zu machen!

Antwort
von Kleckerfrau, 18

Nur durch die Aussage das du dich schlapp fühlst, kann der Arzt nicht sagen das du eine Magenschleimhautentzündung hast., dazu gehören schon nähere Untersuchungen.

Hast du Bauchschmerzen, ist dir übel, musst du viel aufstoßen ? So was können Symptome sein, aber nicht einfach nur Schlappheit.

Antwort
von Girschdien, 24

Zunächst Mal geht es Deine Chefin absolut nichts an, weswegen Du krank geschrieben bist. Sag ihr, Du hast eine Krankschreibung für zwei Tage und gut ist. Wenn sie nachhakt, verweise sie auf geltendes Recht. Und dann: Gute Besserung.

Antwort
von waveboardexpert, 27

Du sagst ihr einfach, dass der Arzt die Diagnose gestellt hat und gut ist. Wenn du ein Attest von ihm hast, dann kannst du das vorzeigen (oder per Fax oder E-Mail hinschicken). Mehr geht sie nicht an.

Antwort
von Wurzelstock, 12

Wegen einer Magenschleimhautentzündung wird keiner krank geschrieben.

Falls aber der Arzt dich krank geschrieben hat, dann kannst Du auch die gelbe Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen.

Wenn Du aber beim Arzt warst, keine Arbeitsunfähigkeitbescheinigung bekommen hast, aber trotzdem zu Hause bleibst, steht dein Arbeitgeber vor einem Problem:

Wie macht er dir klar, dass es so nicht geht?

Soll er das einem solchen Mitarbeiter überhaupt klar machen, oder sagt er ihm, dass er überhaupt nicht mehr zu kommen braucht?

Oder bietet er dir an, statt dessen zwei Tage Urlaub zu nehmen?

Ich habe in so einem Fall seinerzeit auch erst mal gelacht...

Kommentar von Herb3472 ,

Genau das ist der Punkt. Wegen einer Magenschleimhautentzündung geht man normalerweise nicht in Krankenstand, das ist eine Lappalie. Wenn mir eine Mitarbeiterin so käme, würde ich auch zuerst einmal lachen. Oder explodieren. Oder mich hinsetzen und die Kündigung schreiben.

Kommentar von Wurzelstock ,

In meinem Fall war es eine Berufsanfängerin, deshalb nahm ich das locker, trug ihr die Sachlage so ähnlich wie beschrieben vor, und fragte sie: Was sagen Sie dazu?"

Ich bekam zur Antwort: "Ich kann auch gleich ganz zu Hause bleiben."

Ja, das konnte sie selbstverständlich. :-)

Antwort
von Violetta1, 20

Der Arzt hat eine Magenschleimhautentzündung festgestellt und Dich krankgeschrieben, damit Du Dich schonst.

Da wird nichts debattiert oder belacht, Du bist krank.

Antwort
von Mojoi, 19

Sag, dass du krank bist und der Arzt dich für arbeitsunfähig befunden hat. Punnckt!

Und wenn sie wieder lacht, dann siehe Charlybrown. Oder sinngemäß: Schön, dass sie wenigstens darüber lachen kann.

Und zum Thema "ein bisschen schlapp" - falls sie da nochmal nachhakt (oder eher nachtritt): Du bist halt jemand, der die Sachen nicht so dramatisiert. Der Arzt sieht es halt anders.

Ich könnte mir denken, dass deine tolle Chefin wissen möchte, was du hast.

Da möchte ich meinen Bruder zitieren, der in solchen Dingen schon eine dicke Haut hat:

"Das interessiert Sie nicht."

"Doch, das interessiert mich."

"Nein, das interessiert Sie wirklich nicht."

"Doch, doch. Das interessiert mich wirklich!"

"Ich glaube, Sie wollen mich nicht verstehen: Es hat Sie nicht zu interessieren!"

Kommentar von Herb3472 ,

@Mojoi: und Du glaubst, nach derart kecken Anmaßungen könnte sich nach ihrer Genesung wieder unbeschadet an ihrem Arbeitsplatz zurückkehren und so tun, als ob nichts gewesen wäre?

Schätzchen, Du musst noch viel lernen! Ihre Chefin würde sie wohl feuern und ihr auch noch guten Flug wünschen!

