Die Lieblingsfreundin meiner Tochter hat jetzt zum 6 Mal seit letztem November eine Mittelohrvereiterung und hat wieder Antibiotika verschrieben bekommen. Ist das überhaupt noch sinnvoll und vertretbar? Hat man überhaupt Alternativen?

Ganz oft gibt es Alternativen, ich will mir aber jetzt nicht anmaßen über den Kinderarzt deiner Freundin zu urteilen, aber leider verschreiben viel zu viele Ärzte immer noch vorschnell Antibiotika , ich würde es mal mit einer 2.Meinung versuchen.
Im Kindesalter treten häufig Entzündungen des Mittelohres auf. Sie werden meist mit Antibiotika bekämpft. Gibt es auch sanftere Behandlungsmethoden?
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Sie soll den Arzt wechseln,1tens schlägt Antibiotika nicht mehr an,und 2tens macht es die Darmflora kaputt!

in familien, die zur naturheilkunde neigen, laufen solche krankengeschichten der kinder anders. ein guter ratgeber bei praktisch allen gesundheitsproblemen von kindern ist das buch von stellmann, kinderkrankheiten natürlich behandeln.
wir sind ja alle froh, dass antibiotica lebensrettend sein können im einzelfall. bei häufigen und wiederholten kinderkrankheiten bedeuten sie aber meist, dass man mit kanonen auf spatzen schießt. außerdem bedeuten antibiotica aus naturheilkundlicher sicht, dass man nicht die körpereigenen heilkräfte stärkt, sondern eine erkrankung unterdrückt statt ausheilt. macht man des immer wieder, wird der unterdrückte krankheitsprozess allmählich zu einem riesenproblem. es kann passieren, dass dieser erkrankungsprozess sich an einer noch schlimmeren stelle plötzlich bahn bricht. so sieht es jedenfalls das ganzheitliche denken der naturheilkunde. darum ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit naturheilkunde und homöopathie zu beschäftigen. das stellmann-buch sollte man jeder schwangeren frau schenken, weil es schon ab der schwangerschaft ein umfassendes nachschlagebuch darstellt, mit handfesten hilfen. wenn das kind in den brunnen gefallen ist, also der fall schon chronisch verschleppt ist, dann ist das aufsuchen eines guten experten für naturheilkunde anzuraten, apotheker nach solchen fragen, die kennen sich da ziemlich gut aus in ihrer umgebung. da wird es zb um entgiftung gehen, damit die nachwirkungen der unterdrückten prozesse ausgeleitet werden.
alles gute!
Patron, seit jahrzehnten als heilpraktiker tätig.

Nicht bei jeder Ohrentzündung muß man gleich zu Antibiotikum greifen. Vielleicht geht sie mit dem Kind mal zum Heilpraktiker/Homöophaten? Je öfter ein Kind Antibiotka nehmen muß, desto eher wird es resitent , bzw. immer häufiger anfälliger für neue Erkankungen.
Vielleicht sollte man mal überlegen ob die Vereiterung falsch behandelt wird wenn die immer wieder kommt, bzw nicht richtig ausheilt. Mal zu nem anderen HNO?? Man wird ja recht schnell resistent gegen Antibiotika. Deswegen ist es nie gut zuviel davon zu nehmen, weil es dann erstens irgendwann nicht mehr wirkt. Und wenn man es später wirklich mal nötig hat dann ist man dagegen resistent. Ausserdem sit zuviel davon ungesund
mein sohn wird grundsätzlich mit homöopathischen mitteln geheilt. selbst bei einer mittelohrentzündung;-) die ärzte sind mittlerweile sensibler inbezug auf kinder geworden, selbst die schulmediziner denken um..und es gibt eine menge an alternativbehandlungen...

Meine Tochter hatte dasselbe Problem. Sie musste sogar ständig andere Antibiotika nehmen, damit sie nicht resistent wird. Im letzten November haben wir ihr dann die Rachenmandeln (Polypen) entfernen lassen. Das ging ambulant, sie durfte nach wenigen Stunden nach Hause. Seitdem hat sie keine Probleme mehr mit ihren Ohren.
Es gibt auch hömopathiese Mittel und Hausmittel. Ich glaube Zwiebelumschlag hilft bei Mittelohrentzündung, bin mir aber nicht 100 % sicher.