Frage von Monsieurdekay, 125

Wie oft passiert es in der Ralität, dass im Krankenhaus verfrüht Amputationen durchgeführt werden?

Die Thematik wird gerade in einer Serie behandelt. Und zwar hat sich ein Mädchen das Sprunggelenk gebrochen und infiziert sich während der Operation mit dem Krankenhaus-Keim. Die ersten Antibiotika schlagen nicht an und man entscheidet sich für eine Fußamputation, um einen Blutvergiftung zu verhindern... Nach Einspruch der Mutter, die auch Ärztin ist, verzögert sich das Vorhaben jedoch und wenige Stunden später stellt sich heraus, dass das neue Antibiotikum doch anschlägt..

ich frage mich, ob und wie häufig so ein Fall wirklich in der Realität auftreten kann..

Antwort
von wobfighter, 54

Das vorzeitige und zu schnelle amputieren von Gliedmaßen beschäftigte schon mal Experten aus Medizin und Jura die eindeutig Fälle gefunden haben wo eine Amputation zu schnell erfolgte und keine Alternativbehandlung oder weitere Untersuchungen durchgeführt wurden..

Man bemängelt teilweise das manche Krankenhäuser dem aktuellsten Standard der Wissenschaft hinterher hängen, zu schnelles und zu drängendes Verhalten den Patienten quasi unter Druck zu setzen die Amputation sei notwendig und es gebe keine andere Lösung... Man bemerkte kritisch das Krankenhäuser durch Amputation auch finanziell profitiert da der Aufenthalt und die Versorgung, anschließende Therapie enorm Geld in die Kassen spülen...

Der heutige medizinische Stand und der neue experimentielle Stand in der Chirurgie sollten komplett ausgeschöpft werden bevor man zu schnell agiert..

Das bezieht sich auf Fälle wo keine Notfallsitutation vorlag und kein lebensbedrohlicher Zustand herrschte.. Es betraf Diabetiker, Raucher, Entzündung durch resistente Bakterien und schwere Durchblutungsstörungen..

Antwort
von Paguangare, 73

Die Serie heißt "Lindenstraße".

Wenn eine Amputation erst einmal stattgefunden hat, lässt sich im Nachhinein nicht mehr herausfinden, ob sie verfrüht gewesen war oder angezeigt.

Wie willst du denn wissen, wie sich die Entzündung weiterentwickelt hätte, wenn man nicht amputiert hätte?

Kommentar von TomC16 ,

Ach so, Lindenstraße... Na, das ist natürlich ein medizinisches Fachmagazin höchster Güte... NICHT! :-)

Kommentar von keulenman ,

:-))))

Antwort
von RoXoR987, 16

Nunja... Problematisch bei Infektionen ist die Ausbreitung im weiteren Kõrpern, ea entsteht schnell aus einer lokalen Infektion eine systematische, eine Sepsis. Die Sepsis ist hochgradig Lebensgefährlich und führ oft zu Multiorganversagen, die Mortalität (sterblichkeit) liegt bei 30 % (kommt natürlich auch auf den Erreger/Gesundheitszustand an). Besonders bei Multiresistenten Keimen ist eine Behandlung mit z.B. Antibiotika oft nicht mehr möglich.
Abgesehen von Infektionen produziert absterbendes Gewebe extrem gefährliche Toxine, die sich im Körper ausbreiten können und weiteres Zellsterben verursachen.
Die Frage die sich hier stellt ist folgende: Riskiere ich das Leben des Patienten indem ich versuche das Bein zu retten oder amputiere ich und die Person ist zwar eingeschränkt, kann aber weiterleben ?
Ich sehe das Folgendermaßen: Du kannst leben ohne Bein, aber das Bein nicht ohne dich :D
Lieber das Bein im Zweifel abnehmen, als dann für den Tod des Patienten verantwortlich zu sein. Heutzutage gibt es durch Protesen u.ä. die möglichkeit ein (fast) normales Leben zu führen.
Gruß

Antwort
von Sonnenstern811, 72

Auf jeden Fall. Die Dunkelziffer dürfte recht hoch sein. Kein Krankenhaus hat ein Interesse daran, so etwas nachträglich zu veröffentlichen, und wer soll es hinterher wissen und beweisen?

Es sind übrigens sogar schon Amputationen und Entfernungen auf der falschen Seite vorgenommen worden.

2010 sagten mir Besucher, die Angehörigen, dass in einem Kreiskrankenhaus in der Umgebung ein 12jähriger Junge sterben musste, weil die Drainage zu spät entfernt wurde und noch nicht mal von einem Arzt. Das Zeug war schon angewachsen und er ist verblutet. Die Klage lief zudem auch noch ins Leere. Besonders bitter, auch wenn es ihn nicht zurück gebracht hätte.


Antwort
von Kontaru, 67

Ich würde generell aufpassen was ärtzte sagen... Ich vertraue der ganzen schulmedizin nicht, kleines beispiel: ungefähr 2% der Menschen die Krebs haben und eine Chemo machen überleben die chemo und der krebs geht weg.

25% Die nichts gegen krebs machen überleben und der Krebs geht von alleine weg... Kann man alles nachlesen bzw googeln. Heißt im klartext die ärtzte die chemos durchführen bzw verschreiben töten die meisten Patienten...

Kommentar von energiefisch ,

Schreib doch noch mehr solcher Weisheiten.

Kommentar von Kontaru ,

War nur ein beispiel, kannst es ja googeln wen du dich dafür interessierst ...

Kommentar von energiefisch ,

Ich hoffe für dich, dass du das nicht ernst meinst. Deine Zahlen sind totaler Schwachsinn. 

Kommentar von Kontaru ,

Chemo überlebenden: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/die-erfolgsrate-von-chemotherapien

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehl...

Bitte informiere dich bevor du einfach andere als schwachsinnig oder unglaubwürdig dar stellst, danke!

Kommentar von TomC16 ,

Wer den Kopp Verlag (bekannt für rechtsextreme Esoterik und Verschwörungstheorien dämlichster Sorte) als "Quelle" nennt, hat sich damit als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert.

Kommentar von TomC16 ,

Das sind verschwörungstheoretische Falschaussagen, wie sie in rechtsextremen Kreisen verbreitet werden. Das hat mit der Realität nichts zu tun! Gefährlicher Unsinn!

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