mamalale am 17.04.2008 um 20:34 Uhr
Auf meine eben gestellte Frage: ist ja alles schön und gut und ich bin auch willig, das auszuprobieren. Aber, muß ich erst die Fenster nass machen und dann mit der Zeitung trockenwischen? Sorry, habe das noch nie gemacht....

Du benutzt die Zeitung einfach als Wischlappen, klar taugt sie nicht dazu die Fenster nass zu machen, aber zum sauber, und trockenwischen sollst Du sie verwenden können... viel Erfolg Haaza
mamalale am 17. April 2008 20:41 Na dann mal vielen Dank - werde morgen meine erste Fenster-mit-Papier-Putz-Premiere feiern.... Bin mal gespannt...
Haaza am 17. April 2008 20:43 ja, viel erfolg, kannst ja mal kommentieren, ob es geholfen hat...
regideur am 17. April 2008 20:45 Nutze bitte eine Tageszeitung! Kein Hochglanzpapier! Das saugt das Wasser nur sehr schlecht auf.
Schreib mal ob es geklappt hat!
DerTroll am 17. April 2008 20:47 Hat man dann nicht die Fenster voller Druckerschwärze?
hartzerroller am 17. April 2008 20:50 nein, die ist nur an den Fingern
regideur am 17. April 2008 20:51 Druckerschwärze bekommt man nur bei ganz frisch gedruckter Zeitung. Zeitung vom Vortag oder später ist gar kein Problem.
Nimm Zeitungen mit bunten Bildern, dann hast du farbig Scheiben (Künstlerfenster) :-) Nein!!!!!!!!!! Die Druckerschwärze färbt nicht ab.
Wenne am 17. April 2008 21:23 Die Zeitung sollte man aber vorher gelesen haben - danach ist es nur noch schwer möglich. ;-D
ungererbad am 17. April 2008 22:09 Nein, die Druckerschwärze färbt nicht ab. Ich putze seit Jahrzehnten Fenster mit Zeitungspapier!!
Also das mit dem Zeitungspapier!
Es hält sich seit Generationen und ist anscheinend nicht mehr korrigierbar:
Der Trick mit Zeitungspapier liegt darin, daß Zeitung Druckerschwärze enthält und diese Blei. Mit Blei kann man Fenster sehr schön auf Hochglanzpolieren, daher auch Bleiglas - als was Edles. Das galt bis vor vielen vielen Jahren, als die Druckerschwärze noch Blei enthielt. Heutzutage ist kein Blei mehr drinnen. Aber der ganze Rat hält sich ewig, ewig und ewig.
Heutzutage ist ein Quantensprung in der Fensterreiniugng eingetreten durch das Mikrofasertuch.
Der Profi-Fensterputzer benutzte bis 5 Jahren Leder zum Trockenwischen. Leder hat aber gegenüber Mikrofaser 2 Nacchteile:
1.) Es kann dennoch Streifen hinterlassen und
2.) Es ist richtig harte Arbeit sein Leder ständig auswringen zu müssen und abends nach der Arbeit von Hand auszuwaschen ist ebenso richtig harte Arbeit.
Mikrofaser ist wenn sie krachneu ist wirklich ein Wundermittel. Durch den Gebrauch verbraucht sich das Tuch dennoch: die Mikrofaser zerbröselt und hunterläßt beim Nachwischen leichte Wölkchenbildung. Natürlich sollte man kein Weichspülmittel benutzen und schonend bei 40 C waschen, aber es verbraucht sich mit der Zeit einfach auch, noch schneller durch die Waschmaschine.
Mein Heimwerker/ Hausfrauen Tipp:
1.) Die Spüllösung ist so ziemlich gleich. Ein Schuß Spüli reicht, ob mit Essig und Salmiak ist Luxus, d.h. es ist nicht nötig, schadet auch nicht.
2.) nach dem Einwaschen mit Schwamm oder Lappen , die Scheibe mit einem trockenen Lappen abwischen und mit dem Mikrofasertuch den endgültigen Glanz verpassen, der keine Streifen hinterläßt!!
Das Mikrofasertuch zum Schluß muß sauber sein und höchstens klamm feucht, nicht fühlbar feucht.
Man kann natürlich auch den Abzieher benutzen,wenn man damit umgehen kann. Aber, das Mikrofasertuch - wie es sie in der Drogerie beim ALDi oder überall gibt, Stück für 5 € - kann zurückgebliebene Streifen bestens wegnehmen.

Du sprühst Deine Scheiben mit Fensterreiniger ein und nimst Zeitungspapier (Tageszeitung, keine Zeitschriften) und putzt die Fenster ganz normal damit - als hättest Du einen Putzlappen. Dann nimmst Du frische Zeitung und polierst die Fenster damit nach. Aber Achtung, manchmmal bekommt man etwas schwarze Finger von der Druckerschwärze. Wenn Du fertig bist, kommst Du bitte zu mir.LG
Spezieller Fensterreiniger muss nicht unbedingt sein, klares Wasser, evtl. ein wenig Geschirrspülmittel reichen völlig aus. Früher verwendete man gern Spiritus, kann man natürlich heute auch noch, ist allerdings ziemlich geruchsintensiv. Ansonsten vorgehen wie beschrieben. Und bei mir ebenfalls weitermachen....;-)
mamalale am 17. April 2008 20:51 ... und putze weiter Fenster? :-)

Die Fensterscheiben mit einem nicht zu fusselden nassen Lappen reinigen und nachher mit trockenem Zeitungspapier nachpolieren. So einfach ist das.

erst lesen, dann zusammenknüllen (es reicht eine seite), fenster mit fensterputz einsprühen, mit der knüllzeitung trockenreiben. ich brauche immer die zeitungen einer halben woche, wenn ich dann denn mal fenster putze. geht nur mit tageszeitungen.
Ich benutze meist zusammengeknülltes Zeitungspapier um die Scheiben nach dem Putzen streifenfrei trocken zu bekommen. Klappt übrigens auch bei Spiegeln.