Patron am 03.12.2007 um 10:38 Uhr
In anderen Foren gibt es bezahlte Experten, bei gf kann jeder sich als Experte registrieren. Das funktioniert auch ganz gut, außer bei den Themen, die für manche noch immer gegen den 'mainstream' gerichtet scheinen, wie zum Beispiel bei Homöopathie - einschließlich "Biochemie" nach Schüssler - und anderen alternativen Heilmethoden. Angriffe bis hin zu Beleidigungen sind häufige Reaktionen, besonders von Nicht-Experten. Da ist das Konzept von gf noch nicht ausgereift, denn richtige Experten werden sich abwenden. Was tun?

Wenn du mir beschreibst, wie ein "Experte" definiert wird, lasse ich mich gern (wie beruflich auch) für meine Beratungen bezahlen. Könnte allerdings recht teuer werden...ggg.

Ist nicht mein Problem! Wenn ich einen anwaltlichen Rat brauche, kann ich gleich zum Anwalt gehen. Genauso ist es mit Ärzten oder Handwerkern.
Patron am 3. Dezember 2007 10:55 hallo, ich erlaube mir mal, den kommentarplatz zu "mißbrauchen" für die ungekürzte darstellung der fünf fragen:
Lixa1 am 7. Dezember 2007 22:15 Das man beleidigt und als dumm hingestellt wird, gibt es auch auf anderen Frage-Antwort-Plattformen. Der Grund dafür wird an den Menschen liegen. Sobald jemand mehr weiß, wird er als Angeber, Besserwisser etc. hin gestellt. Andere können es oft nicht ertragen, wenn jemand viel weiß.
wenn es Themen gibt, die umstritten sind, dann sollen und müssen die auch diskutiert werden dürfen. Ich hab hier schon allerlei völlig unwissenschaftlichen Schwachsinn gelesen. Wenn GF sich für den Expertenstatus mancher Poster hier, gerade im Bereich Gesundheit, verbürgen würde, dann wären damit auch rechtliche Konsequenzen bis hin zur Haftungsfrage verbunden. Ich denke nicht, daß das gewünscht sein könnte.
pj
Unterschiedliche Meinungen können mit Argumenten und erläuternden Hinweisen erörtert werden. Bei einem umstrittenen Thema, in dem ein Ansatz von einer Hauptströmung abweicht und von manchen als wissenschaftlich unhaltbar angezweifelt wird, kann die Auseinandersetzung dann auch Grundsatzfragen betreffen. Die Diskussion sollte dann aber fair und sachlich sein.
Bei extremen Angriffen haben Experten wie alle die Möglichkeit, zu beanstanden und/oder eine Nachricht an das gutefrage.net-Team zu schreiben. Dieses wird aber die Beiträge durchlesen müssen. Ein Expertenstatus allein ist nicht geeignet, zu einer Löschautomatik zu führen. Ein Fernbleiben wegen ständiger Angriffe wäre schade, wenn jemand gute und hilfreiche Antworten geben kann.
Offizielle bezahlte Experten wären ein völliges Abweichen vom bisherigen Konzept einer Ratgebergemeinschaft. Dies würde eine Überprüfung und rechtliche Absicherung erfordern und Probleme mit der Finanzierung schaffen (bisher sind Ratschläge kostenlos).
Eine Aufspaltung wäre unübersichtlicher und Beiträge würden vermutlich weniger gelesen. Ein sicherer Weg, Angriffe zu vermeiden, wäre dies auch nicht. Bei einem Thema "alternative Medizin" könnten sich sowohl Anhänger als auch Gegner der Homöopathie beteiligen. Nur Leute, die einfach beim ungezielten Blättern auf eine Frage gestoßen und etwas geschrieben hatten, wären dort wohl weniger vertreten.

Das Problem wäre wohl erledigt, wenn auf eine Frage nur diejenigen antworteten, die von dem Thema wirklich etwas verstehen und sich nicht nur mal ausmähren wollen.
Vor kurzer Zeit stellte ich eine Frage nach "eigenen Erfahrungen" in einer bestimmte Situation und bekam darauf sechs Antworten,
von denen eine hilfreich war,
von denen eine sich nur darüber lustig machte, dass ich eine solche Frage stellte,
eines war eine schlichte Gegenfrage,
drei "Antworten" waren allgemeine Anmerkungen bzw. Unterstellungen, die mit der Frage nichts zu tun hatten.
Das ist schon frustrierend!

Der Witz bei GF ist doch, dass sich jeder als Experte bezeichnen kann. Wir sind halt alle "Stammtischexperten". Wie hilfreich eine Antwort wirklich ist, muss vom Fragesteller dann nochmals recherchiert/entschieden werden. Wie Indy72 schon sagte: Wenn ich echten fachlichen Rat brauche, dann wende ich mich an echte Fachleute. Hier wird man höchstens Fachmann aus Lebenserfahrung (das muss ja nicht immer schlecht sein...).
Knowledge am 3. Dezember 2007 20:03 Na, hier sind auch "richtige Fachleute", die besser sind als jeder (selbsternannte) Experte und beruflich auch davon leben.
Ich finde, dass Experte oder nicht, natürlich alle ihre Antwort zu einer Frage geben sollten.Wie überall im Internet wird der Fragende sich eben aus mehreren Antworten eine oder mehrere heraussuchen müssen bzw. mit dem Ergebnis der Antworten im Internet weiter nachforschen müssen. gg - kompliziert Was ich aber nicht akzeptiere sind die Leute, die sich über eine Frage als solche lustig machen bzw. den Fragesteller sogar beschimpfen. Wenn eine Frage nicht ernsthaft genug ist, sollte sie gelöscht werden und wenn eine Antwort sich über einen ernsthaften Fragestellter lustig macht oder ihn sogar angreift, sollte diese auch gelöscht werden. Dafür kann man ja hier beides beanstanden.