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wie reagieren, wenn meine Tochter mich ständig provoziert ?

gefragt von jgkoller am 17.04.2008 um 20:58 Uhr

im Kindergarten ist sie ein völlig ruhiges, unauffälliges Kind. Aber sobald sie mich in der Nähe hat, scheint sie alles daran zu setzen, um mich zu ärgern, z.B. Unordnung stiften, Spucken, sich ausziehen, weglaufen in fremde Gärten, ihren jüngeren Bruder ärgern, usw.

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koira1975
beantwortet von koira1975 am 17. April 2008 21:09
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Trotzalter in dem sie ihre Grenzen austestet und das natürlich an der Person bei der sie sich am sichersten fühlt: bei Dir;-)).

Viele Kinder sind bei Fremden, aber auch Verwandten/im Kindergarten die reinsten Engel...bis die Mama kommt. Das ist eine ganz normale Phase.

Du musst jetzt Nerven bewahren: ihr klare Grenzen setzen und diese auch umsetzen; ihr erklären, warum Du ein bestimmtes Verhalten nicht möchtest und bestimmte Dinge ignorieren.

Kommentar von 397840f4cc856441c361afa386eb7117smallbengi912 am 17. April 2008 21:14

sehr kompetente antwort; das gibt ein pädagogen-DH


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 17. April 2008 21:02
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versuche es doch mal so zu sehen...sie versucht sich von dir abzugrenzen...ist doch eigentlich positiv oder?


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 17. April 2008 22:18
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Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Kind, das dich sehr liebt und dir vertraut. Sie testet gerade ihre Grenzen. Versuche ruhig und bestimmt zu bleiben, zeige ihr Konsequenzen auf bei Verhaltensweisen, bei denen sie sich oder anderen schaden kann. Teile ihr grundsätzlich mit, dass du ihr Verhalten nicht gutheißt, erkläre es ihr aber nicht jedes Mal aufs Neue, sondern lass sie die Konsequenzen spüren.

Und - sei für sie da, richte eine Zeit ein, in der nur sie mit dir zusammen ist, in der sie auch ein Mitspracherecht hat, was ihr zwei macht. Das wird sie mit den Grenzen versöhnen, die du ihr setzt und sie kompromissbereiter machen.

Versuch es, bei uns klappt das hervorragend!

Kommentar von jgkoller am 17. April 2008 22:39

vielen Dank für diese gute, positiv stimmende Antwort. Wenn ich weiss, dass andere solche Probleme auch haben, dann kann ich schon besser damit umgehen.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 17. April 2008 23:10

Oh ja, glaube mir: Du bist nicht allein.... ;-)


ghostwriter
beantwortet von ghostwriter am 17. April 2008 21:17
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Ja, das kenne ich. War bei meinen Kindern, als sie so klein waren ähnlich. Versuche ruhig zu bleiben(ist nicht immer leicht,ich weiß),lass dich nicht provozieren. Stelle Regeln auf, setze Grenzen u. halte diese auch konsequent ein.Aber traue ihr andererseits auch mal Dinge zu, lass sie für bestimmte, kleinere Tätigkeiten Verantwortung übernehmen.Und zeig ihr, dass du stolz auf sie bist.Lobe sie. Und du kannst sicher sein, diese Phase geht vorbei.

Kommentar von jgkoller am 17. April 2008 22:43

solche Antworten, die mit eigener Erfahrung zu tun haben, finde ich am besten ! Und die Aussicht, dass diese Phase auch mal vorbei geht (jetzt dauert sie allerdings schon ca. 2 Jahre), ist doch sehr tröstlich für mich.

Kommentar von 2dc2eb05e9572248e799d07e41b51ec6smallghostwriter am 18. April 2008 12:51

Ich denke, dann spielt bei euch auch Eifersucht auf den kleinen Bruder ein große Rolle. Vielleicht mal mit der Kleinen mal ganz alleine was machen-dass hilft auch manchmal.Aber eben auch konsequent Grenzen setzen ab sofort. Denn du schreibst, dass geht schon seit 2 Jahren so. Erkläre ihr warum u. weshalb es gilt bestimmte Regeln einzuhalten.Und auch konsequent handeln. Wenn sie z.B. beim einkaufen Streß macht, sie die nächsten Male einfach nicht mehr mitnehmen.So hab ich´s bei meinen gemacht.


Putze
beantwortet von Putze am 17. April 2008 21:03
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Dann solltest Du Dich beraten lassen. Sie kann ruhig sein.

Kommentar von mariamutter am 11. Juli 2008 12:47

Wieso - das ist ein ganz normales Verhalten; Kinder haben solche Phasen - und austesten können sie nur bei den Personen, bei denen sie sicher genug fühlen, nicht verlassen zu werden, wenn sie sich "unangepasst" verhalten;

Zu denken gibt mir nur der Umgang mit dem jüngeren Bruder - ich schätze, die Tochter sucht vermehrte Zuwendung und Aufmerksamkeit!


Batman
beantwortet von Batman am 18. April 2008 06:37
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Nun ja, auch meine Töchter ( auch wenn ich der Papa bin der heir antwortet ) waren so. Lag an 2 Sachen. Einaml mussten die neuen Eindrücke ( Kindergarten ) verarbeitet werden, manches bereitete Ihnen Probleme, da sie sie nicht in Worte fassen konnten ( fällt schwer in dem Alter ) mussten wir es durch geschicktes kindgerechtes Fragen und durch Gespräche mit der Erzieherin rausfinden. Dann konnte man da was ändern, andererseits entdeckten sie ihren Willen und den testet man halt an den Eltern, und nicht an Fremden weil da fühlt man sich sicherer und traut sich mehr. Als diese Phase vorbei war, gab es vorwiegend Stress beim Thema aufräumen. sonst aber lieb und nett. Und dann komt die Pubertät :-). BEi all dies hilft: Ruhe bewahren, wenn es einem nicht gelingt die Situation verlassen tief durchatmen, beruhigen und dann wieder in die Höhle des Löwen. Bei allen Problemen vermitteln wir den beiden das sie ein Mitentscheiddungsrecht haben ( besonders in der Pubertät wichtig ), wobei es nicht um das Warum etwas so sein soll, etwas gemacht werden soll, weil manche Sachen z.B. einfach so sind , gemacht werden müssen ( wie Aufräumen Hausaufgaben Mithilfe im Haushalt etc. ), es wird also nicht darüber diskutiert ob das so ist ist, sondern lediglich die Wahl gelassen, wann sie es machen ( innerhalb eines festgesetzten Zeitrahmens ).


Qetan
beantwortet von Qetan am 17. April 2008 22:58
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Sie will Dich provozieren und ihre Grenzen austesten. Die Grenzen solltest Du Ihr zeigen, die Provokationen musst Du ignorieren.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 17. April 2008 21:16
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Scheinbar bist du nicht konsequent und nicht berechenbar für dein Kind. Denke mal darüber nach, ob es ein Grund gibt. lächel. LG Lotusblume


anonym
beantwortet von mariamutter am 11. Juli 2008 12:48
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Zu denken gibt mir nur der Umgang mit dem jüngeren Bruder - ich schätze, Deine Tochter sucht vermehrte Zuwendung und Aufmerksamkeit!

Alles zusammen: Geduld und gute Nerven - und vor allem Berechenbarkeit Deiner Reaktion ...


Traumaffe
beantwortet von Traumaffe am 17. April 2008 23:59
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Manche Kinder wollen nicht gern das brave Elternkind sein und übertreiben dann ein wenig.


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