sanne172 am 17.08.2009 um 22:56 Uhr
Wir sind heute aus dem Urlaub zurückgekehrt und hier erwartete uns die Botschaft, dass der Freund unseres jüngsten Sohnes in der Zwischenzeit gestorben ist. Er hatte einen Herzfehler und wartete schon lange auf ein Spenderherz.
Nach so langer Zeit hatte er nun eins bekommen und ist trotzdem kurz nach der OP gestorben.
Wir sind nicht gläubig, also kommt die tröstliche Variante : „Im Himmel sehen wir uns alle wieder“ nicht in Frage.
Für heute habe ich mich erfolgreich gedrückt – mein Sohn schläft mittlerweile – aber morgen muss ich es ihm sagen. Mir zerreißt es selbst das Herz – was soll ich nur sagen????

Ich empfehle in einem solchen Fall dieses Buch , das ich bei meiner Arbeit in einem Kindergarten entdeckt habe: "Abschied von Rune"
(Hier ein Text über das Buch)
Abschied von Rune Marit Kaldhol (Text) Wenche Øyen (Bild)
Sara und Rune leben in einem norwegischen Dorf und sind eng befreundet. Eines Tages muß Sara beim Spiel an einem Seeufer erleben, wie ihr bester Freund ertrinkt. "Er kann nichts mehr sehen und nichts mehr hören. Er kann nicht mehr gehen oder laufen oder spielen. Er wird Sara nie mehr anlächeln und sie nie mehr umarmen. Rune ist tot."
Die unbarmherzigen Worte lesen wir zu Anfang der Geschichte, die nun den "Abschied von Rune" mit dem Gottesdienst in der Kirche und der Bestattung auf dem kleinen Dorffriedhof in vielen Bildern beschreibt. Sara fühlt sich geborgen bei einer liebevollen Großmutter und Mutter, trotzdem bleibt ihre Trauer groß und unaussprechlich. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, im Frühling, als wieder erste Blumen den lichten Friedhof bedecken, erzählt die Mutter Sara etwas über den Kreislauf der Erde und des Lebens.
Thematischer Schwerpunkt:
Das Besondere des Buches bleiben die großen, expressiven Aquarell- zeichnungen, die alles leicht verschwommen, wie durch einen Schleier abbilden. Sie zeigen uns die Riten, die den Tod eines Menschen begleiten, die Trauernden zusammenführen, und heben ebenso die Einmaligkeit des individuellen Lebens und Sterbens hervor. Zwei Doppelseiten mit dunklen Schwarz-weiß-Illustrationen ohne Text bilden einen langen nordischen Winter ab, Bilder einer sprachlosen, kindlichen Trauer. Später blicken wir auf große, malerische Abbildungen einer lichtgrünen Landschaft, über der Frühling liegt, eine erste zaghafte tröstliche Botschaft; erst auf dem Schlußbild wird sich die kleine Sara erleichtert an den großen Rücken ihrer Mutter schmiegen.
Dieses Bilderbuch und sein Text in der hervorragenden Übersetzung von Angelika Kutsch hat auch 12 Jahre nach er Ersterscheinung nichts on seiner Kraft verloren. Der schmerzliche Abschied von einem Kindheitsgefährten erhält eine christliche Dimension der Tröstung in der genauen Darstellung einer Beerdi- gung, Trost bietet später auch die suggestive Darstellung einer neu erwachenden Natur.
Barbara von Korff-Schmising
Zielgruppe:
Kleine Kinder sollten das Buch beim ersten Mal nicht ohne die Begleitung Eines Erwachsenen in die Hand nehmen. Kinder, die einen ihnen nahestehenden Menschen frühzeitig und unerwartet verloren haben, können hier viele ihrer Gedanken wiederfinden, über die sie vielleicht angesichts von Sara Schrecken zu sprechen beginnen. Die großflächigen Illust- rationen mögen darüber hinaus eine Anregung sein, sich eigene Eindrücke und Erinnerungen nach den schönen Vorbildern von der Seele zu malen. Ab 4 Jahren.

