Frage von nibex500, 23

Wie problematisch ist eine Einreise in die USA?

Ein Freund hat den Vorschlag gemacht, im Dezember einige Tage im warmen Florida zu verbringen. Nun habe ich einigen Artikeln gelesen, dass deutschen Staatsbürgern aus teilweise lächerlichen Gründen die Einreise verweigert wird, zum Beispiel weil Reisende Verwandte besuchen wollten oder ein Deutsch-Iraner einen iranischen statt deutschen Namen hatte. Bin zwar selbst auch deutscher Staatsbrüger, hier geboren etc.., habe aber einen nahöstlich bzw. russisch klingenden Namen, da ich tatarischer Abstammung bin. Wird das ganze im Internet etwas dramatisiert oder ist da echt was dran an der Sache? Habe nämlich nicht so Lust, am Flughafen anzukommen, ohne Grund wie ein Krimineller behandelt zu werden und dann auch noch das ganze Geld aus dem Fenster geworfen zu haben. Hat da jemand eventuell Erfahrungen gemacht?

Antwort
von ramay1418, 11

Die Amis reißen zwar immer das Maul auf, wie toll sie sind und dass alle anderen auf sie hören müssen, aber in Wirklichkeit sind sie Schisser vor dem Herrn. 

OK, einiges wird natürlich dramatischer dargestellt als es wahrscheinlich ist, denn schlechte Erfahrungen teilt jeder gerne mit, das ist ja schon in Ferienzeiten beim Stau auf der Autobahn so. 

Nun ist die US-amerikanische Bürokratie im Grund genauso schlimm und träge und unflexibel wie unsere auch (Parkinson's Gesetz): Die Erledigung einer Sache dauert länger, je mehr Leute als eigentlich nötig daran beteiligt sind. 

Und da den Flachschädeln alles, was außerhalb ihres begrenzten Horizontes passiert, suspekt ist und Europa nur irgendwo hinter den Nebelbänken von Neufundland liegt, ist es schwierig, einen Amis zu überzeugen, dass man einfach nur das großartige Land (das es ja ist, wenn nur die Leute nicht wären) sehen möchte. 

Ich selbst war mehrmals in den Staaten und habe auch hier in Europa mit Amis zusammengearbeitet - und mir geschworen, möglichst nicht mehr in die USA zu fliegen. Sie entwickeln sich immer mehr zu einer Diktatur, die man nicht unterstützen sollte. 

Nein, man kann auch hier in Europa im Winter einen sonnigen Urlaub verbringen oder Du ziehst einfach mal einen Acht-Stunden-Flugzeit-Kreis um den Startflughafen und schaust, wohin Du kommen könntest. 

Schade, dass es um Wärme geht, ansonsten wäre meine Empfehlung Kanada. Die Kanadier sind die einzigen vernünftigen Nordamerikaner. 

Oder wie wäre es mit Madeira, der Karibik, den Kapverdischen Inseln? 

Antwort
von MarliesMarina12, 15

Es ist inzwischen schon sehr streng denn auf der Welt gibt es ja immer mehr Krisen und die USA wollen sich davor schützen. Eine Einreise ist ja so gut wie nur mit dem Flugzeug möglich und da muss jeder durch die Kontrollen.

Man braucht ja ESTA und wird befragt und geprüft zb auf Straftaten, eventuell arbeiten sie auch mit der deutschen Polizei zusammen und haben Einischt auf den Lebenslauf zb

die Immigration Officer haben große Macht und freie Hand und können bei jedem kleinen Fehler die Einreise verweigern. Und man kann dann nichts machen, denn eine Klage oder Beschwerde hat kein Erfolg und man kommt dann noch schwerer rein.

Auch der Name ist oft ein Grund denn sie halten bestimmte Ausländer meist für gefährlich.

Man kann nur hoffen das es klappt und freundlich und höflich sein, denn wer meckert kommt auch nicht rein.

Aber meist kommen Touristen aus Europa mit einem EU Pass die keine Gefahr sind schon immer rein.

Auch wenn sie nichts finden im Koffer und dem Abtasten hat man schon gute Karten. Außerdem ist alles elektronisch und biometrisch. :D

Trotzdem sind die USA ein Traumland und das beste Land der Welt und der tollste Ort zum Leben, ein großartiges Land :)

Antwort
von momosami, 14

Ich bin dieses Jahr zwar in New York eingeriest, war aber auch in Florida.

Ich denke, solange du eine deutsche Staatsbürgerschaft hast, denke ich wird es kein Problem sein.

Aber es ist ein langer Flug.

Wenn ich dir ein Tipp geben kann, dann nur, lege dich nicht am 1. ertsen Tag schon hin und schlafe , sondern bleibe solange wie du sonst wach bist auch wach. Das hilft total.

Antwort
von macqueline, 3

Die Einreise in die USA als Tourist mit bewilligtem ESTA ist überhaupt nicht problematisch, sofern man sich normal, d.h. höflich und freundlich, benimmt. Es gab ein paar Einreisen, bei denen ich etwas intensiver befragt wurde; wohl weil ich längere Zeit in den USA gelebt und gearbeitet hatte, nahm man vielleicht an, dass ich auf Dauer zu meiner mittlerweile dort ansässigen Familie ziehen wollte. Mittlerweile sieht sich der Immigration Officer meinen Pass und meine angesammelte Vita im Computer an, wünscht mir einen angenehmen Urlaub, fragt vielleicht noch, welche National Parks ich in diesem Urlaub zu besuchen plane, und winkt mich durch. Fotos und Fingerabdrücke sind wohl genügend im Computer, darauf wird nun verzichtet.

Als Krimineller wird dort bei der Einreise niemand behandelt, es sei denn, er ist ein Krimineller. Die Immigration Officers sind immer höflich, mögen aber nicht veräppelt werden. 

Antwort
von timo13121, 22

Also solange du die deutsche Staatsbürgerschaft hast kann dir eigentlich keine Einreise so leicht verweigert werden.
Aber sollte im November Trump Präsident werden,würd ich mir das sowie so alles noch einmal überlegen...

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