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Wie oft darf man im Jahr cortisonhaltige Nasensprays gegen Schimmelallergie benutzen?

gefragt von ayo000 am 10.01.2008 um 13:34 Uhr

Ich habe seit längerem Probleme mit einer Schimmelpilzallergie, keine gegen Hausschimmel, haben wir nicht, sondern gegen die Schimmelsporen aus der Natur, von draußen. Es wird immer schlimmer, habe ohne das cortisonhaltige Nasenspray immer geschwollenen Nasenschleimhäute, Kopfschmerzen, Mattigkeit und Ohrendröhnen. Mein HNO meint, das Nasenspray darf man bis zu 4 mal im Jahr nehmen, stimmt das, finde ich fast ein bisschen viel wg. des Cortisons, bin da vorsichtig, obwohl es sehr gut hilft und ich es am liebsten durchgehend nehmen würde.


Reply


Dr Love
beantwortet von Dr Love am 10. Januar 2008 13:38
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du solltest lieber beim allergologen eine hypodesensibilisierung durchführen lassen, denn sonst kannst du dich bald von deiner nasenschleimhaut verabschieden.
ausserdem setzt im körper eine gewöhnung an cortison ein und irgendwann hilft es nicht mehr, auch bei anderen krankheiten nicht.

Kommentar von F7c2a2cc208049360eba4edbb71f0be8small Tippse am 10. Januar 2008 13:40

DH! he du hast ja ein neues bild! muss i gleich mal schauen! :o)

Kommentar von Simple_avatar4smallTigerkater am 11. Januar 2008 16:23

Die Cortisondosis dieser Sprays ist so niedrig, daß eine Gewöhnung nicht einsetzt. Asthmatiker oder Patienten mit COPD nehmen cortisonhaltige Sprays für ihre Bronchien ihr Leben lang, täglich, oft mehrmals und gewöhnen sich wegen der niedrigen Dosis nicht daran. Bei"anderen Krankheiten" müssen viel höhere Dosen eigesetzt werden und das ist natürlich ganz anders zu bewerten.

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDr Love am 11. Januar 2008 16:39

trotzdem ist die hypodesensibilisierung einem rumdoktern an den symptomen vorzuziehen!


Tigerkater
beantwortet von Tigerkater am 11. Januar 2008 16:16
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Natürlich ist eine Desensibilisierung eine Möglichkeit Ihnen zu helfen. Aber: Erstens setzt es eine genaue Spezifizierung des Allergens voraus und zweitens ist es eine zeitlich aufwändige Angelegenheit.Ich empfehle Ihnen mit Ihrem Arzt den Einsatz von sogenannten Antihistaminika ( die modernen haben nicht mehr die vielen Nebenwirkungen der alten)zu besprechen und das cortisonhaltige Spray nur im Notfall zu verwenden. Zweitgleisig könnte dann die Desensibilisierung anlaufen.


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 11. Januar 2008 09:57
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also, Beratung beim Allergologen würd ich auch empfehlen. Auch wenn ich selbst Medizin studiert habe, oder gerade weil, seh ich Dermatologie immer ein wenig als Scharlatanerie. Außer Cortison, Antimykotika und Rausschnippeln kennen sie eigentlich nicht viel an Therapien ;-)

Kommentar von Simple_avatar4smallTigerkater am 11. Januar 2008 16:27

Es ist schon sehr traurig, daß Sie mit beendigtem Medizinstudium eine solche Einstellung zu der Dermatologie haben. Ich empfehle Ihnen nur einen Tag lang in einer dermatologischen Praxis zu hospitieren.Und die Vorlesungen der dermatologischen Universitätsklinik scheinen Sie im Schwimmbad verbracht zu haben.




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