Frage von Tyler214, 157

Wie oft darf Vater säugling haben?

Hallo. Der KV und ich haben uns bereits in der Schwangerschaft getrennt.... Seit dem macht er mir das Leben echt nicht leicht 😑 Ich habe ihn von Anfang an die Möglichkeit gegeben das Kind regelmäßig zu besuchen, doch er wollte meine Wohnung nicht betreten😂 Er ging dann einmal die Woche mit ihm für eine Stunde spazieren i d einmal war ich für 1,5 h zu Besuch. Hat ihm alles nicht gereicht......... Jetzt hat er den kleinen (6 monate) 2x die woche für 2 Stunden alleine! Was soll ich sagen, es reicht ihm immer noch nicht und er will ihn noch öfter ! Ich möchte das in diesem Alter aber nicht! Wenn ich nicht zustimmen will er sich das einklagen.....

Was mich etwas verwirrt ist, dass auch die Dame beim Jugendamt meinte das es ruhig öfter sein könnte .... Meine anwältin meinte jedoch das reicht alle male..... Ich weiss nicht was ich machen soll 😖 (Wir haben gemeinsames sorgerecht)

Über Ratschläge würde ich mich freuen

Antwort
von Dahika, 79

Die Dame vom Jugendamt hat recht. Die Anwältin ist Anwältin und keine Expertin für Entwicklungspsychologie.

Ich würde einen Säugling jetzt nicht 24 Stunden oder ein ganzes Wochenende weggeben wollen, aber gegen einen stundenweisen Umgang ist nichts einzuwenden. Der kann auch jeden Tag stattfinden und sich auch zeitlich steigern. Bis hin zu einem Tag, wenn das Kind  1 Jahr alt ist.

Du wirst also vor dem Familiengericht mit deinen Wünschen nicht durchkommen. Das die Anwältin dir zuredet, ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass sie höhere Honorare schreiben kann, wenn es vor Gericht geht.

Ehrlich gesagt, freu dich doch, dass der Vater soviel Interesse an seinem Kind zeigt. Andere Väter gehen pfeifend ihrer Wege und würden ihr Kind am liebsten vergessen.

Antwort
von Menuett, 71

Bei so kleinen Kindern sagt man, häufiger aber dafür kurzer Umgang.

2 mal 2 Stunden in der Woche sind nicht viel. Das kann man guten Gewissens auf 4 mal in der Woche 2 Stunden erhöhen.

Deine Anwältin möchte Geld verdienen...

Empfohlen werden vom Familienministerium, Jugendamt und Kinderschutzbund mehr Umgang.

http://www.familien-wegweiser.de/RedaktionBMFSFJ/redaktionFamilienwegweiser/PDF-...

Kommentar von Tyler214 ,

Ich habe mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen... Am Freitag haben wir das nächste Gespräch beim ja..... tut mir sehr leid aber ich bin nun mal ne gucke. ... Ich habes schon einen Sohn, 4 Jahr und der war noch nie länger als eine Nacht weg 🙈

Klar ist es toll das der Vater da ist und sich kümmert... Aber ist doch nen baby 🙄

Er will mehr zeit, was ich total verstehen kann.... Aber ich verhalte mich wie ne Mutter. .... 

Mein Plan wäre es ihm den kleinen 3x die woche für 2 Stunden alleine und 2x die woche für 3 Stunden.  Im Wechsel wohl gemerkt ! 

Wenn er dann in der kita ist mir 1 Jahr DAnne einen Nachmittag in der Woche und  we! 

Ich denke das ist dochin Ordnung oder ???

Kommentar von lasterfahren ,

nein, das wäre nicht in ordnung. das ist viel zu wenig und kein vernünftiger umgang.

die frage ist, was der vater deines kindes fordert. wenn er übernachtungen möchte und das unter der woche im wechsel und jedes zweite we, dann wäre es das, was er gerichtlich durchsetzen könnte und bekommen wird. hast du dir schon überlegt wie ihr weihnachten gestaltet? da steht kv immer der zweite weihnachtsfeiertag zu, nicht stündlich, sondern auch hier mit übernachtung.

Antwort
von Schuhu, 90

Was spricht denn aus deiner Sicht dagegen, dass dein Kind Vater und Mutter hat, die es beide lieben und zu denen er ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen kann? Eine Woche besteht aus 7 x 24 Stunden - der Papa soll aber nur 4 Stunden insgsamt sein Kind sehen sollen? Bist du sicher, im Sinne deines Kindes zu handeln?

Antwort
von landsberglech, 76

normales umgangsrecht in dem alter:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung,

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage

- drei wochen sommerferien.

deine anwältin solltest du feuern, die scheint nicht zu gebrauchen zu sein. der kv hat umgangsrecht mind. in obigen umfang, auch ein wechselmodell wäre möglich 1 woche er, eine woche du später so in 6-12 monaten 2 wöchiger wechsel. beim umgang kann er tun was er will, auch das kind mit nach hause nehmen oder zu wem auch immer. deine anwesenheit ist dabei nicht notwendig und nicht erwünscht.

was möchte denn genau der kv? das was du bis dato anbietest ist jedenfalls noch nie genug und kein wunder das kv das als frechheit empfindet.

erschreckend ist, dass der vater klagen muss. das wirft ein sehr schlechtes licht auf dich, da du als bindungsintolerant hingestellt wirst. er bekommt definitiv recht und dem geh doch einfach mit einer umgangsvereinbarung aus dem weg.

bindungsintoleranz kann dich das sorgerecht kosten.


