Frage von Gerphoenix7, 151

Wie realistisch ist das... Gehalt - Arbeit...?

Hallo,

Denkt ihr es ist möglich, von einem Nettogehalt von ca. 1400 € ca. 500€ zu sparen? Ich würde dafür einige Kompromisse eingehen, z. B. Brauche ich erstmal wirklich nur eine ziemlich kleine Wohnung.

Vielleicht so :

Warm Miete :380 € Lebensmittel :250 € Versicherungen :100 € Benzin:80 € Strom :50€ Verträge: 40€

Antwort
von JanRuRhe, 108

Hallo!
Da brauchst du aber sehr viel Disziplin. Ich denke du musst noch 100€ für Sonstiges einrechnen ( Geschenke, Kino, Anschaffungen,...)

Antwort
von Kuhlmann26, 67

Wenn Du die 500 Euro am Monatsanfang weggelegt hast, kommst Du logischerweise mit dem Rest hin; egal, wie Du den aufteilst. Es ist ja nicht mehr da, was Du ausgeben könntest. Du würdest Dir den Rest so einteilen, dass es reicht. Du brauchst zwei, drei Monate, um heraustzfinden, was wichtig ist. Mach das Korsett nicht zu starr. Etwas Flexibilität ist immer gut.

Menschen, die am Monatsende sparen und behaupten, sie tun das mit dem Rest der übrig bleibt, haben in aller Regel nichts zum sparen, weil nichts übrig geblieben ist.

Ich frage mich, was oder wen Du als junger Mensch für 100 Euro versichern möchtest?

Gruß Matti

Kommentar von fluffiknuffi ,

Hm die Aussagen deiner ersten beiden Absätze halte ich doch für zu stark vereinfacht:

Wenn Du die 500 Euro am Monatsanfang weggelegt hast, kommst Du logischerweise mit dem Rest hin; egal, wie Du den aufteilst. Es ist ja nicht mehr da, was Du ausgeben könntest. Du würdest Dir den Rest so einteilen, dass es reicht.


Nur, dass das in der Praxis nicht so aussehen wird. Das weggelegte Geld ist vermutlich verfügbar und wenn man ab 20. des Monats plötzlich merkt, dass man Hunger hat, der Kühlschrank aber leer ist, dann wird man sicher nicht bis zum Monatsende fasten sondern eben doch an das Gesparte gehen.

Außerdem sollte man ja wohl immer eine Minimalreserve von allermindestens ein paar hundert Euro (mehr = besser) zurückhalten für plötzliche Engpässe - die würde man dann eben nutzen.

Menschen, die am Monatsende sparen und behaupten, sie tun das mit dem Rest der übrig bleibt, haben in aller Regel nichts zum sparen, weil nichts übrig geblieben ist.


Ist das so? Oder ist das einfach deine persönliche Erfahrung? Also an mir persönlich kann ich das jedenfalls nicht beobachten. Eine natürliche "das Monatsgehalt muss weg"-Mentalität habe ich nicht. Bei mir bleibt in einem "normalen" Monat ohne besondere Aussagen einiges über. Wohlgemerkt, ich arbeite nur neben dem Studium...

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Es gibt Menschen, die können sparen und andere können es nicht; völlig unabhängig, wieviel Geld sie im Monat zur Verfügung haben. Die, die sparen können, legen das Geld am Monatsanfang weg. Die anderen in der Hoffnung, dass am Monatsende etwas übrig bleibt.

Ich habe immer gespart; egal ob ich 20 Ostmark Taschengeld hatte, 300 Mark Lehrlingsrente oder 1000 Mark Arbeitslohn.

Der Fragestelle hat einen Betrag definiert, woraus man schließen kann, dass er ein Sparziel hat. Also wird er den Sparbetrag genauso auf ein anderes Konto überweisen, wie er die Miete und andere regelmäßige Ausgaben überweist. Wenn er klug ist, wird er einen Dauerauftrag einrichten. Der Sparbetrag ist also eine Ausgabe, wie jede andere auch. Das funktioniert in der Praxis sehr gut.

Es gibt ein 3-Kontenmodel: das Spar-, das Spaß- und das Girokonto. Das Girokonto ist nur für die regelmäßigen Ausgaben. Das Spaßkonto ist klar. da kommt das Taschengeld drauf. Und das Sparkonto ist das, was der Name sagt. Da geht kein Geld runter, sondern nur rauf.

Antwort
von napoloni, 35

In deiner Rechnung steckt ein Auto. Der ADAC kalkuliert die kosten für ein Auto mit 300 Euro monatlich oder mehr. Deine Rechnung müsste also einen Aufschlag für Reparaturen, Reifen und Gedöns enthalten und vielleicht auch schon eine Summe, die du für das nächste Fahrzeug zurücklegst. KFZ-Haftpflicht hast du schon drin?

Ohne Kraftfahrzeug wäre das Sparen von 500 Euro drin.

Antwort
von NomiiAnn, 115

Klamotten und Medikamente sind nicht dabei, auch nicht unregelmäßige Ausgaben wie Anschaffungen von Waschmaschine oder Reparaturen (auch von Auto). Steuer fürs Auto sehe ich auch nicht.

Aber allgemein geht das natürlich.

Kommentar von NomiiAnn ,

Rundfunkgebühr fehlt auch noch.

Antwort
von Rheinflip, 69

100 Euro Versicherung monatlich? Du bist übertrieben versichert.  Strom , Telefon und Vertrage? Sollte auch günstiger zu haben sein. .Rechne für dich ca 400 Euro Lebenshaltungskosten, Autokosten sind pauschal schwierig. 250 werden es meist sein. Ca 1000 Euro braucht man als arbeitender Mensch. Pkw abschaffen?  

Kommentar von Rheinflip ,

Bei den LebenshaltungsKosten orientiere ich mich an den ALG 2 Satz.  Das ist schon machbar, zumal du Rücklagen bildest.  Eine Rate von 450EU würde ich nicht  empfehlen.  

Antwort
von AiSalvatore, 58

Lebensmittel 250€ finde ich ein bisschen wenig.

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