Frage von FrauFriedlinde, 20

Wie reagiert die Rentenversicherung, wenn noch unter aller Vermutung eine zweite Operation ansteht ?

Nach einer komplizierten Operation ( Schulter) kann ich wohl ( so steht es im Rentengutachten) meine Beruf ( mit schwer heben) nicht mehr ausübend. Deshalb wurde ich jetzt verpflichtet, einen Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben zu stellen und es wird wohl auf eine Umschulung hinauslaufen. Jedoch steht bei mir im Raum, dass ich noch mal operiert werden muss und auch hier wird es zu langen Ausfallzeiten kommen (6 Monate plus). Wie wird so etwas normalerweise organisiert? Da ich etwas ganz anderes lernen muss, geht meine Umschulung  mindestens 2, wenn nicht 3 Jahre. Was aber ja nicht besonders gut funktioniert, wenn ich dann zwischendurch ins krank gehe. Allerdings kann man die Nachoperation auch nicht einfach jetzt schon machen, da sich die Schulter noch nicht genügend von ersten Eingriff erholt hat. Hat jemand Erfahrung, was in solchem Falle passieren könnte?

Antwort
von LiselotteHerz, 18

Da es sich bei dem verpflichtenden Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben sicherlich um eine Maßnahme vom Arbeitsamt handelt, weiß die Rentenversicherung da wahrscheinlich gar nichts davon. Sind ja zwei unterschiedliche Behörden.

Ich würde das dem Arbeitsamt mitteilen, dass noch eine OP ansteht und Dir gesagt wurde, dass Du aller Voraussicht nach nochmal für mindestens ein halbes Jahr ausfallen wirst. lg Lilo

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Ähm nein! Es ist keine Maßnahme der Arbeitsagentur sondern der Rentenversicherung. Mit der Arge hab ich gar nichts zu tun

Kommentar von LiselotteHerz ,

Dann würde ich der Rentenversicherung vor Antritt dieser Maßnahme noch einen Arztbericht schicken, wo genau drinsteht, welche Prognose der Arzt hier gibt. Das also noch eine OP ansteht und eine entsprechende Ausfallzeit jetzt schon vorhersehbar ist. Mach sie aufmerksam, dass dann diese von ihnen anberaumte Umschulung unter diesen Umständen auf keinen Fall durchgehend stattfinden kann. Mehr kannst Du nicht machen. lg Lilo

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Ah, ok. Also die Arztberichte dürften die schon haben, jedenfalls hab ich alle Schweigepflichtsentbindungen unterschrieben

Kommentar von LiselotteHerz ,

Du weißt aber nicht, ob in den Arztberichten bereits vermerkt ist, ob noch OP´s vorgesehen sind oder hast Du Kopien zuhause, wo Du nachvollziehen kannst, was da drin steht.

Auf Ärzte und die Übersendung von Arztberichten würde ich mich nicht verlassen. Normalerweise wird der Arztbericht auch lediglich dem überweisenden Arzt zugesandt. Ich habe meine Zweifel, dass die auch ein Exemplar an die Rentenversicherung geschickt haben.

Weißt Du was? Ruf doch einfach mal bei der Rentenversicherung an und frag nach. Dann brauchst Du Dir darüber keinen Kopf mehr zu machen.

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Gute Idee, mach ich

Antwort
von eulig, 6

die Umschulung würde ja nicht nur aus Praxis bestehen, sondern auch aus einem Theorieteil. An dem kann man ja trotzdem teilnehmen. du wirst ja nicht nach der OP monatelang im Krankenhaus verbringen.

Antwort
von Plattenspeeler, 11

Am genauesten wirst du darüber informiert wenn du dir einen Termin bei dem Rentversicherer holst. Adressen findest du bei Onkel Google oder im Telefonbuch.

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