Kommentar von Mojoi ,

Ich bedaure, dass in deinem Unternehmen diese Äußerungen als keck und als Anmaßung angesehen werden und dass sie diese Konsequenzen zur Folge hätten. Das ist sehr bezeichnend für dein Unternehmen und deine Mitarbeiterführung.

Anscheinend müssen bei euch noch die entsprechenden Ereignisse vorfallen, bis sowohl bei Unternehmensleitung als auch den Arbeitnehmern ein entsprechender Lernprozess einsetzt.

P.S.: Dieser Lernprozess ist hierzulande gerade für Arbeitgeber sehr schmerzlich.

Kommentar von Wurzelstock ,

Mojmoi, was der Arzt befunden hat, kann dem Arbeitgeber nicht einfach "gesagt", sondern muss schriftlich vorgelegt werden. In solchem Fall erübrigt sich in der Tat jede weitere Nachfrage.

Dies vorausgesetzt.

Falls der Arzt aber keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber ausgestellt hat, kann der Mitarbeiter nur um Befreiung von der Arbeit bitten. Ob ihm das gewährt wird, liegt im Ermessen des Arbeitgebers, und selbstverständlich muss er dann nach den Gründen fragen. Wer dann nur eine patzige Antwort hat, und zudem unbelehrbar ist, fliegt raus - und zwar überall. Du kannst es ruhig ausprobieren.

Kommentar von Mojoi ,

Also, ich habe der Fragestellung entnommen, dass der Arzt eine zweitägige Krankschreibung vorgenommen hat.

Antwort
von Herb3472, 9

Die Frage dabei ist ja wohl nicht die, ob sie Dir glaubt, dass Du eine Magenschleimhautentzündung hast, sondern vielmehr die, dass sie offensichtlich der Meinung ist, dass Du Dich deswegen ("wegen so einer Lappalie") nicht gleich krank schreiben lassen hättest müssen.



Antwort
von BeGa1, 23

Warum sollte sie Gegenfragen stellen? Wenn du beim Arzt warst und der dir sagt, dass du wegen dieser Magenschleimhautentzündung Zuhause bleibst, gibt es da keine Gegenfragen. Du warst da - er hat das gefunden - fertig.

Antwort
von Noxymo, 14

Grundsätzlich muss man seinem Arbeitgeber gar nicht sagen, was man hat. Krankschreibung vom Arzt und fertig.

Antwort
von Herb3472, 13

Ich hab Angst wenn von Ihr wieder Gegenfragen kommen wie ich drauf reagieren könnte.

Die wahrscheinlichste Gegenfrage wird sein, wann Du gedenkst, wieder arbeiten zu kommen.

Antwort
von Charlybrown2802, 12

wenn sie nochmal lachen sollte, sag ihr, das du das nicht lustig findest

Kommentar von Herb3472 ,

Dann kann sie auch gleich zu Hause bleiben.

Antwort
von DinoSauriA1984, 13

Krankenschein ist Krankenschein! Der kann nicht diskutiert werden. Mit Krankenschein darfst Du gar nicht arbeiten.

Kommentar von Bube1602 ,

Doch mann darf sehr wohl. Aber mann muss nicht. Wenn mann sich fit fühlt darf mann jederzeit arbeiten auch während einer verschriebenen Arbeitsunfähigkeit

Antwort
von Bube1602, 24

Gegenfragen beantwortest du einfach mit "das möchte ich nicht sagen" oder auf die klare Art und Weise
"das geht sie nichts an!"
Sag nur die wichtigen Infos nämlich das du arbeitsunfähig geschrieben bist und bis wann. Alles andere interessiert nicht

Kommentar von Herb3472 ,

oder auf die klare Art und Weise "das geht sie nichts an!"

Du solltest vielleicht einmal eine Schulung besuchen, wie man mit seinen Vorgesetzten umgeht.

Kommentar von Mojoi ,

Ja, so Schulungen sind manchmal gar nicht schlecht. Sollten sich auch Vorgesetzt mal antun. Irgendwie Stichwort "soziale Kompetenz".

Kommentar von Bube1602 ,

Solange mann die Wahrheit spricht…

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