Prowler am 22.06.2008 um 20:26 Uhr
Nun, die übliche Methode dürfte sein:
Pinsel zuerst leerstreichen, in ein Glas, Verdünner/ Terpentin/ Pinselreiniger hinzu, etwas rühren und stoßen, an einem Tuch abtupfen - fertig. Auf diese Weise verbraucht man allerdings ziemlich viel Lösungsmittel (teuer und viel Sondermüll), um den Pinsel richtig sauber zu bekommen. Ggf. braucht man auch mehrere Gläser und Reinigungsdurchläufe.
Frage: Kann man dem Lösungsmittel wieder den aufgelösten Restlack flott entziehen?
Andere Tipps dazu?? Danke.
Nicht 100% aber einigermaßen.Die"Suppe" kannst Du ein paar Tage Stehen lassen,die festen bestandteile (Farbe)setzt sich ab und Du kannst die verdünnung wieder verwenden.
Ich habe mir ein Glas mit Lösungsmittel umgebaut. Und zwar steckt man die Pinsel nun von unten durch den Deckel, damit sie frei hängen können und nicht schief werden. Außerdem steht das ganze nun auf einem Magneten der sich dreht und ein 2ter liegt im Glas, ganz wie bei den Geräten im Labor. durch das Rühren geht alles von alleine raus.....sparen tut man sich alles wenn man die Teile gleich ausspült ^^°
Ganz vergessen..Alles Farbreste setzen sich durch die Drehung von alleine unten ab. Hält ewig =) Ansonsten gibt es noch das Filterpapier aus dem Chemieunterricht oder aber auch einfache Kaffeefilter.
Prowler am 22. Juni 2008 21:05 Das ist natürlich extreeem professionell! ; )

Du hast es schon richtig beschrieben. Das Lösungsmittel kannst du durchsieben und es zum ver dünnen der nächsten Farbe nehmen wenn sie denn nicht gerade weiß ist. Für einen Privatmann lohnt der Aufwand nicht, wirf ihn weg. Auch wir reinigen kaum noch, einfach zu teuer und Umweldschädlich. Ostrichfan.

Kannst das Lösungsmittel auch durch einen alten keramischen Kaffeefilter mit Filtertüte gießen.
Ich spare mir die teuren Lösungsmittel und verwende entweder wasserlösliche Farben oder werfe Lackpinsel nach Gebrauch weg und kaufe günstig neue.

Möchte zu dem Thema auch meinen Senf dazugeben: Ich habe auch alles versucht, mit Terpentin, über Nacht drin stehen lassen, Aufbereiten der Lösung und sonstiges... Ich habe mich immer geärgert, dass man nie alles wegbekommt, der Pinsel also trotz Säuberung immer härter war als unbenutzt. Und dann das verbrauchte Terpentin oder Terpentinersatz, das ja auch kostet.
Nun, da ich nicht ständig etwas lackiere sondern nur, wenn ich mal ein altes Schränkchen, Gartenbank o.ä. bei eBay erstehe oder mal Blumenpötte verziere, bin ich kein Ständig-Lackierer. Daher werfe ich die Pinsel nur noch weg (ja, ich weiß, ökologisch un-sinnvoll, aber da ich so auch kein Terpentin wegschütte, kann man drüber streiten).
Es gibt ja diese 1-Euro-Shops. Oder bei real,- und Flohmärkten stehen oft diese 1-Euro-Stände, die einem ein Pinselset hinterherschmeissen. Ich habe mir angewöhnt, immer eins für 1 Euro mitzunehmen.
Wegen der vermeintlich minderen Qualität: Bevor ich das eigentliche Teil damit streiche, mache ich ein paar Pinselstriche mit dickem Lack auf einem Stück Pappe, um die lockeren Haare auszusondern.
Das Ganze rechnet sich für mich auf jeden Fall, da ich das teure Terpenin und vor allem Nerven und Zeit (Säuberung) spare :-)

Wow! Tolle Tipps dabei - ich danke! Entweder werde ich das mit dem Abgießen/ Abfiltern machen oder je nach Pinsel diesen tatsächlich wegwerfen. Und ich kann endlich sicher sein... mit Eurer Hilfe das Problem einmal flächendeckend durchgegangen zu sein... ; )
DH ! Sahne oben abschöpfen, und das "Fruchtfleisch" muss wohl oder übel in den Sondermüll.