Meine Eltern machten mir den Tod so "schmackhaft": Wenn jemand stirbt, wird ein neuer Stern dafür geboren. Der schwebt am Himmel und sieht einen so immer und wacht über einen. Ich finde solche Tröstungen niht schlecht, um ehrlich zu sein. Mir half das immer und tut es heute noch, wenn ich niht weiter weiß.
Eissalat am 13. September 2009 21:58 geht mir genauso ich hätte weniger probleme selbst zu sterben als wenn ein freund von mir stirbt
Hallo liebe sanne172, erstmal wünsch ich dir sehr viel Kraft dieses,deinem Sohn richtig vermitteln zukönnen! Nun hast Du leider nicht geschrieben wie Jung dein Sohn ist,welches eine Antwort sehr erschwert und es fast unmöglich macht genau zu beurteilen wie man (Du) mit diesem tragischen Fall dich gegenüber deinem Sohn zuverhalten könntes. Im allgemeinem "vertragen" Kleinkinder/Kinder in jungen Jahren mehr an "schlechten" Nachrichten ab als Erwachsene. Je jünger sie sind des so unbefangener gehen sie damit um. Es kommt also im Grunde "nur" darauf an,WIE man es sagt.Da Du schon schriebst das Du/ihr nicht konfessionell gebunden seit empfehle ich eine sachliche,wenn auch !sehr sanfte! Begründung. Das bedeutet: Nehm das Kind(?) einen ruhigen Moment auf deinem Schoß,sag ihm das Du etwas sehr wichtiges mit ihm "besprechen" mmöchtes und seinen Rat brauchst,dann erkläre wie das ist mit dem Herzen,der Operation(en)und das es nicht immer so ist das alles in Ordnung geht. Achte genau auf die reaktion des Kindes+lass ihn Fragen was er will-antworte nach bestem Gewissen !EHRLICH!.Wenn er es relativ bis dahin auf nimmt,sag ihm das auch sein Freund alles mitmachen mußte,weil die Ärzte ihn gesund machen wollte,aber die Krankheit stärker war! Bitte gib deinem Sohn viel Zeit dieses zu verarbeiten.Nicht nur in dem Moment-auch danach,es kann Wochen oder länger dauern! Verzeih ihm,wenn er irgendwie andersd reagiert(trotzig,fahrig,etwas kaputt geht,etc.)! Behalte ihn noch längere Zeit auf deinem Schoß und drück ihn sanft an dich,damit er spürt das DU bei ihm bist und er ruhig weinen darf!Sollte er schon zur Kita/Schule gehen befreie (Elternrecht!) ihn für 1-2 Tage,wenn er zu traurig ist!Nehm ihn die nächste Zeit viel in den Armen und lob ihn sehr(auch wegen Kleinigkeiten) damit er sein Selbstvertrauen möglichst schnell wieder aufbauen kann! Ich wünsche dem Kind das es schnell wieder sehr glücklich wird...
sanne172 am 18. August 2009 17:00 Danke schön für diese Antwort.
Kinder haben einen ganz besonderen Umgang mit dem Tod. Würde ihm die Wahrheit sagen, natürlich Alter entsprechend. Ich erzähle schon meinem 2,5 jährigen Sohn was der Tod ist. Heute ist eine Nonne gestorben (Nonnen sind unsere Nachbarn, es ist das Mutterhaus, sie kommen hier zum Sterben). Ich habe ihm gesagt, dass sie nicht mehr aufwacht, nichts mehr sieht, nichts mehr hört oder spricht.... Das beschäftigt den Kleinen natürlich und es tat ihm leid. Dann meinte ich weiter: Und manchmal ist ein Mensch auch froh, nicht mehr auf zu wachen, weil er vielleicht Schmerzen hat! Später sahen wir das Grab vom Weiten mit vielen frischen Blumen. Da zeigte ich ihm das Grab und wir sprachen weiter darüber. Lass Deinen Sohn Fragen stellen, das wäre am besten. Dann weisst Du was ihn genau bewegt und wie viel er verstanden hat. Tod, das Vergehen gehört zu unserem System nur unsere materielle Gesellschaft hat den natürlichen Umgang damit verlernt. Der Verlust eines Menschen darf Schmerzen bereiten, das Trauen will gelernt sein. Viel Glück, Du schaffst das schon, stell erst einmal Du Dich dem „Problem“! Alles flisst hat Heraklit gesagt und Platon, um meine Vorgänger aufzunehmen, hat ein wunderbares Werk geschrieben über den Menschen: Timaios. Darin heisst es, dass jedem Menschen ein Stern zugewiesen wird. Falls Dir das besser helfen sollte.
sanne172 am 17. August 2009 23:22 Danke schön

