Solf am 28.03.2008 um 19:00 Uhr
Es ist interessant. Wir leben, gemäss den Aussagen von Politikern aller Parteien, in einem der reichsten Länder der Welt. Allerdings hat der Staat (Schweiz) etwa 230 Milliarden Schulden und jeder 12. Einwohner der Stadt St.Gallen bspw. bekommt irgendwelche Fürsorgegelder..
Wenn ich hier auf GF so rumlese, ist Hartz und diese Sachen ein Riesenthema.. Andererseits verschenken Politiker laufend Million ins Ausland.. Grad heute wieder 73 Millionen so nebenbei für den Kosovo..
Was und wie denkt ihr darüber!
Was für einen Rat könnt ihr mir geben, damit ich es auch verstehe?? Danke.

Ich fühle mich reich. An Erfahrung. Staatliche Geldtransfers sind Politik und die ist grundsätzlich nicht nachvollziehbar. ;-)

Ich habe das unsagbare Glück genug zu verdienen, um mehr als zu zufrieden zu sein. Da bei mir momentan auch beruflich und privat alles stimmt (und ich sehr genau weiss, wie es ist, wenn dem nicht so ist!), fühle ich mich reich. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man Geld erst in andere Länder geben sollte, wenn im eigenen Land die grössten Missstände beseitigt sind. DA wundert mich aber auch der Privatmann.Jedes Jahr Weihnachten kommen Anfragen (auch hier) wo man spenden soll und kaum einer kommt dabei auf die Idee erst einmal in der eigenen Stadt nach Bedürftigen oder Einrichtungen zu schauen. Der Staat hat aber oft auch eine ganz andere Verpflichtung und trotz aller Schulden und armen Menschen hier geht es uns ohne Frage besser als Menschen in Kriegsgebieten. Ich denke dieser "Austausch" hat eine Berechtigung.

Ich bin unendlich reich. Ich bin weites gehend gesund, mein Sohn hat eine abgeschlossene Ausbildung und einen Job, ich habe einen Job und meine Villa Kunterbunt.
Ich hätte viel zu meckern. Aber es bringt mich leider nicht weiter, sonst würde ich meckern was das Zeug hält................... LG

Schwierige Frage. Persönlich reich fühle ich mich, wenn ich mit mir selbst und meinen Lieben im Reinen bin - da spielt das Materielle gar keine Rolle.
Auf der materiellen Ebene fühle ich mich reich, wenn die Euronen "reichen", ohne daß es mir die Sorgenfalten auf die Stirne tackert.
Die Pro-Kopf-verschuldung finde ich zu abstrakt, als daß sie in mein Lebensgefühl Einlaß fände....
Ich hoffe, ich konnte Dir damit dienen...
Solf am 28. März 2008 19:09 Danke!

Du stellst die Ratfrage Was für einen Rat könnt ihr mir geben, damit ich es auch verstehe?? in den Raum.
Du schreibst im ersten Teil Deiner Frage, dass Beträge (die Du beziffern kannst) ausgegeben werden. Das zeigt mir auf, dass Du Dich informiert hast. In den Berichten, welche Du demnach gelesen, gesehen oder angehört hast, wird in aller Regel auch über die Hintergründe gesprochen und diskutiert. In jeder Debatte des deutschn Bundestages, welcher einer solchen Entscheidung vorausgeht, geben Politiker verschiedenster Parteien ihre Meinung hierzu ab.
Lese Dir Deine Informationsquellen nochmals genau durch, ich bin mir sicher Du wirst herausfingen, warum das so ist wie von Dir geschildert. Die bisherigen Antworten zeigen mir auf, dass Dir keiner einen Rat gibt, sondern seine eigene Meinung hierzu.
Insofern wiederhole ich meinen Rat, Dich anhand von Medien hierüber schlau zu machen. Erst musst Du über die Hintergründe und die Politik informiert sein, ehe Du das überhaupt eine Chance hast es zu verstehen.
Gruss, Kaiser von China - und viel Glück.

Danke @Solf, mir geht es gut bis sehr gut. Jedoch reicht es noch nicht fürs Anlegen in der Schweiz oder im Nachbarland FL.......schied, muss doch noch weiter arbeiten.

Ich fühle mich überhaupt nicht reich zumal es schon zum K.o.t.z.e.n ist das man heute kaum noch mit einem Gehalt auskommt.Kann Dir leider keinen Rat geben , da ich die tollen Politiker nicht verstehe.
Wir leben quasi auf Hartz4-Ebene, wenn wir nicht arbeiten würden, hätten wir genauso viel (oder wenig). Also manche würden sagen, wir sind schön blöd...
Ich finde Politiker völlig realitätsfern, das ist doch jammern auf hohem Niveau. Wenn ich über 10.000.-Euro im Monat verdienen würde, wär mir auch nicht klar, wie manche das mit einem Bruchteil davon machen.
Solf am 28. März 2008 19:13 Danke.

Immer die Gefahr vor Augen: innerhalb kürzester Zeit Job los, arbeitslos, mittellos, Haus los, sch.. Los!

