soust am 26.06.2007 um 12:12 Uhr
Aus gegebenem Anlass stelle ich eine heißdiskutierte, aber meiner Meinung nach zu frauenfeindlich formulierte Frage neu und mache sie etwas ratgeberfragenähnlicher.
Bei den Antworten bitte von Tiernamen und daraus abgeleiteten Zeitwörtern Abstand nehmen.
Vielen Dank!

Jede(r) hat mal einen Tag, wo er/sie einfach nicht so gut drauf ist. Das ist auch durchaus ok. Aber wenn sich da jedoch langsam aber sicher ein Dauerzustand herauskristallisiert, würde ich mir Gedanken machen, mich fragen, ob ich selbst dazu beitrage, einfach nach der/den Ursache(n) suchen. Und dann gibt es m. E. zwei Möglichkeiten: entweder die Ursache beseitigen, oder -wenn nicht (mehr) möglich- Tschüssie.

Wenn mein Partner (oder wie auch immer) plötzlich die Launen wechselt, würde ich mir Gedanken machen, was los ist und nach den Ursachen forschen.
Wäre mein Partner IMMER so - würde ich zusehen, das ich Land gewinne. Sowas würde ich nicht lange aushalten.
Gelassen ertragen (wenn du kannst)
Ausdiskutieren (wenn du gut drauf bist)
Hinterfragen (ob es vielleicht immer schon so war und nur du dich geändert hast)
Trennen (wenn es keine Lösung gibt)

Wenn du ihn doch schon länger kennst, denn akzeptiere es einfach. Kannst wohl eh nichts dran ändern. Die Frage wie du damit umgehst, kann ich nur sagen "Selbstschutz". Wenn er schlecht drauf ist, lass ihn einfach in Ruhe, geh ihm aus dem Weg. Er wird schon wieder kommen, wenn ihm danach ist. Lieben Gruß Lotusblume
Kabark am 26. Juni 2007 12:53 Genau so.
Lotusblume12 am 26. Juni 2007 13:07 Ich war lange genug mit so jemandem verh. Bis ich gemerkt habe, dass ich mich total verändere. Wenn ich schon das Auto gehört habe, habe ich das Radio ausgeschaltet, weil ihn das genervt hat. Da musste denn was passieren. Na ja, ich musste die Konsequenzen denn einleiten. Als Außenstehender kann man nichts machen, aushalten oder gehen, wenn man es nicht mehr aushält. LG Lotusblume

Ich suche dann automatisch die Ursache bei mir selbst ! Stellte ich aber, völlig nüchtern und objektiv betrachtet, vermehrt fest, dass es sein alleiniges " Problem " ist, würde ich der Sache auf den Grund gehen wollen. Ausgeglichenheit ist auch lernbar und gibt eine wunderbare Lebensqualität ! Gruss Solf

Launisch zu sein, bedeutet in der Regel Macht auf den Partner ausüben zu wollen.
Entziehe dem Partner dafür die Basis, in dem du dich aus der "Schusslinie" zurück ziehst...
Dogtraining hilft auch: nur reagieren, wenn der Ton/Umgang stimmt.

Ist bei dem benannten Partner m/w diese Wechselhaftigkeit ständig zu beklagen oder handelt es sich in stetigem Rhythmus wiederkehrende Phasen? Gehen diesen Erscheinungen Aktionen von Dir oder der Umwelt des Partners m/w voraus oder zeigen sich die Symptome ohne Ausseneinwirkung? Wie lang lebst Du schon damit - sind es neuere Entwicklungen oder gab es das von Beginn Eurer Partnerschaft an?
Heeeschen am 26. Juni 2007 12:21 ...um im stetigen....
soust am 26. Juni 2007 12:31 Viele Fragen, Heeeeschen, die ich nicht beantworten kann, weil es nicht direkt mein eigenes Problem ist. Ich wollte die Frage nur geschlechtergerechter formulieren. Aber sagen wir mal: es tritt periodisch immer wieder auf. Was würdest Du dann mit/für/gegen Deinem Partner machen?

Zauberwörter: Zeit und Ruhe! Jeder Mensch hat Phasen in denen er sich von allem und jedem genervt und unverstanden fühlt. Gib Deinem Gegenüber die Zeit und auch die Ruhe wieder zu sich zu finden! Diskussionen führen in solchen Momenten nur zum Gegenteil, ein Thema wird noch mehr aufgebauscht und kann in einer Katastrophe enden. Das wollt Ihr beide doch nicht wirklich. Also gib nach, auch wenn's schwer fällt und redet über das Thema in einer ruhigen Minute, am besten noch auf einem "neutralen" Boden...z.B. im Restaurant. Da wird sie/er nicht unbedingt eine Szene machen!
Wenn es erst eine neuere "Erscheinung" ist, solltet ihr vielleicht auch mal einen Gesundheitscheck in Betracht ziehen. Immerhin sind unsere Launen und damit unser ganzes Wohlbefinden doch sehr vom inneren Gleichgewicht (seelisch wie körperlich) abhängig.
Das gefällt mir als Antwort doch schon viel besser, Drache!
Da soll mal einer behaupten, dass man mit der Fragestellung nicht die Antworten beeinflussen könnte.
:-)))))