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Wie oft muss man bei homöopathischen Mitteln mit paradoxen Reaktionen rechnen?

gefragt von Peterle am 01.09.2007 um 22:16 Uhr

Im Zusammenhang mit meiner vorherigen Frage.ist das normal zu erwarten mit den paradoxen Reaktionen und wie lange halten die an?


Reply


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 1. September 2007 22:22
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Normalerweise kann man bei homöopathischen Mitteln mit einer Erstverschlimmerung rechnen.

Paradoxe Reaktionen kann es auch bei Schulmedizin geben.


Patron
beantwortet von Patron am 1. September 2007 23:28
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habe die vorhergehende frage noch nicht gelesen. aber ich muß einigen sachen aus den antworten hier widersprechen. man muss nicht nornalerweise mit einer erstverschlimmerung rechnen, jedenfalls nicht bei einsatz der sogenannten lm-potenzen.

und paradoxe reaktionen kennt man zwar in der homöopathie, aber nicht als wirkund von einer gabe eines mittels, sondern als eigenheit bestimmter arzneimittelbilder, also bestimmter menschentypen. zb hat der ignatia-typ paradoxe reaktionen, wird zb möglicherweise von baldrian nicht ruhiger, sondern ganz unruhig usw.

und zb liebeskummer: gerade ignatia ist ein mittel, das aus erfahrung bei liebeskummer gegeben wird.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 1. September 2007 23:02
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Noch mal kurz zur vorherigen Frage: Liebeskummer - dagegen ist kein Kraut gewachsen!

Die so genannte Erstverschlimmerung ist nach meinen Erfahrungen ein Kopfprodukt. Homöopathische Mittel haben i.d.R. eine hervorragende Wirkung - aber wenn ich mit einer Erstverschlimmerung rechne, dann kommt sie auch.

Also: vertraue dem Mittel, das allein ist schon der halbe Weg, egal ob Homöopathie oder Schulmedizin

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 1. September 2007 23:49

Das mit der Kopfsache ist so micht richtig...Beschäftige Dich mal mit dem Hering-Gesetz...

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 2. September 2007 00:09

Hallo Marah, danke - ich bin immer gern bereit, zu lernen - wo finde ich was über das Hering-Gesetzt?

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 2. September 2007 00:29

http://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_Hering Hier sind seine Werke aufgelistet. Hering hat sehr interessante Wege der homöopathischen Heilung studiert und niedergeschrieben. So sagt das Herings-Gesetz der Heilung, welchen Weg eine Heilung nehmen muss (mit welchen Symptomen) um eine optimale Heilung zu gewährleisten...

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 2. September 2007 00:33

Ich schau gerade nochmal ob ich eine Kurzfassung finde...garnicht so einfach...:-)

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 2. September 2007 22:52

Danke Marah, ein hilfreicher und für mich neuer Hinweis

Kommentar von 0d9c12d00efa8d0a3ff5e09b08dc7710smallgrisu05 am 2. September 2007 07:41

Mit dieser Haltung kann ich ja auch Placebos verwenden. :-)

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 2. September 2007 21:33

Ja Grisu, das funktioniert einwandfrei! Das ist ja genau der Punkt, warum die Pharmaindustrie so herzieht über Homöopathie und Co. Mach etwas schlecht und es ist schlecht! ;-) das ist auch ein homöopathische Prinzip, nur umgekehrt.

Ich gehe in meiner Aussage noch viel weiter: ES gibt keine unheilbaren Krankheiten, es gibt nur unheilbare Menschen!


Marah
beantwortet von Marah am 1. September 2007 23:53
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Paradox ist nicht wirklich der richtige Ausdruck! Was Du meinst ist wohl eher die Erstverschlimmerung. Diese tritt bei einigen Patienten auf die sehr intensiv auf das homöopathische Mittel reagieren. In der Regel gehört diese Erstverschlimmerung zu den Zeichen der vorranschreitenden Heilung. Erst wenn diese Verschlimmerung anhält, muss man die Wahl des Mittels überdenken und ein anderes wählen.


Marah
beantwortet von Marah am 2. September 2007 01:26
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Für alle die das homöopathische Prinzip besser verstehen wollen, habe ich eine gute Seite gefunden:http://www.dr-evertz.de/homoeopathie.html





daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 2. September 2007 20:06
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Interessante Literatur bei Gaben von Hochpotenzen:

J.P.Gallavardin (Haug Verlag)

"Homöopathische Beeinflussung von Charakter, Trunksucht und Sexualtrieb"

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 2. September 2007 23:23

Das ist schon sehr tiefgehend aber von mir DH!


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