Sag es ihm so wie Du es hier beschrieben hast;
er hatte einen Herzfehler und die Operation war leider nicht erfolgreich.
Winchester am 17. August 2009 23:01 DH!
super!
omann klaa.es handelt sich um ein Kind!da kannman nicht so eiskalt sein
AMiCELLix3 am 14. September 2009 23:16 Naja... du hast recht wenn der Junge unter 10 ist... aber ich denke wenn er 15 ist, wäre das wohl vollkommen in Ordnung zu sagen.

http://www.gutefrage.net/frage/wie-erklaert-man-kindern-den-tod
hier sind ein paar gute antworten dabei..
mentecaptum am 17. August 2009 23:00 So ist es
Mein herzliches Beileid euch allen.
Er weiß das sein freund krank war? Dann erklär ihm dass die Ärzte ihm helfen wollten, aber leider die krankheit stärker war. Und wenn du selbst daran glaubst dann sag ihm ruhig, dass sein Freund nun im Himmel ist und auf ihn herabschaut.
Vielleicht helfen euch auch diese Zitat aus "Der kleine Prinz":
"Adieu," sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!"
Zu meinen Kindern sagte nach dem Tod der geliebten Oma jemand: " Gehe heute abend in den Garten, schau in das Sternenzelt und suche dir den allerschönsten Stern aus. Auf diesem Stern ist deine Oma - sie lässt ihn nur für dich so wundervoll leuchten"
Biete dich dem kleinen als gesprächspartner an - aber sei nicht verwundert, wenn er sich erstmal zurückzieht oder einfach spielen geht. Kinder trauern anderst! Aber sie trauern auch! SAg ihm die Wahrheit, denn wenn er sie erraten muss verliert er das vertrauen in dich. Frage ihn, ob er mit zur Beerdigung möchte. Ich weiß die gängige Meinung der Leute ist, dass Kinder auf dem Friedhof nichts zu suchen haben. Lass deinen Sohn diese Entscheidung selber treffen. Denn auch er möchte Abschied nehmen!
Ich wünsche euch ganz viel Stärke!
sanne172 am 18. August 2009 17:01 Herzlichen Dank.

auch wenn Du nicht gläubig bist, kannst Du ihm doch trotzdem erzählen, dass sein Freund jetzt in einer schönen, bunten Welt ist. In einer anderen Welt, in der sich alle einmal wiedersehen. So kannst Du es ihm Kindgerecht erzählen. Wenn er Dich fragt, ob dort auf den Bäumen Lollis wachsen, dann sage einfach ja, je leichter wird er sich damit abfinden. Du solltest nach einer gewissen Zeit mit ihm auch zum Grab gehen, dann kann er wenn er möchte ein Stofftier oder etwas anderes für seinen Freund hinterlassen.
Vollkornkeks am 24. August 2009 23:05 Wenn viele Menschen doch nur wüssten, welche schöne Zukunft Gott den Menschen WIRKLICH verheißt. Aber die M. schauen leider viel zu wenig in die Bibel oder sind gleich Atheisten.
Denn die Hoffnung, die Gott uns gibt (Auferstehung), ist sehr sehr tröstlich.
immer dieses weltfremde geblabber über Gott...
Super Antwort Vollkornkeks!Seh ich genau so!
ja und dann sagt er das er auch dahin will! und dann?? dann hat die mama ein dickes problem an der packe kleben!
das beste ist zum kinderarzt gehen und den fragen wie man es machen kann! Die setzen sich mit sowas doch auch auseinander!!!
Diana77 am 8. September 2009 11:52 so ein Quatsch! Wer hegt denn bitteschön nicht den Gedanken auch dahin gehen zu wollen, wo ein geliebter Mensch hingegangen ist?! Das ist am Anfang völlig menschlich! Also lass mal die Kirche im Dorf!
Sie sollten ihm alles genau erklärenm, natürlich Altersgerecht. Dass sein Freund sehr krank war und die Ärzte nichts mehr für ihn tuen konnten. Machen sie ihm deutlich das es ganz normal ist traurig zu sein. Und schauen sie zu welche Ängste er sonst noch hat und beruhigen sie ihn. z.B. Nicht jeder der Krank ist stirbt. Bleiben sie aber immer ehrlich. Dieses Thema ist sehr schwer aber man sollte offen damit umgehen. Vielleicht mit Hilfe auch der Jahrezeiten, dass das sterben überall vorhanden ist. Vielleicht hilft es ihm auch einen Abschiedsbrief zu schreiben oder zu malen.
sanne172 am 17. August 2009 23:08 Ja, das wird er bestimmt tun.
Er hat sich schon vorher immer Sorgen um ihn gemacht, aber wir haben ihn immer beruhigt und gesagt - Es wird schon alles gut werden.....
Dann erkläre ihm das sie sich auch gewünscht haben das alles gut wird aber diesmal ist leider etwas passiert was keiner wollte aber nicht zu verhindern war.

