Ich habe heute eine Fischvorbestellung für Heiligabend in der Metro aufgegeben. Ich habe 450 g Seeteufel bestellt, woraufhin die Vekäuferin das Gesicht verzogen hat und mich noch 2x gefragt hat, ob ich nicht doch besser den Fisch heute mitnehmen wolle und dann einfrieren. Dann kam sie mir damit,dass sie nicht garantieren könne, dass der Fisch montags da sei.(Wir bestellen jedes Jahr Fisch in der Metro). Dann hat sie 3x patzig nachgefragt, wieviel Gramm es sein sollten und sich dann aufgeregt, dass es so eine kleine Menge ist. "Eine Vorbestellung ist eine Kiste Rotbarsch. Aber nicht 450 g Fisch." Ich habe sie daraufhin gefragt, ob sie mir den Fisch nicht verkaufen wolle. Absolut unfreundlich.

First of all: 450 Gramm Fisch in der Metro....das ist in etwa so, als ob man diese 5 Liter Senffässer aufmacht, einen Löffel daraus nimmmt und damit an die Kasse geht => rechtfertigt den Bedarf, aber für einen Großhandel nicht gedacht. Zweitens: Verkäufer in der Weihnachtszeit sein, bedeutet Stress. Unfassbar viel Stress. Denn man hat nicht nur den eigenen Weihnachtsstress zu bewältigen, sondern bekommt ihn von all seinen Kunden 1000fach ab. Mit anderen Worten: nicht darüber aufregen.
Ich hätte sie noch gefragt, ob sie so gut wäre und mir den Fisch auch noch vorbeibringen könnte? ;-)

zuerst solltest du nicht vergessen, dass die verkäufer/innen in der weihnachtszeit extrem unter stress stehen.
ist die unfreundlichkeit extrem unangemessen, würde ich sofort nach dem filialleiter verlangen und den mal fragen, ob dieser kundenumgang üblich ist und ihn ggf darauf hinweisen, dass du immer noch der kunde bist.
nebenbei bemerkt - wir machen das jedes jahr so, mit dem fisch eine woche vorher kaufen und einfrieren, spart man sich die rennerei am heiligen abend.
Na ja, 450 g ist eine kleine Menge. Metro ist ein Großmarkt und eigentlich nicht gedacht für den kleinen Privateinkauf. Am Montag wird dort wahrscheinlich die Hölle los sein, da ist eine 450 g-Bestellung eines Seeteufels das Highlight schlechthin. Sie wäre wahrscheinlich froh gewesen, wenn sie um den Verkauf rumgekommen wäre, weil er mehr Aufwand denn Gewinn oder zumindest Kostendeckung bedeutet.

Ich bin nicht der allgemeinen Meinung. Verkäufer/innen müssen in ihrem Beruf damit leben, dass zu bestimmten Spitzenzeiten ein starker Kunden-Ansturm herrscht (schließlich leben sie gerade von diesen wesentlichen Umsatz-Zeiten). Und wenn ein Unternehmen (ob "Metro" oder andere Grosshändler) 450 g-Chargen anbietet, sollten sie es auch vernünftig verkaufen (ich habe auch oft Kunden, die ich privat nicht kennenlernen möchte). Ich hätte zur Verkäuferin gesagt, dass sie sich bald keine Sorgen mehr zu machen braucht, dass sie Kleinbestellungen aufnehmen muss; die Kunden würden dann auch bei Gross-Bestellungen wegbleiben und sie hätte viel Zeit und Musse (auf dem Flur der Agentur für Arbeit), um sich von dem Stress zu erholen. Tut mir leid, dass ich es so empfinde, aber Stress gehört nun mal zum Verkaufsberuf.

