Frage von SedOwl, 65

Wie ökologisch sind "Erneuerbare Energien" tatsächlich?

Uns wird permanent eingeträufelt, der Ausweg aus der Energie-Misere (steigender Verbrauch) wäre über "Erneuerbare Energien" zu schaffen; zudem hätten diese ökologisches Potenzial. Bei näherer Betrachtung (zunehmendes Verkehrsaufkommen, Verschandelung ganzer Regionen, Flächenverlust usw.) kommen mir erhebliche Zweifel. Sind o. g. Aussagen plausibel begründbar? Ungeachtet dessen, ob "Erneuerbare Energien" eine wirkliche Alternative darstellen - wer profitiert, wer zahlt wieder mal drauf? Liegt die Lösung letztlich nicht doch im Hinterfragen unseres Konsumverhaltens? Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von null815nicname, 48

Das ist eine sehr komplexe Frage.

Du hast recht, auch erneuerbare Energien sind sicher nicht die Lösung aller Energieprobleme.

Aber erstmal zum Beginn deiner Frage: Die Energie-Misere. In der stecken wir längst drin, auch ohne den steigenden Verbrauch. Unser jetziger Verbrauch ist nur aufgrund von fossilen Brennstofen zu decken und Erdöl wird nicht mehr genügend entdeckt- hier ist wohl irgendwann eine Grenze erreicht. Das heißt nicht, das wir von heute auf morgen kein Öl mehr haben werden, aber das Maximum ist sicher überschritten. Mit Kohle und anderen fossilen Energieträgern ist es das gleiche. Atomenergie wäre eigentlich die Lösung, wenn da nicht das Problem mit dem extrem giftigen atomaren Müll wäre, den wir nicht loswerden können und der Gefahr, die von den Kraftwerken ausgeht.

Was also tun? Erneuerbare Energien sind da auf jeden Fall mal ein Lösungsansatz. Du hast recht, auch erneuerbare Energien bringen Probleme mit sich. Du fragst nach den ökologischen Auswirkungen. Dazu gehört sicher nicht die Verschandelung der Landschaft, denn das ist ein menschlicher Aspekt und kein ökologischer. 

Die durchaus vorhandenen ökologischen Probleme sind abhängig von der jeweiligen Energieform. Hier mal eine kurze Zusammnfassung, was mir so auf die Schnelle eingefallen ist (das ist siche rnicht vollständig!):

Windenergie: Onshore: mögliche tödliche Falle für Vögel

Offshore: Vor allem die extreme Lärmbelastung beim Bau ist ein Problem für viele Meerestiere (z.B. Wale), denn der Schall breitet sich unter Wasser weiter aus als an Luft

Wasserkraft: Anlage von Speicherseeen, Barrieren für Fische( z.B. beim Fischzug um zu laichen), veränderung der Fließgeschwindigkeit (Artzusammensetzung!), Verschlämmungen möglich, usw...

Solarenergie: Vor allem die Chemikalien, die beim Bau und auch beim Abbau anfallen

Biogas: Viele Flächen werden für Energiepflanzen benötigt, die aber beispielsweise für Bienen eine Futterwüste sind; vermehrter Anbau von Pflanzen an Standorten, die dafür nicht ideal sind-> mehr Dünger-, Pestizid- und Fungizideinsatz; verarmumg der Böden an Nährstoffen möglich ( deshalb muss auch Abfall aus den Biogasanlagen wieder aufs Feld); die Flächen werden nicht für Futtermittelanbau genutzt-> es werden Futtermittel importiert, z.B. Soja aus tropischen Anbaugebieten

Die Liste kann man fortführen. Allerdings sind viele der genannten Probleme durch geeignete Maßnahmen und Vorschriften zumindest verringerbar. Zum Beispiel gibt es bei Windkraftanlagen Mindestabstände zu Nestern bedrohter Arten; Bei Wasserkraftanlagen gibt es Fischtreppen und bei Energiepflanzen werden Alternativen zu Mais gesucht (z.B. die Sylvie), die robuster sind,  wenig Aufwand und damit Bearbeitung erfordern und verwertbar für Bienen sind.

Auch sollte man fragen, ob die Probleme wirklich so massiv sind, wie die die andere Energieträger mit sich bringen.  Ich würde trotz allem sagen, nein. Erneuerbare Energien schneiden hier wohl im vergleich zu Klimaerwärmung und co trotzdem besser ab.