Wenigstens blickt ihr der Realität ins Auge und vertröstet das Kind nicht mit irgendwelchen Lügen wie eben 'im Himmel sehen wir uns wieder'. Finde ich gut, leider wuesste ich nicht wie ich das einem kind beibringen sollte. Mein Beileid
sturmei am 17. August 2009 23:02 du kannst den glauben doch nicht als lüge bezeichnen!!!!! kopfschüttel
auch wenn man selber nicht gläubig ist, sollte man gläubigen mit toleranz u. respekt gegenübertreten und sie nicht als anhänger einer lüge hinstellen!
doch das kann er, es ist nunmal so. die toleranz ist in der hinsicht das man dich zufrieden an deine lüge glauben lässt solange du die anderen damit nicht belästigst.
@ Sturmei: Aber die Toleranz gilt auch umgekehrt.
Wieso bezeichnest du eine Antwort "im Himmel..." als Lüge? Weißt du, was nach dem Tod kommt? Eine Lüge wäre es, wenn man genau wüsste, dass es falsch ist. Lass es doch einfach als mögliche Option gelten, auch wenn du mit dem christlichen Glauben an die Auferstehung nichts anzufangen weißt.
Wotan14 am 18. August 2009 11:00 Fuer mich unvorstellbar und irrational! EIn leben nach dem Tod existiert nicht. Unsere Organe funktionieren, daher Leben wir. Funktionieren sie nciht, sterben wir und verwesen, das wars
Kayjah am 18. August 2009 16:13 Richtig, nur manche Menschen brauchen sowas wie Gott. Das haben die Menschen schon immer gebraucht, und werden ihn immer brauchen. Man kann es den Menschen nie mehr aus den Kopf treiben. "Der Mesch lebt nicht vom Brot allein"
Hallo Wotan, und was ist mit der Seele? Ich glaube nicht das es einen Gott gibt, aber ich glaube das es einen besseren Ort gibt an welchen die Seelen der verstorbenen gehen dürfen - und nur allein dieser glaube hält mich aufrecht
ich glaube daran das die seele da bleibt entweder wo es ihr gut ging oder halt das die seele sich da aufhalten wird wo man verstorben ist! an gott glaube tu ichauch nicht denn es gibt ja auch keine beweise für ihn!!
Wie alt ist dein Sohn?
sanne172 am 17. August 2009 22:58 Er ist 15, aber leicht geistig behindert. Er denkt und fühlt eher wie ein Kind mit 8 Jahren.
Das ist wirklich nicht einfach. Ich würde meinem Sohn sagen, dass sein bester Freund jetzt an einem besseren Ort ist, an dem er wieder spielen und toben kann, an dem er keine Schmerzen mehr hat, an einem Ort wo er glücklich ist. Ich weiß nicht inwieweit dein Sohn damit umgehen kann und es tut mir leid für dich, dass du so eine schwierige Aufgabe zu meistern hast. Nimm deinen Sohn ganz fest in den Arm wenn du es ihm sagst und alles gute für euch alle.
sanne172 am 17. August 2009 23:09 Danke.
Das hört sich jetzt vielleicht blöd an aber vllt kannst du dich mal melden wie ihr es überstanden habt. Ich hab nur beim Lesen und Antworten schon Tränen in den Augen.
sanne172 am 17. August 2009 23:14 O.k - ich will´s versuchen :-/
Danke für dein Mitgefühl :-)
Ich hab selbst zwei Kleine und ich wüsste nicht was ich ihnen sagen würde in dem Moment.
sanne172 am 18. August 2009 16:59 Ich habe es ihm heute morgen gesagt und seine Reaktion war ganz anders, als ich gedacht habe.
Er war sehr gefasst und hat bis jetzt nicht geweint. (im Gegensatz zu seinen großen Brüdern )
Ich habe den Eindruck, er hat die ganze Zeit damit gerechnet - im Gegensatz zu uns, wir haben immer geglaubt, dass alles gut wird......
Er konnte manchmal vor Sorge um ihn nicht einschlafen - nun scheint es , als wäre er fast erleichert, dass das Schlimmste jetzt endlich passiert ist.... So kommt es mir jedenfalls vor.
Aber vielleicht kommt seine Reaktion auch einfach später, mal abwarten.
Für´s erste bin ich froh, dass er es jetzt weiß und möchte euch allen für euren Rat und das Mitgefühl danken.
Es freut mich zu hören, dass du es ihm gesagt hast. Es ist möglich, dass dein Sohn es als Erleichterung für seinen Freund empfindet und er schon damit gerechnet hat. Vielleicht verarbeitet er es auch erst später, alles was du da tun kannst, ist für ihn da zu sein und ihm zuzuhören. Ich wünsche euch viel Kraft für dir nächsten Wochen.
RolfHoegemann am 17. August 2009 23:57 In dem Zusammenhang wäre vielleicht auch Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" ein gutes Buch zum trösten...
Wenn du deinem Kind sagst, dass sein Freund jetzt in einer anderen, besseren Welt ist, wo ihm nichts mehr weh tut und er nicht mehr traurig zu sein braucht, wäre dies meines Erachtens eine gute kindgerechte Antwort. Ich denke, darauf können sich sowohl Gläubige als auch Nichtgläubige einlassen. Den Beweis, dass es diese andere, bessere Welt gibt, brauchst und kannst du auch nicht antreten. Und das Gegenteil kann auch keiner beweisen.
sanne172 am 17. August 2009 23:18 Ja, aber es ist so bitter !
So lange haben wir mit ihm auf ein Spenderherz gewartet und gebangt und gehofft und nun?
Ich selbst werde damit kaum fertig.

