Im Zusammenhang mit meiner vorherigen Frage.ist das normal zu erwarten mit den paradoxen Reaktionen und wie lange halten die an?
Normalerweise kann man bei homöopathischen Mitteln mit einer Erstverschlimmerung rechnen.
Paradoxe Reaktionen kann es auch bei Schulmedizin geben.

habe die vorhergehende frage noch nicht gelesen. aber ich muß einigen sachen aus den antworten hier widersprechen. man muss nicht nornalerweise mit einer erstverschlimmerung rechnen, jedenfalls nicht bei einsatz der sogenannten lm-potenzen.
und paradoxe reaktionen kennt man zwar in der homöopathie, aber nicht als wirkund von einer gabe eines mittels, sondern als eigenheit bestimmter arzneimittelbilder, also bestimmter menschentypen. zb hat der ignatia-typ paradoxe reaktionen, wird zb möglicherweise von baldrian nicht ruhiger, sondern ganz unruhig usw.
und zb liebeskummer: gerade ignatia ist ein mittel, das aus erfahrung bei liebeskummer gegeben wird.

Noch mal kurz zur vorherigen Frage: Liebeskummer - dagegen ist kein Kraut gewachsen!
Die so genannte Erstverschlimmerung ist nach meinen Erfahrungen ein Kopfprodukt. Homöopathische Mittel haben i.d.R. eine hervorragende Wirkung - aber wenn ich mit einer Erstverschlimmerung rechne, dann kommt sie auch.
Also: vertraue dem Mittel, das allein ist schon der halbe Weg, egal ob Homöopathie oder Schulmedizin
Marah am 1. September 2007 23:49 Das mit der Kopfsache ist so micht richtig...Beschäftige Dich mal mit dem Hering-Gesetz...
Raimund1 am 2. September 2007 00:09 Hallo Marah, danke - ich bin immer gern bereit, zu lernen - wo finde ich was über das Hering-Gesetzt?
Marah am 2. September 2007 00:29 http://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_Hering Hier sind seine Werke aufgelistet. Hering hat sehr interessante Wege der homöopathischen Heilung studiert und niedergeschrieben. So sagt das Herings-Gesetz der Heilung, welchen Weg eine Heilung nehmen muss (mit welchen Symptomen) um eine optimale Heilung zu gewährleisten...
Marah am 2. September 2007 00:33 Ich schau gerade nochmal ob ich eine Kurzfassung finde...garnicht so einfach...:-)
Raimund1 am 2. September 2007 22:52 Danke Marah, ein hilfreicher und für mich neuer Hinweis
grisu05 am 2. September 2007 07:41 Mit dieser Haltung kann ich ja auch Placebos verwenden. :-)
Raimund1 am 2. September 2007 21:33 Ja Grisu, das funktioniert einwandfrei! Das ist ja genau der Punkt, warum die Pharmaindustrie so herzieht über Homöopathie und Co. Mach etwas schlecht und es ist schlecht! ;-) das ist auch ein homöopathische Prinzip, nur umgekehrt.
Ich gehe in meiner Aussage noch viel weiter: ES gibt keine unheilbaren Krankheiten, es gibt nur unheilbare Menschen!

Paradox ist nicht wirklich der richtige Ausdruck! Was Du meinst ist wohl eher die Erstverschlimmerung. Diese tritt bei einigen Patienten auf die sehr intensiv auf das homöopathische Mittel reagieren. In der Regel gehört diese Erstverschlimmerung zu den Zeichen der vorranschreitenden Heilung. Erst wenn diese Verschlimmerung anhält, muss man die Wahl des Mittels überdenken und ein anderes wählen.

Für alle die das homöopathische Prinzip besser verstehen wollen, habe ich eine gute Seite gefunden:http://www.dr-evertz.de/homoeopathie.html