Ich fühle mich gut, mit dem, was ich durch harte und nicht wenig Arbeit erwirtschafte... Habe ich zuviel, dann suche ich mir kindergebundene Spendenmöglichkeiten aus.
fabienne1997 am 28. März 2008 21:13 Finger heb!

Da ich noch nie auf Arbeitslosengeld oder sonstige soziale Leistungen des Staates angewiesen war, fühle ich mich innerlich reich. Die Ausländerpolitik ist für mich nicht immer nachvollziehbar. Vermutlich gilt hier auch, eine Hand wäscht die andere. Die Frage ist nur, ob Deutschland oder andere europäische Länder im Notfall auch finanziell so gut unterstützt würden.

Ich denke man sollte die Frage einfach einmal umdrehen. Wenn wir reich sind, wie arm sind denn dann andere???
Sicher ist es nicht besonders toll mit wenig Geld auf Sozialhilfe angewiesen zu sein und Unterstützungen an allen Ecken und Enden zu bekommen. Aber wirklich hungern muss doch keiner und ein Dach über den Kopf hat doch auch jeder. Oder sehe ich da etwas falsch???
auchmama am 28. März 2008 21:27 ....leider auch in unserem Land nicht JEDER...aber darüber sehen auch die Politiker gerne hinweg....

Ich persönlich fühle mich reich! Wir haben und mußten noch keinen Krieg erleben! Was die Politik betrifft, bin ich leider SPRACH- und RATLOS....
Hallo, Solf Interessante Frage. Aber in der Schweiz ist es wohl wie in Deutschland auch. Alles Geldvermögen der Bürger, sowohl in der BRD und in der Schweiz sowieso ( dort liegt ja noch Milliarden deutsches Vermögen auf diversen Geheimkonten ) würde reichen alle Not, Hunger und Elend, wohl auch viele Krankheiten usw. zu lindern, gar zu beseitigen. Es müsste nur halbwegs gerechter verteilt sein.Das ist das grösste Problem. Ohne Gleichmacherei zu betreiben, Leistung und Verantwortung muss immer noch belohnt werden, fragt sich nur in welcher Relation. Um deine Frage aber zu beantworten. Sich reich fühlen ist schwer, weil die Grenze zum " reich sein " keiner definiert oder festlegt. Ich bin aber auf keinen Fall arm, weil im Kühlschrank immer was drin ist, die Heizung noch warm wird, jedes Familienmitglied was zum anziehen hat, und gesund sind auch alle. Vielleicht ist ja auch " reich " keine Frage materieller Art.
Was die Politiker mit unseren Steuergeldern machen, das läßt sich mit einfachen Worten nicht beschreiben und der Ausdruck, den ich dafür gebrauchen möchte, ist nicht druckreif ! Ausserdem würde mich das zu sehr aufregen und das will und kann ich mir nicht antun ! Meine persönliche Situation ist so beschaffen, daß ich nach meinen Wünschen und Vorstellungen gut leben kann !

Ja Solf, ich glaube so richtig verstehen kann das keiner und daher auch nicht erklären. Es ist leicht Gelder zu verplempern, die man von anderen zwangsweise eingetrieben hat. Wer genug Steuern einnimmt, kann sich als reiches Land bezeichnen. Da spielen die einzelnen Bürger, die den Begriff Reichtum nur als Fremdwort kennen, überhaupt keine Rolle sondern werden am liebsten unterschlagen, ignoriert.

Gut und schön, es könnte uns bzw. der Schweiz besser gehen. Jedoch geht es uns im Vergleich zu Ländern wie Kosovo immer noch sehr gut. Die Schere zwischen armen und reichen Leuten driftet immer weiter auseinander, sicherlich gibt es auch hier sehr arme Leute. Aber es muss keiner hungern, wir sind immer noch "reich". Und da es uns eben - auch den Harz4-Empfängern - gut geht, helfen wir anderen Ländern.

Ich persönlich kann mich nicht beklagen, ich gehöre zu den "gutverdienenden Rentnern", aber was die Politiker so verschenken an andere Länder, das ist oft nicht nachzuvollzíehen! Die Entwicklungshilfe z.B. ist ja eigentlich dafür da, dem anderen Land insofern zu helfen, daß die irgendwann wieder in Lage sind, unseren Sch..ß zu kaufen. Somit helfen wir uns damit ja wieder selbst!!!

Was ist "Reich"?In der Schweiz ist es nicht schlechter oder besser als hier,die Menschen werden genauso zu kämpfen haben wie wir sie sind allerdings gastfreundlicher!

Es ist leider so! Der Staat, respektive die Politiker, schmeissen mit der Kohle rum, dass es nur so kracht! Nur um überall gut angesehen zu sein und die Anteilnahme und die Beteiligung an der Lösung der, oft hausgemachten, Probleme zu demonstrieren! Ich würde meinem Nachbarn keinen Cent leihen, damit er sich ein schönes neues Haus baut, während mir gerade mein Dach über der Rübe zusammenkracht! Aber es ist halt auch was anderes, ob man sein eigenes Geld oder das Geld anderer sinnlos verschleudert! Wenn's da nämlich alle ist, kann man ja ganz einfach wieder welches holen! Ich jedenfalls werde mich daran nie gewöhnen!