ohje du tust mir leid in deine haut möchte ich jetzt nciht stecken weil cih selber nicht weis wie man das seinem kind am besten beibringt :( echt traurig :(

das ist eine gute frage... ich als kind würde ihnen empfehlen es ihrem sihn gleich zuerzählen...nicht um den heisen brei herum reden...es wird ihrem sohn sehr weh tun, aber dann weiss er es und wird nicht erst nach ein paar jahren aufgeklärt.!!!
das tut mir sehr leid:-( es ist eine so schwierige Situation ,weil man selber Angst vor der Situation , wie sag ich es ihm am besten. mmmhh, eigentlich muss man ihm es so beibringen wie ein Junge ( geistig 8 Jahre) beizubringen. Ich würde mit ihm mal zu mir holen und fragen erstmal wie es ihm geht und langsam darauf aufbauen. Aber ich würde ihn auch sagen , das der Tod genauso für das Leben einen irgendwann holt und bei dem Jungen xy ist er jetzt schon gekommen. Ich wünsche dir viel Kraft und Denke an dich und bleib Stark. Und vorallem sei für dein Sohn da wenn er reden möchte oder fragen hat.
sanne172 am 2. September 2009 23:22 Danke

wie alt ist denn der kleene?
sanne172 am 17. August 2009 22:58 Er ist 15, aber leicht geistig behindert.Er denkt und fühlt eher wie ein Kind mit 8 Jahren.
fuenkchen am 15. September 2009 14:01 das macht die sache mit sicherheit nicht einfacher...aber wenn du ihm die zeit gibst die er brauchen wird...dann wird er es sicher auch irgendwann überwinden. ich wünsch dir auf jeden fall ganz viel kraft! und vor allem, das mit den fragen, die er stellen soll (weiter oben) ist eine gute idee...nur für solche fragen braucht man auch zeit! also bitte nicht drängen! :)
sanne172 am 15. September 2009 18:16 Danke :-)

wie alt ist dein sohn?und das Alter des freundes,Bitte?

