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Wie passen Ratgeberforum und Experten-Status zusammen?

gefragt von PatronPatron am 03.12.2007 um 10:38 Uhr

In anderen Foren gibt es bezahlte Experten, bei gf kann jeder sich als Experte registrieren. Das funktioniert auch ganz gut, außer bei den Themen, die für manche noch immer gegen den 'mainstream' gerichtet scheinen, wie zum Beispiel bei Homöopathie - einschließlich "Biochemie" nach Schüssler - und anderen alternativen Heilmethoden. Angriffe bis hin zu Beleidigungen sind häufige Reaktionen, besonders von Nicht-Experten. Da ist das Konzept von gf noch nicht ausgereift, denn richtige Experten werden sich abwenden. Was tun?

8 Stimmen : 1. Experten, die ständige Angriffe nicht ertragen mögen, sollen einfach fern bleiben. (0) ; 2. Experten sollten auch von Gutefrage.net bezahlt werden und als offizielle Experten kenntlich sein. (0) ; 3. Experten sollten am Ende jedes Ratschlags schreiben, dass sie bei gf als Experte registriert sind, und die Leute vom Support sollten unqualifizierte Angriffe und Beleidigungen löschen und auf Einhaltung der Netiquette dringen (1) ; 4. Gutefrage.net sollte aufgeteilt werden in mehrere Ratgeberplattformen, Aufteilung etwa wie die Fakultäten an der Uni, bei Medizin konventionelle und alternative. (0) ; 5. Andere Vorschläge zur Lösung des Problems (bitte in einem Antwort-Text beschreiben!). (7)
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Netiquette x 14 Experten-Status x 1

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anonym
beantwortet von swchen am 13. Januar 2009 15:43
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abgestimmt für: 3. Experten sollten am Ende jedes Ratschlags schreiben, dass sie bei gf als Experte registriert sind, und die Leute vom Support sollten unqualifizierte Angriffe und Beleidigungen löschen und auf Einhaltung der Netiquette dringen

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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 3. Dezember 2007 20:01
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Wenn du mir beschreibst, wie ein "Experte" definiert wird, lasse ich mich gern (wie beruflich auch) für meine Beratungen bezahlen. Könnte allerdings recht teuer werden...ggg.

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Indy72
beantwortet von Indy72 am 3. Dezember 2007 10:50
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Ist nicht mein Problem! Wenn ich einen anwaltlichen Rat brauche, kann ich gleich zum Anwalt gehen. Genauso ist es mit Ärzten oder Handwerkern.

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Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 3. Dezember 2007 10:55

hallo, ich erlaube mir mal, den kommentarplatz zu "mißbrauchen" für die ungekürzte darstellung der fünf fragen:

  1. Experten, die ständige Angriffe nicht ertragen mögen, sollen einfach fern bleiben.
  2. Experten sollten auch von Gutefrage.net bezahlt werden und als offizielle Experten kenntlich sein.
  3. Experten sollten am Ende jedes Ratschlags schreiben, dass sie bei gf als Experte registriert sind, und die Leute vom Support sollten unqualifizierte Angriffe und Beleidigungen löschen und auf Einhaltung der Netiquette dringen
  4. Gutefrage.net sollte aufgeteilt werden in mehrere Ratgeberplattformen, Aufteilung etwa wie die Fakultäten an der Uni, bei Medizin konventionelle und alternative.
  5. Andere Vorschläge zur Lösung des Problems (bitte in einem Antwort-Text beschreiben!).
Kommentar von Bd4c1bb648da38578f8f78df52213edesmallLixa1 am 7. Dezember 2007 22:15

Das man beleidigt und als dumm hingestellt wird, gibt es auch auf anderen Frage-Antwort-Plattformen. Der Grund dafür wird an den Menschen liegen. Sobald jemand mehr weiß, wird er als Angeber, Besserwisser etc. hin gestellt. Andere können es oft nicht ertragen, wenn jemand viel weiß.


anonym
beantwortet von pjakobs am 3. Dezember 2007 10:41
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wenn es Themen gibt, die umstritten sind, dann sollen und müssen die auch diskutiert werden dürfen. Ich hab hier schon allerlei völlig unwissenschaftlichen Schwachsinn gelesen. Wenn GF sich für den Expertenstatus mancher Poster hier, gerade im Bereich Gesundheit, verbürgen würde, dann wären damit auch rechtliche Konsequenzen bis hin zur Haftungsfrage verbunden. Ich denke nicht, daß das gewünscht sein könnte.

