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Wie oft sollte man einen Computer defragmentieren und bringt das überhaupt was?

gefragt von Maddin am 03.04.2007 um 22:37 Uhr

Hi, stimmt es, dass ein PC wieder schneller wird, wenn man die Festplatte regelmäßig defragmentiert? Wenn ja wie oft sollte man dies tun?


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loopwithme
beantwortet von loopwithme am 3. April 2007 22:44
9x
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Ja, ein Pc kann ganz erheblich an Geschwindigkeit verlieren, wenn die Festplatte stark fragmentiert ist.

Wie oft du defragmentieren solltest, hängt davon ab, wie oft du deinen PC nutzt und für was. Täglich mit Programmen arbeiten, die viele große Dateien haben bedeutet, dass du schon fast wöchentlich defragmentieren solltest.

Oder einfach dann, wenn du merkst, dass deine Kiste nicht mehr so flott unterwegs ist wie sonst...


Horatius
beantwortet von Horatius am 3. April 2007 23:36
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Je häufiger Du Dateien löschst oder Programme installierst, desto schneller ist die Festplatte fragmentiert. Normalerweise sollte 1x monatlich defragmentieren reichen. Empfehlrnswert ist es, wenn Du das nicht vom Win-eigenen "defrag" erledigen läßt, sondern von einem externen Programm wie zum Beispiel das von O & O oder Ashampoo (magic defrag), das arbeitet sogar automatisch im Hintergrund.

Kommentar von haiyeti am 19. April 2007 18:53

Richtig,das O & O ist eines der besten Programme zum defragmentieren.Und der Rechner laüft danach schneller.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 4. April 2007 10:13
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Bei den aktuellen, sehr großen und sehr schnellen Festplatten bringt aus meiner Erfahrung und nach Meinung vieler Fachleute (die diese Meinung immer wieder z.B. in der c't kundtun) das Fragmentieren heutzutage kaum noch was.

Lediglich dann, wenn Du wirklich große Dateien auf einer recht kleinen Platte bewegen musst (z.B. 10 GB große Videodateien auf einer 80-GB-Platte), kann es hilfreich sein, wenn die Platte defragmentiert ist. Aber Timingprobleme gibt es da heutzutage nicht mehr und ein Zeitgewinn ist auch nicht feststellbar, da der Zeitaufwand für das Defragmentieren ja gegengerechnet werden muss.

Kommentar von F50ee36b7dfd293edb2f75882e4518d4smallTigerjan am 4. April 2007 20:45

"da der Zeitaufwand für das Defragmentieren ja gegengerechnet werden muss."

Nö. Das Defrag kann mein PC erledigen, wenn ich schlafe oder zur Arbeit gehe. Anschließend fährt er runter ...

Kommentar von Ca0bb5821f4133243ce158091ac478b6smallPoindexter am 30. April 2007 00:56

Schon schade, eine fundierte Antwort, und die wird ignoriert.


fraurammstein1
beantwortet von fraurammstein1 am 3. April 2007 22:58
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Ich klicke immer erst auf "überprüfen", dann steht dort, ob defragmentiert werden sollte oder nicht;-)

Kommentar von 345b91b71226a3c3dc19086ee5c77bfdsmallloopwithme am 3. April 2007 23:08

Jo, und wenn Windoof nach ner halben Stunde Prüfung immer noch meint, es müsse nicht defragmentiert werden, dann haben die bytes wohl ein Bit zuviel genossen... ;-)

Kommentar von 2d4cfe69ffff4dfd690f5493687faac9smalllodda50 am 4. April 2007 02:04

auf lustige art die wahrheit gesagt


anonym
beantwortet von sitrain am 24. April 2007 10:43
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Bei Partitionen die mit NTFS formatiert sind, ist eine Defragmentierung praktisch überflüssig. Dies dürfte auch der Grund sein, dass MS in Windows NT kein Defrag- Programm integriert hat. Wo gegen bei Windows XP und -2000 die Partitionen außer NTFS noch mit FAT und FAT 32 –Dateisystem formatiert werden können. Die Festplattengröße spielt dabei eine unter geordnete Rolle, sind die Partitionen mit NTFS formiert und größer als 4 GB, beträgt die Clustergröße durchweg maximal 4KB. brufra



rosenpyramide
beantwortet von rosenpyramide am 4. April 2007 08:26
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Aber sicher. Nach der Defragmentierung hat der PC schnelleren Datenzugriff.


Computermagic
beantwortet von Computermagic am 4. April 2007 10:06
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.. das lästige Defragmentieren lässt sich auch übergehen, wenn man den Rechner einmal neu aufsetzt und dann die Festplatte spiegelt (spiegeln dauert bei 3 GByte und bei mir knapp 5 Minuten). Stellt man fest, dass der Rechner mit der zeit langsamer wird; muss ja nicht mal die Fragmetierung Schuld sein (kann auch ein digitaler Schädling die Ursache sein), wird die gesicherte Spiegelung einfach zurückgespiegelt (dauert bei 3 GByte ebenfalls knapp 5 Minuten). Vorteil: es geht viel schneller, die Festplatte wird nicht so stark belastet und man hat ein sauberes System, ohne dass man die ganzen Seriennummern neu (!) eingeben muss. Nachteil: Programme, die man nach der Spiegelung aufgespielt hat, sind nicht mehr vorhanden und müssen neu installiert werden (aber eigentlich kein Problem). Hier noch ein Tipp: Saubere Partition rückspiegeln, die neuen Programme installieren und die saubere Installation dann neu spiegeln.

Fakt: Dieser Vorgang ist am schnellsten, kostet am wenigsten an Energie und ist am sichersten. Wer nicht weiß, wies geht, der soll mir über www.computermagic.dedkurz ne Mail schreiben. Herzliche Grüße Arthur


sonne55
beantwortet von sonne55 am 19. April 2007 19:01
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defragmentieren ist nur dann notwendig, wenn man häufig dateien/programme löscht/neu installiert/deinstalliert. sehr wichtig ist die tägliche datenträgerbereinigung.


anonym
beantwortet von hkoch am 19. Juni 2007 00:20
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Da muss ich eher UlfDunkel recht geben. Im Übrigen defragmentiert Windows ab Version XP seine Startbereiche selbstständig. Das Ausführen von Defragmentierungsprogrammen kann hierbei sogar kontraproduktiv wirken, sprich die "Startzeit" des Systems negativ beeinflussen - fällt aber bei neuen Systemen nicht mehr so ins Gewicht, wie "früher".

Wie bereits angesprochen: Wenn sehr grosse Dateien sequentiell verarbeitet werden müssen, kann es etwas Geschwindigkeit bringen. Meistens ist dies aber ein Trugschluss, da man heutzutage mit Multi-Tasking Umgebungen arbeitet, wo der Festplattenkopf trotzdem wieder (durch Anfrage eines parallel laufenden Prozesses) regelmäßig auf einen "weit entfernten" Bereich geschoben wird. Siehe hierzu: Computerzeitschrift c't Ausgabe 21/2005 Seite 184ff: Windows:Optimale Defragmentierung möglich?


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