Frage von Pancake2002, 137

Mit welchen Hilfen pariere ich mein Pferd durch?

Ich weiß nicht, wie ich durchparieren kann. Wer kann mir bitte helfen und was genau soll ich dabei machen? =>jedes Detail

Antwort
von Lheurebleue, 56

1. Bereite dein Pferd vor! 
signalisiere dem Pferd, dass gleich eine Lektion bevorsteht (in dem Fall der Übergang z.B in den Schritt) In dem du schon mal das Kreuz anspannst und eine LEICHTE Parade gibst.

2. wenn du merkst dein Pferd ist bei dir, setzt du dich schwer hin, blockierst sozusagen die Bewegung des Pferdes indem du weniger mitschwingst um es so in den Schritt zu bringen. Die beine Unterstützten trotzdem den Takt, man reitet ja in die nächste Gangart und bremst nicht.

3. Im Idealfall sollte das Pferd nun schon durchpariert sein. Falls es mit der Reinen Sitzhilfe nicht gelingen sollte kannst du kurz eine Parade im Übergang mit einbringen, dies ist von Pferd zu Pferd unterschiedlich.

LG

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 81

Ich habe keine Ahnung. Seit gefühlten 10 Jahren arbeite ich an der korrekten Ganzen Parade, aber irgendetwas stimmt fast nie. WENN Ich es mal hinkriege, gebe ich eine Stallrunde aus. Einmal im Jahr. Na ja, ich habe eine Unterrichtseinheit von Carl Hester mit Charlotte Dujardin gesehen, und er sagte, dass eine korrekte ganze Parade viele.Punkte in der Prüfung gäbe. Und die gäbe es wohl nicht, wenn es eine einfache Übung wäre. Also bin ich in allerbester Gesellschaft. Einfach anhalten tut mein Pferd auf Whoa. Aber das ist halt keine Ganze Parade. Ich bin zu doof dafür

Kommentar von Urlewas ,

Tja, nach dem Motto: was ist der  kürzeste Reiterwitz?

Antwort: " ich kann's."

Perfekt werden wir wohl alle nicht. Manche sind dann eben zufrieden, wenn das Pferd sie schadensfrei herumträgt ( ist ja auch ok), und andere geben sich Mühe,  dem Idealbild wenigstens ein klein wenig näher zu kommen :0)

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 29

P.s. . Schenkel anlegen heißt nicht andrücken! Pferd soll nur fühlen, daß  du es einrahmst . Die vortreibende hilfe kommt erst bei Bedarf im Schritt .

 

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 87

 Kopie aus " Tipps-zum-Pferd.de" :

 r. Also Kreuz anspannen, inneren Zügel kurz annehmen und nachgeben und dabei mit dem inneren Schenkel gegen den anstehenden äußeren Zügel treiben.

Für den Übergang spannen Sie das Kreuz an und strecken sich im Sattel vermehrt. Gleichzeitig schließen Sie den Oberschenkel. Damit verhalten Sie das Pferd im Tempo.

Als nächstes nehmen Sie den Zügel an und lassen ihn anstehen, bis Sie merken, dass das Pferd die Parade annimmt. Dauert das länger als eine Sekunde geben Sie weider nach und wiederholen die kompltte Parade etwas deutlicher.

In diesem Moment öffnen Sie den Oberschenkel, geben innen nach, entspannen das Kreuz und treiben weiter. So wechselt das Pferd fließend die Gangart.

Allerdings erfordert es etwas Übung, bis das Timing stimmt. Für den Anfang eignen sich Trab-Schritt Übergänge am besten zum Üben. Bei Galopp-Trab-Übergänge sollte die Parade immer am Ende eines Galoppsprungs gegeben werden. Denn es fällt dem Pferd am leichtesten, in den Trab zu wechseln, wenn es gerade mit drei Beinen am Boden ist.

Der Tempowechsel innerhalb einer Gangart, also zum Beispiel vom Mitteltrab in den versammelten Trab, funktioniert ähnlich. Allerdings fällt hier die durchhaltende Zügelhilfe am inneren Zügel weg. Stattdessen geben Sie mehrere kurze Paraden am inneren Zügel.

Klappen die Übergänge nicht sollten Sie diese häufig üben. Eine Hilfe sind dabei enge Wendungen, da sich das Pferd hier von alleine etwas aufnimmt. Also Zirkel verkleinern oder Volten reiten und auf diesen engen Linien immer wieder Tempowechsel einfließen lassen.

Antwort
von netflixanddyl, 86

Lernst du nicht irgendwo reiten? Frag die Lehrerin. Sowas theoretisch zu erklären ist immer schwierig.
Die Zügel nachgreifen und .. wie soll ich das sagen.. stramm halten? Nur nicht dran ziehen wie ne Verrückte. Schenkel defintiv dran lassen und wenn das Pferd nicht reagiert, guckst du, ob du alles mit den Zügeln richtig machst. Außerdem mach dich "schwer" im Sattel. Das machst du mit der Gewichtsverlagerung.

Frag definitiv jemanden, der es dir praktisch zeigen kann.

Kommentar von Pancake2002 ,

Danke,wird das pferd nicht dann schneller, wenn man die schenkel ans pferd randrückt? 

Kommentar von Urlewas ,

Wenn du das Pferd nicht mit All deinen Hilfen unterstützt, weis es ja auch gar nicht, was Du meinst.

Grade als Anfänger - vielleicht ziehst Du ja auch mal aus versehen am Zügel, weil du dich irgendwo festhalten willst. Das soll man natürlich auf keine Fall. Aber das Schulpferd weiß schon, wie leicht das einem neuen Reiterlein trotzdem passiert.

Wenn Du alle Hilfen ( einigermaßen)korrekt  zusammen bringst, weis das Pferd, was es tun soll.

Kommentar von netflixanddyl ,

Nein, du gibst ja mit den Zügeln und dem gesamten Körper den Befehl. Und die Schenkel bleiben sowieso IMMER am Pferd, egal bei was. Ja, du sollst es nicht antreiben, aber der Druck bleibt.

Kommentar von Pancake2002 ,

wie geht das,, schwer machen'' eigentlich genau?,ich glaube ich mach da was falsch

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