Sage ihm, dass er ja vielleicht wusste, dass der freund krank war und dass er jetzt in einem anderen Leben ist, wo er gesund ist.

Ich habe gerade Deine Frage gelesen und ich denke es gab viele Anregungen dazu. Ich selbst war auch in der Situation den Freunden meines Sohnes der im Februar 2009 gestorben, dieses mitzuteilen. Das war nicht leicht. Ich habe versucht, es so zu formulieren, das da wo er jetzt ist, er keine Sorgen und Nöte mehr hat und sich dort auch wohl fühlt. In Gedanken ist er immer bei uns, nur wir können ihn nicht sehen. Es ist ein neuer Stern am Himmel aufgegangen und in der Nacht kann man ihn sehen. Verbringe viel Zeit mit Deinen Sohn und versuche seine Fragen zu beantworten. Das hilft darüber hinweg. Die Freundin meines Sohnes hat ein Video in Youtube erstellt und darin schrieb sie, ich werde jetzt für uns beide weiterleben.
sanne172 am 9. September 2009 13:52 Mein herzliches Beileid - dagegen ist mein Problem klein.....
Alles Liebe und Gute :-)
maxomanfuerte am 12. September 2009 09:59 Vielen Dank für Deine Nachricht und Anteilnahme. Ja, es ist wahrlich nicht leicht damit zu leben. Lg Grüsse Gabi
Ich weiß das das sehr schwer ist.Aber irgentwie muss man es doch sagen. Also würde ich morgen erst mal nur mit Guten Morgen, hast du gut geschlafen und sowas anfangen. Erst dannach kommst du so langsam auf den Punkt...: " Hör mal..du weißt doch das dein Freund ein Herzfehler hatte. Und leider, hat er sein leben nach der OP verloren. Ich weiß das dass super schwer für dich ist. Aber du musst das verstehen. Es ist leider zu spät..." Jeder weiß wie er dann reagieren wird. Aber man sollte es schon sagen.
Also als ne Freundin von mir gestorben ist war ich erst 10 und die Freundin ist auch durch nen Herzfehler gestorben.... Also mein Vater hat gesagt das sie gestorben ist und das sterben zum leben dazu gehört manche sterben früher und andrer später... er hat mir erklärt wie sie gestorben ist und das sie sehr tapfer wahr und ich das auch sein soll meiner freundin zu liebe... klar war ich trozdem richtig traurig und hab geweint aber ich hab mich nach ner woche damit abgefunden kinder vergessen schnell... klar bleibt es irgentwo im hinterkopf aber nicht soooo... schreklich
sanne172 am 12. September 2009 22:11 Danke für deine Antwort :-)

