Habe mich von meinen Ehemann vor 11/2 jahren getrennt. Lebe mit meine 10jährige tochter zusammen(scheidung läuft, nach 28jahre ehe).Vor 20j. habe mich in einen anderen Verheirateten mann verliebt. Die beziehung ist bis heute geheim,
Wollte unbeding ein Kind von ihn haben. So ist meine tochter vor 10 Jahren geboren, nur weil ich ihn so sehr liebe habe bis heute geheim gehaltet . erhat mich aber jetzt gefragt weil das mädchen ihn so ähnlich sieht ob sie seine tochter ist, und habe jetzt den mut gehabt JA, zusagen...Er hat sich gefreut und will sie sofort um seine tochter kümmern.JETZT MACHEN WIR UNS GEMEINSAM GEDANKEN WIE UND WANN SOLLEN DAS KIND DIE WAHRHEIT SAGEN;

Dein armer noch Ehemann. Du wolltest unbedingt ein Kind vom anderen...ja das hätte man sich alles vorher überlegen sollen.Nun ist das schwierig und schwer für deine Tochter und den noch Ehemann. Da wirst du den beiden sicher sehr weh tun
Sag ihr einfach, dass sie das Kind einer großen Liebe ist und bleib auf jeden Fall ehrlich, nimm ihr aber nicht den Papa (Deinen fast geschiedenen Ehemann) denn der gehört nun mal zu ihrem Leben.Viel Mut und Kraft!
engelhaar am 22. April 2008 14:58 Das ist eine sehr gute Idee, dadurch fühlt sich Deine Tochter nicht abgewertet oder schuldig.

Ich würde ein zeitnahes Gespräch vorschlagen. Irgendwann muss es ja nun anscheinend sein, wenn der Vater nun seinen Verpflichtungen nachkommen will und ein Verhältnis zu seiner Tochter aufbauen will. Eine andere Variante wäre erst einmal gar nichts zu sagen und ein Verhältnis trotzdem entstehen zu lassen auf rein freundschaftlicher Basis. Wenn es gut läuft, kann man immer noch das Gespräch suchen. Es ist schwierig von "draußen" zu beurteilen. Man kennt die Tochter nicht und deren psychische Verfassung. Es gibt Kinder, die kommen ganz gut mit solchen Erklärungen zurecht, andere wieder gar nicht. Bei Problemen würde ich mir auf jeden Fall professionelle Hilfe dazuholen. Es sind ja schließlich Auswirkungen auf das ganze Leben.
10 Jahre alt sagst du? Das ist echt schwierig, aber ich denke Sie ist alt genug, um das Ganze zur Ruhiger stunde in einem klaren Gespräch zu klären. Sicher wird/ist das nicht leicht für alle Parteien aber besser ehrlich und direckt, als sich vielleicht noch in neue Notlügen zu verstriken. Ich wünsch edir viel Erfolg bei der Familienzusammenführung, mit welcher Lösung auch immer drück
es ist nicht immer leicht kindern so etwas zu sagen, jedoch meint man gar nicht, was kinder in diesem alter alles schon verstehen können... jedenfalls sollte man sich ausreichend zeit dafür nehmen und auf alle fragen des kindes eingehen,und so beibringen, dass das kind einen bezug hat auf das, was es in zukunft bauen kann.

Eines ist ganz klar. Du musst klare Verhältnisse schaffen und das so schnell wie möglich. Deine Tochter würde es dir wahrscheinlich nicht verzeihen, wenn du noch länger damit wartest. Und es stimmt wirklich... Sie ist 10 und kein Baby mehr. Meine Mutter glaubt heute noch, dass die Scheidung meiner Eltern (ich war 7) spurlos an mir vorbei gegangen ist aber ich war live dabei und ich weiß alles noch genau wie heute. Was vergangen ist, ist vergangen und lässt sich nicht rückgängig machen und darum ist nur noch wichtig, JETZT den richtigen Weg zu gehen, bevor es zu spät ist. Und auch wenn es anfangs schmerzt, ist es doch das Beste umgehend mit ihr zu sprechen. Das zeigt ihr auch, dass du ihr vertraust und sie nicht für vollkommen blöde hältst. Du darfst sie nicht übergehen. Sie muss das Gefühl haben mit entscheiden zu können, ihre Meinung zählt ebenfalls. Sie muss es verarbeiten können. Ich weiß nicht, was für ein Verhältnis sie zu den beiden hat aber auch darüber muss sie früher oder später Gedanken machen. Außerdem seid ihr Mutter und Tochter, das ist das geilste, was es gibt. Steh zu dem, was du gemacht und nicht gemacht hast!
Nur Mut und Liebe, dann schafft ihr das schon!
Die Kleine ist in diesem ganzen Wirrwarr das Wichtigste!!!!

Versuche ihr die Wahrheit zu sagen und erkläre ihr, dass sie "zwei Papas" hat. Sie sollte nicht den Eindruck haben, dass ihr der Vater, den sie als solchen kennt, weggenommen wird. Geht das langsam an damit sie nicht überfordert wird. Also ich finde sie sollte mit dem neuen Papa was unternehmen aber ebenso mit dem "alten" Papa, sofern sie das möchte. Wenn sie erst abweisend reagieren sollte, zwingt sie zu nichts, lasst sie langsam die neue Situation verstehen lernen.
dass dieses Gespräch sowieso zuspät kommt, muß ich ja nicht nochmal betonen...geht echt nicht. Aber in der Tat nützt das jetzt auch keinem mehr was...ich bin nicht sicher , ob Du Deinem Kind eine Scheidung und SO EINE NACHRICHT zur selben Zeit zumuten solltest? Dass sie ihn kennenlernt, ist viell. keine schlechte Idee, aber viell. noch ohne zu wissen, dass er ihr Vater ist. Egal, wie schwer das jetzt viell. fällt, sich noch zurückzuhalten, wenigstens diesmal solltest Du es richtig machen. Verrat am eigenen Kind...da kann ihr Vertauen echt erschüttert werden und von ihrer zweiten Bezugsperson hast Du Dich grad scheiden lassen...Ich würd es lieber langsam angehen, Ohne Kratzer kommt ihr (Tochter und Du) da eh nicht raus, aber Scheidung an sich ist doch schon heftig?! Wie gut, denkst Du, wird sie mit der Scheidung fertig, dass sie diese Botschaft verkraften könnte? Ich glaube, die Tatsache, dass ihr Papa nicht ihr Vater ist, ist beinah zweitrangig: dass sie Dir von geburt an vertraut hat und jetzt so enttäuscht wird, das halte ich für das Problem. Ich rede völlig laienhaft, aber vermutlich sollte wirklich ein "Profi" Euch dabei "begleiten"...?!
Das ist aber kein Rat, ich kann Deinen Vorwurf zwar Nachvollziehen, aber über verschüttetes Wasser zu jammern bringt nichts.
ja wie du du schreibst jammern bringt nichts. Aber man sollte vorher überlegen was man tut! Es war ein Wunschkind und Kind und noch Ehemann wurden belogen. Sie hat doch nur an sich gedacht und nun nach Jahren kommt es wie sag ich es ........
Natürlich sollte Frau es sich vorher überlegen, da stimme ich Dir zu. Nur jetzt braucht sie einen Rat, damit die Tochter nicht allzusehr darunter zu leiden hat. Denn sie ist es die die Suppe auslöffelt.