Informationen stehen in jeder ausführlichen Geschichtsdarstellung über diese Zeit.
König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen gab nach, als sich der Druck Zuspitze, und bewilligte weitgehend die Forderungen des Manifestes „Adresse an den König“. Er hob am 18. März die Pressezensur auf und versprach Versammlungs-, Rede- und Pressefreiheit, Volksbewaffnung, eine unabhängige Justiz, politische Gleichberechtigung aller Staatsbürger und die Einberufung einer verfassunggebenden Nationalversammlung in Preußen. Als er Soldaten die Räumung eine Platzes vor seinem Schloss, auf dem sich eine Menschenmenge, die sich zu einer Kundgebung versammelt hatte, kam es zu Schüssen, was einen Straßen- und Barrikadenkampf in Berlin auslöste (18./19. März 1848) .
Friedrich Wilhelm IV. zog die Truppen zurück, genehmigte eine Bürgerbewaffnung (Bürgerwehr) in Berlin und sage eine Umbildung der Regierung zu. Er musste sich am 19. März vor den aufgebahrten Märzgefallenen verneigen. Am 21. März ritt er bei einem feierlichen Umzug mit schwarz-rot-goldenen Farben durch Berlin. Friedrich Wilhelm IV. versprach in einer Proklamation (Aufruf "An mein Volk und die deutsche Nation" vom 21. März), sich für Freiheit, Einheit („Preußen geht fortan in Deutschland auf“.) und Ordnung einzusetzen. Nach einer Übergangsregierung setzte er am 29. März ein liberales Märzministerium ein. Am 1. Mai fanden die Wahlen statt.
Friedrich Wilhelm IV. hat aber bei geänderten Kräfteverhältnissen im Herbst 1848 seine Machtstellung zurückgewonnen und viele Zugeständnisse zurückgenommen.
Ich werfe jetzt alle meine Geschichtsbücher weg und lese nur noch Albrecht. Dann bin ich gut unterrichtet - und den Rest muß ich ggf. bei google nachlesen. Und derjenige, der fragt auch - offenbar gibt es gar keine Geschichtsbücher mehr- oder??