pj

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anonym
beantwortet von Albrecht am 3. Dezember 2007 12:22
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Unterschiedliche Meinungen können mit Argumenten und erläuternden Hinweisen erörtert werden. Bei einem umstrittenen Thema, in dem ein Ansatz von einer Hauptströmung abweicht und von manchen als wissenschaftlich unhaltbar angezweifelt wird, kann die Auseinandersetzung dann auch Grundsatzfragen betreffen. Die Diskussion sollte dann aber fair und sachlich sein.

Bei extremen Angriffen haben Experten wie alle die Möglichkeit, zu beanstanden und/oder eine Nachricht an das gutefrage.net-Team zu schreiben. Dieses wird aber die Beiträge durchlesen müssen. Ein Expertenstatus allein ist nicht geeignet, zu einer Löschautomatik zu führen. Ein Fernbleiben wegen ständiger Angriffe wäre schade, wenn jemand gute und hilfreiche Antworten geben kann.

Offizielle bezahlte Experten wären ein völliges Abweichen vom bisherigen Konzept einer Ratgebergemeinschaft. Dies würde eine Überprüfung und rechtliche Absicherung erfordern und Probleme mit der Finanzierung schaffen (bisher sind Ratschläge kostenlos).

Eine Aufspaltung wäre unübersichtlicher und Beiträge würden vermutlich weniger gelesen. Ein sicherer Weg, Angriffe zu vermeiden, wäre dies auch nicht. Bei einem Thema "alternative Medizin" könnten sich sowohl Anhänger als auch Gegner der Homöopathie beteiligen. Nur Leute, die einfach beim ungezielten Blättern auf eine Frage gestoßen und etwas geschrieben hatten, wären dort wohl weniger vertreten.

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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 3. Dezember 2007 12:13
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Das Problem wäre wohl erledigt, wenn auf eine Frage nur diejenigen antworteten, die von dem Thema wirklich etwas verstehen und sich nicht nur mal ausmähren wollen.

Vor kurzer Zeit stellte ich eine Frage nach "eigenen Erfahrungen" in einer bestimmte Situation und bekam darauf sechs Antworten,

  • von denen eine hilfreich war,

  • von denen eine sich nur darüber lustig machte, dass ich eine solche Frage stellte,

  • eines war eine schlichte Gegenfrage,

  • drei "Antworten" waren allgemeine Anmerkungen bzw. Unterstellungen, die mit der Frage nichts zu tun hatten.

Das ist schon frustrierend!

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CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 3. Dezember 2007 11:06
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Der Witz bei GF ist doch, dass sich jeder als Experte bezeichnen kann. Wir sind halt alle "Stammtischexperten". Wie hilfreich eine Antwort wirklich ist, muss vom Fragesteller dann nochmals recherchiert/entschieden werden. Wie Indy72 schon sagte: Wenn ich echten fachlichen Rat brauche, dann wende ich mich an echte Fachleute. Hier wird man höchstens Fachmann aus Lebenserfahrung (das muss ja nicht immer schlecht sein...).

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Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 3. Dezember 2007 20:03

Na, hier sind auch "richtige Fachleute", die besser sind als jeder (selbsternannte) Experte und beruflich auch davon leben.


anna001
beantwortet von anna001 am 4. Dezember 2007 18:39
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Ich finde, dass Experte oder nicht, natürlich alle ihre Antwort zu einer Frage geben sollten.Wie überall im Internet wird der Fragende sich eben aus mehreren Antworten eine oder mehrere heraussuchen müssen bzw. mit dem Ergebnis der Antworten im Internet weiter nachforschen müssen. gg - kompliziert Was ich aber nicht akzeptiere sind die Leute, die sich über eine Frage als solche lustig machen bzw. den Fragesteller sogar beschimpfen. Wenn eine Frage nicht ernsthaft genug ist, sollte sie gelöscht werden und wenn eine Antwort sich über einen ernsthaften Fragestellter lustig macht oder ihn sogar angreift, sollte diese auch gelöscht werden. Dafür kann man ja hier beides beanstanden.

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