Frage von schwarzambau, 49

Wie oft darf ein chef seinen azubi von der berufsschulpflicht freistellen?

Antwort
von Deepdiver, 24

http://berufliche.bildung.hessen.de/fundstellen/Berufsschule/vo_berufsschulveror...

§ 6

Beurlaubungen

(1) Aus besonderen Gründen können Berufsschülerinnen und Berufsschüler im Einzelfall für einzelne

Stunden von den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern beurlaubt werden.

(2) Berufsschülerinnen und Berufsschüler können aus zwingenden persönlichen Gründen:

1. bis zu zwei Unterrichtstagen im Schuljahr durch die

Klassenlehrerin

oder den Klassenlehrer,

2. bis zu fünf Unterrichtstagen im Schuljahr

durch die Schulleiterin oder den Schulleiter und

3. darüber hinaus durch das zuständige Staatliche Schulamt beurlaubt werden.

Onlinefassung http://berufliche.bii

ldung.hessen.de

Seite 6 von 30

Verordnung über die Berufsschule

Vom 09. September 2002 (ABl. S.678) zuletzt geändert

durch Verordnung vom 11. Juli 2011 (ABl. 08/11)

(3) Berufsschülerinnen und Berufsschüler können aus zwingenden betrieblichen Gründen und zur

Teilnahme an Jugend- und Ausbildungsversammlungen sowie Betriebsversammlungen mit

ausbildungsrelevanten Themenst

ellungen beurlaubt werden:

4. bis zu zwei Unterrichtstagen im Schuljahr dur

ch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer,

5. bis zu fünf Unterrichtstagen im Schuljahr durch die Schulleiterin oder den Schulleiter aufgrund

betrieblichen Urlaubs oder Betriebsferien.

(4) Wenn Teile der Berufsausbildung nach § 2 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005

(BGBI. I S. 931) im Ausland durchgeführt werden,

können Berufsschülerinnen und Berufsschüler von der

Schulleiterin oder dem Schulleiter bis zu einem Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten

Ausbildungsdauer vom Berufsschulunterricht befreit werden.

(5) Daneben können Berufsschülerinnen und Berufssc

hüler aufgrund folgender gesetzlicher Vorschriften

bis zu fünf Unterrichtstage im Schuljahr durch die Schulleiterin oder den Schulleiter beurlaubt werden:

1. Teilnahme an Veranstaltungen gemäß Betriebsve

rfassungsgesetz oder Personalvertretungsgesetz,

2. Teilnahme an Veranstaltungen nach dem Bildungsurlaubsgesetz,

3. Teilnahme an Veranstaltungen nach dem Gesetz über Sonderurlaub für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in der Jugendarbeit.

Beträgt der beantragte Beurlaubungszeitraum mehr al

s fünf Unterrichtstage im Schuljahr, so entscheidet

das Staatliche Schulamt über den Antrag.

Volljährige Berufsschülerinnen oder Berufsschüler stellen für die in § 6 Abs. 1 bis 5 genannten Fälle

selbst rechtzeitig einen schriftlichen, begründeten Antrag. Bei minderjährigen Berufsschülerinnen oder

Berufsschülern ist ein schriftlicher, begründeter Antrag von den Eltern zu stellen.

(6) Berufsschülerinnen und Berufsschüler können in der Regel bis zu sechs Schulwochen für anerkannte

überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen durch die Schulleiterin oder den Schulleiter beurlaubt werden.

Die Beurlaubung darf in einem Schuljahr höchstens vier Wochen betragen. Eine Beurlaubung in den

letzten drei Monaten vor Abschluss der Ausbildung soll vermieden werden. Berufsschülerinnen und

Berufsschüler, die in Berufsschulklassen mit Blocku

nterricht unterrichtet werden, können zur Teilnahme

an überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen während des Blockunterrichts nicht beurlaubt werden.

Der Träger der überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahme stimmt mit der Schulleiterin oder dem

Schulleiter der betroffenen Schule die Termine in der Regel drei Monate vor Beginn des Schulhalbjahres,

in begründeten Fällen jedoch mindestens drei Monat

e vor Beginn der Maßnahme, ab. Nach Möglichkeit

soll immer die ganze Klasse gleichzeitig an überbetrieblichen Maßnahmen teilnehmen, um die

Unterrichtsorganisation zu erleichtern

Kommentar von schwarzambau ,

Danke für die schnelle Antwort. 

Kommentar von Deepdiver ,

gerne,

Unterm Strich gesagt nicht mehr al 2 Tage !!!

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