Kommentar von Tyler214 ,

Also ich denke deine Angaben passen eher zum Kind von 3 Jahren und nicht von einem 6 monate alten säugling ! Der sollte ein komplettes we wohl noch  Ich weg sein......

Kommentar von landsberglech ,

tyler, das sind normale umgangszeiten für kinder von anfang an. das hat mit einem 3-jährigen nichts zu tun. wenn das der umfang wäre, den der vater will, würde er den bekommen. das ist laufende rechtsprechung.

Kommentar von Menuett ,

Ich kenne nicht einen Fall, in dem die Umgangszeiten so geregelt wurden, wie Du das propagierst.

Da könnte kein Kind mehr einen normalen Tagesablauf mit Freunden usw. haben.

Kommentar von lasterfahren ,

das musst du ja nicht kennen. das ist allerdings die laufende rechtsprechung. ein leben mit freunden kann kind trotzdem haben, da es auch freunde bei vati findet oder der bindet die freunde mit ein.

Antwort
von jerkfun, 80

Sei froh das der Kindsvater sich um Deinen Säugling schon kümmert und nicht erst im Schulalter.Das wäre nämlich absolut typisch und viel schlechter für das Kind.Dein Kind ist nicht Dein Eigentum.Du hast es auf die Welt gebracht,klar ist die Mutterbindung stärker,als die zum Vater.Aber das kann sich spätestens ändern,wenn das Kind verständiger wird,es Bewusstsein entwickelt.Und dieser Veränderung solltest Du Dich stellen,mit offenem ! Ergebnis.Väter haben nicht nur Pflichten,sondern auch Rechte.Denk mal daran.Und wenn der Vater Deine Wohnung nicht betreten möchte,hast Du denn mal nach dem Grund gefragt,wenn Du schon davon nichts erwähnst? Völlig grundlos wird das wohl nicht sein.Und bitte erspare dem Vater Eures ! Kindes diese Klage.Sie ist im Interesse des Kindes berechtigt,wenn Du nicht nachgibst.Ja stundenweise ist zu wenig.Das kannste Deinem Anwalt ausrichten.Ein Anwalt sollte nicht nur Partei sein,sondern gerade in dieser Beziehung ausgewogener agieren.Liebe Grüße

Kommentar von landsberglech ,

er muss die wohnung nicht betreten, es ist sein ex und die ist seine vergangenheit. interessant für den vater ist nur sein kind.

Kommentar von jerkfun ,

Ja,aber es ist für ein so kleines Kind schon auch wichtig,das die vertraute Umgebung im Vordergrund steht.Ich bin jetzt überfragt,ob es wirklich schädlich ist,wenn der Vater drei Stunden mit dem Kind im Wägelchen draußen ist.Vermutlich auch nicht.^^

Kommentar von landsberglech ,

jerk, vertraute umgebung hat es auch beim vater und um so früher man damit beginnt, umso normaler ist es für das kind. es kennt seinen vater, es kennt seine mutter - die umgebung ist völlig banane. umgang in der wohnung der km ist tabu. kv und kind sollen völlig ohne die mutter sein und das ist auch richtig so.

Kommentar von Menuett ,

Säuglinge vertragen am besten häufige kurze Umgänge.

Der Säugling kann gar keinen Tagesablauf entwickeln, wenn der sich ständig ändert.

Kommentar von Dahika ,

Und bitte erspare dem Vater Eures ! Kindes diese Klage

Dies sollte die Fragestellerin nicht nur dem Vater ersparen, sondern in erster Linie sich selbst.

Das wird nämlich teuer.

Und ich kenne leider viele Anwälte, die an ihr eigenes Einkommen mehr denken als an das Wohl ihrer Klienten.

Kommentar von landsberglech ,

genau so sieht es aus. mit dem schwachsinn, den der anwalt der ts bereits jetzt vorgelabbert hat,ist es nur interessiert an geld und nicht am wohl der klientin.

Antwort
von Deepdiver, 71

Modelle für die frühe Kindheit

Bei Kindern bis etwa 18 Monaten sind kurze, aber häufigere Kontakte
sinnvoll. Das ausgezogene Elternteil sollte das Kind mehrmals einige
Stunden pro Woche sehen. Bei diesen Kontakten kann das Kind die Stimme
oder das Gesicht wiedererkennen und die Bindung bleibt bestehen bzw.
wird weiter ausgebaut. Das sei "günstiger als lange Abstände", schreibt
Jaede. Er rät eher dazu, das Kind in seiner Umgebung zu lassen und rät
von wechselnden Übernachtungen ab, da das Kind in diesem Alter eine
sichere Atmosphäre brauche.

http://www.t-online.de/eltern/erziehung/alleinerziehend/id_18974282/trennung-wel...

Kommentar von landsberglech ,

das war mal früher so. in den letzten jahren hat sich ergeben und wird auch gerichtlich durchgesetzt, dass kinder von anfang soviel umgang wie möglich haben sollten, mit übernachtung und auch wechselmodell ist von anfang mgl. spätestens jedoch ab ca. 6 monate.

Kommentar von Menuett ,

Nein, das ist falsch. Das wird nicht empfohlen, das ist völlig unvereinbar mit der kindlichen Entwicklung.

Kommentar von lasterfahren ,

nein das ist nicht unvereinbar mit der kindlichen entwicklung, deine antwort ist falsch

Kommentar von Menuett ,

Sehen Richter und Jugendamt GsD anders.

Antwort
von lasterfahren, 40

bis hin zum wechselmodell ist alles möglich. was fordert er denn? der umfang von 4h die woche ist jedenfalls ein witz und natürlich viel zu wenig.

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