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Wie reagiere ich darauf, dass die Noten meines 14-jährigen Sohnes sich verschlechtern?

gefragt von johnnysauer am 12.01.2008 um 0:45 Uhr

Meine Ex-Frau und ich sind etwas verzweifelt, die Noten unseres Sohnes wandern nach und nach in den Keller. Das wundert uns nicht und wir können auch verstehen, dass er sich für andere Dinge als Schule interessiert. Das war bei uns auch nicht anders. Aber wir müssen trotzdem einen Weg finden, dass er sich wieder mehr für seine schulischen Leistungen interessiert. Bloß: wie?

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Schule x 23.272 Kinder x 17.991 Erziehung x 3.298 Noten x 1.703 Pubertät x 500 Ansporn x 2

anonym
beantwortet von oldpaed am 12. Januar 2008 10:41
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Das kommt sehr auf den Einzelfall an, und die Frage ist etwas unkonkret: Ist mit "Noten verschlechtern" die Note "mangelhaft" gemeint? In welchen Fächern sind die schlechteren Noten? Was sind "andere Dinge" ? Die bisher gelieferten Antworten verweisen bereits darauf, dass ein Leistungsabfall während der Entwicklungsjahre völlig "normal" ist. Unter der Voraussetzung, dass Ihr Sohn grundsätzlich an einem guten Schulabschluss und an einem passenden Ausbildungsplatz nach wie vor interessiert ist, können Sie mit Ihrem Sohn in ruhiger Atmosphäre ein Gespräch führen, den Leistungsabfall analysieren, die Gründe dafür suchen und Lösungsmöglichkeiten in kleinen Schritten suchen: Welches Fach/welche Fächer müssen perspektivisch unmittelbar, welche später besser werden? Ein Gespräch mit dem Klassenlehrer und/oder den Fachlehrern kann ebenfalls hilfreich sein. Bezüglich der Freizeitaktivitäten ("andere Dinge") müsste sorgfältig mit dem Sohn abgewägt werden, dass diese und die notwendige häusliche Arbeit für die Schule in einem angemessenen zeitlichen Verhältnis stehen sollten. Indem Sie Interesse für den Bildungsgang Ihres Sohnes nachweisen und Perspektiven aufzeigen, machen Sie gleichzeitig Ihrem Sohn Ihre Zuwendung ihm gegenüber deutlich. In einer vertrauensvollen Familienatmosphäre dürfte also ein temporärer Leistungsabfall bei Kindern und bei guter Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule kein Problem sein.


Tonica
beantwortet von Tonica am 12. Januar 2008 04:58
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Mein Sohn hat mir vergeworfen, das ich Ihn genötigt habe einen Realschulabschluß zu machen. Heute ist er dankbar. Also bleib hart. L.G.


anonym
beantwortet von huberchma am 12. Januar 2008 10:44
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Wenn die Noten überraschend schlechter werden, ist der Kopf nicht frei. Er ist entweder beschäftigt mit der familiären Situation oder mit eigenen "Beziehungsproblemen" im Freundeskreis oder aber ihn interessieren andere Dinge mehr. Und ein belegter Kopf tut sich schwer beim Lernen. Auch wenn im Alter von 14 Jahren das große perspektivische Denken noch nicht stark ausgeprägt ist, muss ein Jugendlicher mit der Zukunft konfrontiert werden. Lässt man ihn einfach vor sich hin dümpeln, mag das zunächst mal angenehm sein, später aber wird er den Eltern Vorwürfe machen. Deshalb bleibt nichts anderes übrig, als den Balanceakt zu wagen. Weitestgehend Selbstständigkeit gewähren, sich aber gleichzeitig darum kümmern, wie er damit umgeht, nur nicht zu auf- und eindringlich werden. Trotzdem: Konflikte sind fast schon notwendig für die Entwicklung! Man sollte immer klar machen, dass Wertschätzung nicht von Noten abhängt. Es soll übrigens ganz viele Menschen geben, die in der Schule vorübergehend furchtbare Durchhänger hatten, dann aber ihren Weg souverän gegangen sind. Und noch was: Jeder Mensch macht ein Leben lang Lernprozesse durch - schätzungsweise bis kurz vor dem Tod oder der Senilität. Deswegen ist Gelassenheit in so einer Situation keine schlechte Eigenschaft.


anonym
beantwortet von Rogald am 12. Januar 2008 01:55
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In dem Alter ist sowieso alles schwierig. Macht ihm klar, was für Folgen es haben kann, wenn er so weiter macht. Wenn er uneinsichtig ist, dann lasst ihn machen. Schulversagen ist nicht lebensgefährlich. Schule muss man nicht mögen, man muss sie überstehen. Aber wenn er abbrechen will, dann seid hart. Das kommt nicht in Frage!


Naschi
beantwortet von Naschi am 13. Januar 2008 11:52
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Sucht nach dem problem eures sohnes danach könnt ihr weiter maßnahmen ergreifen sollte es allerdings so sein das er zb nach der schule heim kommt seine sachen in die ecke klatsch und nur am fernseher pc etc. hockt oder sich sofort raus bei seine freunde macht un den ganzen tag mit denen auf tour ist ..... dann gebt ihrm klare verbote nehmt seinen pc fernseher aus dem zimmer raus und sagt er bekommt ihn nich mehr wieder bis er bessere noten hat geb ihm rausgeh verbot seine freunde dürfen nicht mehr bei ihn kommen ich weiß das es hart ist aber mein vater und ich mussten genau so etwas bei meiner schwester durchziehen bei manchen kidis hilft so einiges nicht aber soblad sie konkret gesagt bekommen was sache ist und auch sehen das taten nicht nur gesagt werden sondern auch passieren geben sie schnell ruhe und machen was für die schule meine schwester hat mitlwerweile super noten weil sie sich jetzt auch mal am tag um schulische sachen kümmert und nicht nur um freunde musik cds fernseh


anonym
beantwortet von mauricio am 12. Januar 2008 09:24
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Meistens sind schlechte Noten eine Folge von Problemen. Nimm dir viel Zeit für deinen Sohn und sag ihm, dass du ihn lieb hast, auch wenn du nicht so viel Zeit für ihn hast. In der Pubertät besteht ein Ausnahmezustand, Kinder wissen nicht, wo sie hingehören. Keine Vorwürfe und kein Druck! Belohnung fürs Lernen nicht mit Geld, sondern Liebe und viel Zeit!! Keine Streitigkeiten vor dem Kind, sie fühlen sich sonst schuld daran und fühlen sich nicht geliebt. Nur wenn sich ein Kind geliebt und wohl fühlt, kann es gute Leistungen bringen. Viel Erfolg!


kirstenberg
beantwortet von kirstenberg am 12. Januar 2008 18:13
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mir scheint, er hat ein tief liegendes Problem, das nicht allein mit "Pubertät" zu erklären ist. Geh doch mal zum Schulpsychologischen Dienst. Dein Sohn kann etwas erlebt haben, worüber er nicht sprechen kann. Es kann auch mit seiner sexuellen Orientierung zu tun haben. Also höchste Zeit etwas zu unternehmen, bevor er zu Drogen oder sowas greift.


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