keep cool. Auch verkäuferinnen habens in der vorweihnachtszeit schwer. Sicher, Verkäufer sollten stets freundlich und hilfsbereit sein, jedoch sind das auch nur Menschen. Solange das nur eine einmalige Geschichte ist, würde ich drüber wechsehen.
Wenn ich die Verkäuferin, respektive der Verkäufer gewesen wäre, sorry, hätte ich gesagt,dass es sich bei der Metro um einen Großmarkt für Gewerbetreibende handelt und nicht für Privateinkäufe, auch wenn diese für Gewerbetreibende bei der Metro tolleroiert werden. Durch diese Privateinkäufe werden die tatsächlichen Gewerbeeinkäufe enorm in die Länge gezogen. Wenn ich Herr Metro wäre, würde ich, mit Verlaub, solche Privateinkäufe nicht dulden.... Respekt vor der Verkäuferin!
krauthexe am 18. Dezember 2007 16:22 DH
Die Verkäuferin hat meiner Meinung nach richtig reagiert.
Die Metro ist auf Großverbraucher eingestellt und nicht auf Leute, die nur 450 Gramm Seeteufel haben wollen.
Du darfst dich also nicht wundern, wenn am Montag deine Minibestellung nicht auffindbar ist.
Grundsätzlich ist das wirklich keine Menge für den Großmarkt. Trotzdem sollte eine Verkäuferin serviceorientiert sein. Sie hätte ja auch freundlich darauf hinweisen können, dass diese Menge für Metro nicht angemessen ist. Wegen 450 g Fisch einen Kunden zu vergraulen halte ich nämlich für dumm. Schließlich bezahlen die Kunden indirekt ihren Lebensunterhalt.
sunnytime07 am 17. Dezember 2007 20:47 ...genau so muss es sein.
ich finde nicht, dass die Verkäuferin nicht serviceorientiert ist. In einem Großmarkt hat eine Vorbestellung für 450 gr Fisch absolut nichts zu suchen....
Ich finde es grundsätzlich keine Art, Kunden so zu behandeln. Natürlich ist das keine Großkundenmenge, aber warum klappt es seit Jahren problemlos?! Ich war heute übrigens lange Zeit die einzige Kundin. Soviel zum Thema "arme gestresste Verkäuferin". Ich bin dann nochmal hingegangen, aber konnte nur mit dem Kollegen sprechen. Der ganz freundlich und nett war und angedeutet hat, dass man diese Verkäuferin nicht so ernst nehmen sollte... Ich hatte eigentlich echt gute Laune, als ich losgezogen bin. :-(
ich entnehme den Worten, dass es sich also tatsächlich nur um Einköufe für den Privatbedarf handelt und das ist bei der METRO verboten! Ehrlich gesagt, für mich eine absolute Frechheit da einzukaufen zu gehen, wo dieser Markt speziell für Händler ist! UNd sich dann auch noch wegen Unfreundlichkeit einer Verkäuferin zu beschweren, ist mehr als nur eine Frechheit! Noch einmal, meine Meinung ist, dass bei der Metro Endkunden nichts zu suchen haben...

Ich verstehe auch nicht so ganz warum Du wegen 450 g zweimal in die Metro rennst.Metro sollte eigentlich ein Betrieb für Großkunden sein und da sind 450 g nun wirklich nichts.
Denke, die Verkäuferin hatte Stress und fühlte sich etwas veralbert.
genau!!! wäre so wie wenn ih in der apotheke eine halbe packung tabletten will doer ein halbes fieberthermometer :-)
Ganz einfach. Ich wohne gegenüber und die Fischabteilung ist mit Abstand die Beste. Es ist also kein Stress für mich... :-)
Und dann 2 Stunden in der Kassenschlange warten...
@Synapse: Egoistisch sein, sich über die Geschäftsgrundsätze hinwegsetzen und dann noch meckern... klasse Kundin
Vorgesetzten verlangen. Oder rhetorisch auskontern: "Sie haben da was missverstanden, Frau Hauptfeldwebel, ICH bin der Kunde."
Du weißt wohl nicht, wer oder was die METRO ist? Das ist ein Cash&Carry-Markt für Gastronomie und Großverbraucher.
450 Gramm Fisch für Heiligabend ist ein Witz, so etwas bestellt man beim Fischhändler um die Ecke, aber nicht in der METRO.
Genau. Und die Art zu antworten ist eine unverschämte Schikane. Dann muss man sagen: "Es tut mir leid, wir haben eine Mindestbestellmenge von 2.500 g." Wer da einkauft hat schließlich wohl irgendein Gewerbe und kauft nicht ausschließlich 450g Fisch. Was nicht geht, geht natürlich nicht, aber hier geht es um die Art und Weise und die geht schonmal gar nicht. Ich lasse mich auch gerne vom Fachpersonal belehren, aber nicht anmaulen. Ich bestelle ja auch nett, wenn ich große Mengen kaufe und sage nicht: "Los, 100 kg Fisch, du Ziege"

Ich kann die Frau verstehen. Dich leider nicht.
Lese gerade diesen Thread und wundere mich etwas über so manche Antworten. Es ist doch ganz einfach: wenn eine Bestellung dieser Größenordnung nicht in das Angebot des Unternehmens fällt, muss bei der Bestellung darauf hingewiesen und die Annahme der Bestellung abgelehnt werden. Ansonsten muss höflich und zuvorkommend bedient werden. So einfach ist das.
Meine Meinung : Zumutung beiderseits. Bitte Dich, 45O gr. Vorbestellung in der Weihnachtszeit. Sie zuwenig professionell, denn sonst sagt sie klar, "tut mir leid, eine solche Vorbestellung kann icht nicht annehmen".

Ich hätte die gefragt,ob sie bei der Wahl zur "Fischverkäuferin des Jahres" dieses Jahr den letzten Platz gemacht hat. Oder z.B. Ob sie die Fischhändlerin als Beruf oder mehr als Berufung sieht und ob sich parallelen zu ihrem Privatleben ergeben.
Edgar Niklaus am 18. Dezember 2007 23:00 Ist das dein Ernst????
unter metro verstehe ich auch einen großmarkt. deshalb wohl sind 450 gramm nicht sehr viel. trotzdem sollte sie dabei nicht patzig werden. am besten du gehst nächstes mal 3 minuten vor acht hin und bestellst bei ihr 50 gramm frisch gedrehtes hackfleisch halb und halb. das dürfte ihr helfen ;-)
ruthchen am 17. Dezember 2007 22:39 lustich! ;-)