OH ja das ist schwer kenen ich selber ist eine schwierige sache habe selbst drei kinder die sind 6,7,und 9 bei uns sind schon viele todesfälle in der familie gewessen und auch drum herum das war echt totall hart und schwer.Ich rate dir ganz vorsichtig mit deinem sohn zu reden und ihm erklären warum das so gekommen ist aber gleichzeitig ihm sagen das der freund immer in seinen herzen als erinerung bleibt und da nicht weg kann . auch wenn er nicht mehr wirklich da ist. versuche ihm so gut es geht unter die arme zu stehen gehe wenn er will mit ihm je nach alter des kindes natürlich zur beerdiegung wenn ihr dürft das er sich dort verabschieden kann . setze dich mit ihm hin und versuche wie er sich verabschieden möchte mit nem bild einenm brief oder so . auf jedenfall wünsche ich dir viel glück und geduld mit deinem sohn .Und herzliches beileid für den freund . wie alt ist den dein kind ? weil das ist wichtig den wenn noch jung kann es sehr schwer werden habe es selber miterlebt .den die einen kommen gut klar damit die anderen nicht .da bräuchteste dann auch hielfe für ihn euch um es zu verkraften .bei uns ist es auch so mein mann kommt gut klar damit ich ganz und gar nicht und die kidis kommen nach mir .ich habe mit den kinder einen therapie machen müssen weil se es überhaupt net verkraftet haben. und heute gehts eigentlich sie denken aber immer an die verstorgbenen personen . egal ob person oder haustier beim mittleren ist auch haustier gestorben das ist auch net so leicht . ich wünsche dir viel kraft und geduld und mut und energie die zeit mit deinem sohn zu überstehen.Ganz dolle grüße und wenn was ist bin gerne da um dir zuzuhöhren
sanne172 am 15. September 2009 09:28 Danke für deine ausführliche Antwort.
Seit meiner Frage ist nun schon fast ein Monat vergangen und es ist besser verlaufen, als ich erwartet habe.
Wir können über den Freund sprechen, ohne dass wir heulen müssen und wir reden oft.
Dir und Deinen Kindern wünsche ich auch alles Gute :-)
sag ihm was pasiert ist man sollte seine kind beibringen das sowas auf der welt pasiert
sanne172 am 24. August 2009 15:29 Mein Sohn weiß, dass so etwas passiert.
wie alt ist dein sohn und wie alt sein freund
JulianMark am 1. September 2009 21:06 Hat sie gesagt. 15 ist der Sohn. Dann wird der Freund auch zwischen 13 und 17 sein.
sag es einfach, is am besten finde ich.
fuenkchen am 15. September 2009 14:05 sagen will sies ja! sie wollte doch nur wissen wie! bzw was sie sagen soll... also ich find wenigstens bei solchen themen sollte man die fragen richtig lesen.
wie alt eigentlich das kind.aber ich glaube,muss du wahrheit sagen.menschen,tieren alla lebewessen geboren,gelebt und gestorben.das ist besser als himmel oder irgendeine lüge.ich habe selbst 2kinder.ich würde so machen.viel kraft dir

Sags so wie es ist....ist schmerzhaft aber immer noch das beste...

..und lass ihm die Zeit die er braucht um das z verarbeiten....unterstütze ihn wo du kannst

Sagen sie dem kind dass sein freund sehr lange weg sein wird. Wenn es älter wird wird es merken was passiert ist....
hallo du es muß ganz vorsichtig sein....denn sowas wir nie niemals vergessen...meine freundin starb als wir beide 23 waren...ich habe das bis heute nicht vergessen... in den arm nehem und einfach ganz vorsichtig drüber reden , sage ihm das sein freund immer bei ihm ist....in gedanken... das es ihm gut geht ohne schmerzen, das ist für viele kinder ein trost..zünde eine schöne kerze mit ihm an...die er sich aussuchen darf, auch sowas kann hilfreich sein..es gibt im internet bestimmt auch foren wo es um solche sterbethemen geht...schau mal da rein und hole dir hilfe.. ich wünsch dir viel glück und gefühl für deine sohn
das wird verdammt schwer aber gibt es denn da nicht noch dessen mutter ich würde meinen kindern es nur so bei bringen indem ich sage es ist etwas schreckliches passiert und ich möchte mich mal einpaar minuten unterhalten
Ich weiß das das sehr schwer ist.Aber irgentwie muss man es doch sagen. Also würde ich morgen erst mal nur mit Guten Morgen, hast du gut geschlafen und sowas anfangen. Erst dannach kommst du so langsam auf den Punkt...: " Hör mal..du weißt doch das dein Freund ein Herzfehler hatte. Und leider, hat er sein leben nach der OP verloren. Ich weiß das dass super schwer für dich ist. Aber du musst das verstehen. Es ist leider zu spät..." Jeder weiß wie er dann reagieren wird. Aber man sollte es schon sagen.

das ist ja verdammt traurig... in diesem falle solltest du sehr gefühlvoll und vorsichtig vorgehen...suche dir einen guten zeitpunkt um mit ihm zu reden, nicht dass du ihn überforderst...
der tod tut immer weh und erst recht als kind wo man das alles noch nicht versteht.. ich wprde zur not auch hilfe eines psychiaters aufsuchen..
Du kannst es Folgender masse sagen: Mein Junge.Dein Freund(Name des Jungen) lebt nicht mehr.Er ist jetzt in eine viel besseren Welt am leben.

Leider habe ich so etwas bei meinen Neffen vor 3 Jahren durch. Bzw. meine Schwester machte das durch. Sie sagte ihm die Wahrheit und trauerte mit Ihm sehr intensiv , was ihm sehr geholfen hat. Das Thema wurde nicht "todgeschwiegen", sondern es wurde mit ihm ( wenn er wollte) offen über die Person geredet.... über seinen Schmerz, über schöne Erinnerungen.... Der Umgang mit dem Tod schien für ihn dadurch leichter zu sein. Das ist leider ein Thema, was man gerne fernhalten möchte von seinem Kind.... geht aber nicht.

Sicherlich ein ziemlich schlimme Situation für dich, vielleicht kannst du deinem Sohn ganz vorsichtig erklären, was passiert ist und ihm ermöglichen sich auf besondere Weise zu verabschieden.Mir hat damals in einer ähnlichen Situation folgendes geholfen, ich habe eine Kerze auf dem Balkon angemacht ( im Park schöner) und habe eine Feder fliegen lassen und mit dieser Feder , die vom Wind weggeweht wurde habe ich meinen Abschiedsgruß zum Himmel geschickt.Für den Kleinen bestimmt eine besondere Art seinem kleinen Freund noch einmal eine Botschaft zukommen zu lassen.
also ich muss mal fragen, bzw vielleicht habe ich es überlesen, wie alt dein sohn denn ist, ich muss sagen ich sebst habe auch ienen herzfehler und wäre an meiner geburt und im jahr 2001 beinahje gestorben, vielleicht könntest du mir das alter sagen dann kann ich dir mehr dazu sagen ? liebe grüße
sanne172 am 16. September 2009 16:27 Mein Sohn ist 15 , aber er denkt und fühlt eher wie ein 8jähriger :-)

also ich sollte so was auch schon machen ich habe gesagt erstmal egal was du machst es kann nicht geendert werden sag ihm einfach er ist tod erst wird er weinen aber nach einer woche hat ers schon vergessen
vergessen? was würdest du denn machen wenn einer deiner besten freunde stirbt vergisst du es nach einer woche und sagst scheiß drauf? meine fresse was für eine hohlbirne -.-

naja einfach sagen was soll den sein ?
klar das er weint oder so

Das ist wirklich traurig, ist dein Kind auch nicht gläubig? Denn für ihn wäre es vielleicht ein Trost,aber mir selbst hat es als Kind geholfen zu wissen das mein Freund nicht für immer gegangen ist sondern noch in mir weiterlebt und dass er immer da ist wenn ich ganz fest an ihn denke!Auch die Version meiner Tante, dass er jetzt ein Stern ist der vom Himmel auf uns Menschen herabschaut hat mir geholfen.
Danke, das Buch werde ich suchen.
Ja mach das. Es ist ein sehr gutes Buch!
find ich ne tolle idee...wusste gar nicht, dass es so was schon für so junge menschen gibt! DH, tolle antwort!
Ich hatte das Buch "Über das traurig sein", war auch ganz toll und steht noch in meinem Regal. Es gibt mittlerweile auch den Film die Brücke nach Therabita
dieses buch habe ich als kind vorgelesen bekommen (ohne speziellen anlass) und ich hatte totale alpträume danach zu ertrinken oder das ich einen tages zum spielen rausgehe und einer meiner freunde ist tot. das buch ist richtig düster und traurig und ich musste noch vor kurzem weinen als ich es mal wieder hervorkramte und las. Bin da also etwas zwiegespalten....
Wahrscheinlich war der Hauptgrund Deiner Angst, das Du es ohne den (zugegeben traurigen) "passenden" Anlass "nur so" vorgelesen bekommen hast. Ohne den Hintergrund, jemanden durch Tod verloren zu haben, bezieht man eher m.E. den aktiven Part des Gestorbenen auf sich selber. hatte man als Koind einen Todesfall im näheren Umfeld, sieht man sich automatisch in der Rolle des Mächens, das seinen Freund verloren hat.