Der zweite Aspekt ist aber der, ob unser Bedarf überhaupt mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Es gibt einen englischen Professor, der genau das für England durchgerechnet hat. Er hat jede erdenklich mögliche Fläche hypothetisch mit erneuerbaren Energieträgern besetzt, was ja in Wirklichkeit nicht möglich wäre. Immerhin müssen wir trotzdem noch Nahrungsmittel produzieren, der Umweltschutz und auch lebensqualität müssen beachtet werden. Das Ergebnis war ernüchternd: Der Energiebedarf würde sich trotzdem nicht decken lassen. Zum einen sind die Wirkungsgrade der Anlagen nicht die besten, zum anderen  ist einfach nicht genug Fläche vorhanden und auch die Umsetzung wäre zu teuer.

Die Tatsache bleibt: Der großteil der Energie, die auf der Erde existiert, stammt von der Sonne. Momentan verbrauchen wir die Sonnenenergie, die seit Jahrmillionen in Form von Erdöl oder Kohle gespeichert wurde. Wenn das wegbricht, haben wir ersteinmal ein großes Problem. Im Moment ist ein guter Energiemix sicher eine gute Idee, um möglichst lange mit unseren Reserven auszukommen und in der Zeit eine Lösung zu erarbeiten. EIne Umstellung unseres Konsumverhaltens ist unumgäglich- leider aber auch sehr utopisch. Frühere Gelegenheiten haben gezeigt, das auch mehr Energie verbraucht wird, wenn mehr vorhanden ist.

Hoffnung gibt vielleicht die Wissenschaft mit der Kernfusion und der Verbesserung von Wirkungsgraden vor allem bei erneuerbaren Energien ( obwohl hier die wahrscheinliche Obergrenze vielfach schon erreicht ist) oder vielleicht auch mit Wegen, an die bisher niemand denkt. Insgesamt sieht die Eneriebilanz für die Zukunft momentan auf jeden Fall düster aus.

Erneuerbare Engergien sind also nicht die Lösung, aber trotzdem momentan imens wichtig.

Kommentar von SedOwl ,

Hallo, Null815 (den Namen verdienst Du nicht),

erst einmal vielen Dank für Deine umfangreiche! und sehr gut recherchierte! Antwort; da ich mir für deren Beantwortung ebenso Zeit nehmen möchte, diese im Moment aber nicht aufbringen kann, melde ich mich später nochmal.

Bis dahin, herzliche Grüße.

Kommentar von SedOwl ,

Unbestritten sind "Erneuerbare Energien" derzeit die einzige vertretbare Alternative zu fossilen Energieträgern. Und sicher ist die Thematik zu komplex, um sie an dieser Stelle umfassend erörtern zu können - Du hast ohnehin bereits viele Aspekte sehr hinreichend dargestellt bzw. auf den Punkt gebracht.

Dennoch: Die Verschandelung der Landschaft hat m. E. sehr wohl eine ökologische Komponente (z. B. flächig überdimensionierte Windkraftanlagen auf traditionellen Zugstrecken, oder die ebenfalls mit Windkraft  in Zusammenhang stehenden Verlustraten bei nachtaktiven Arten wie Fledermäusen). Auch der Betrieb z. B. von Biogasanlagen an Gewässern (einschließlich damit verbundener Infrastruktur) kann in beiden Richtungen - also Landschaft und Ökologie, sofern man das getrennt betrachten will - bedenkliche Begleiterscheinungen haben. Aber das ist schon wieder ein Thema für sich.

Fraglich bleibt, ob der ganze EEG-Schwachsinn nicht doch dazu führt, das "Erneuerbare Energien" zwar weiter ausgebaut, fossile Energieträger jedoch nicht ersetzt, sondern flankierend forciert werden. Dies zeichnet sich beim zwanghaften Festhalten an der Kohlekraft bereits ab. Meine Befürchtung ist also, das der mit der Einführung "erneuerbarer Energien" geplante Umwelteffekt in dem Maße schwindet, wie Kohlekraft weiterhin subventioniert wird. 

Trotz allem, da hast Du recht, gibt´s vorerst wohl nur diese eine Alternative, deren Risiken wohl wieder und ausschließlich von den Bürgern zu tragen sind.

Kommentar von voayager ,

null815, du hast dir reichlich Mühe gegeben, dennoch besteht hier ein Webfehler in deiner Betrachtung. Es hervorzuheben, dass der Schwerpunkt einer ökologischen Orientierung weniger in einer erneuerbaren Energie, sondern schwerpunktmäßig in der Energieeinsparung liegen muß. Diese ist natürlich nicht mit bloßen Appellen zu bewerkstelligen, da muß es zahlreiche gesetzliche Maßnahmen geben, die in diese Richtung zielen.

Von der Kernfusion als Lösungskonzept zu träumen, bringt nix, denn diese ist auch in absehbarer Zeit nicht zu realisieren.

Kommentar von null815nicname ,

Ja da stimme ich dir absolut zu, ohne Einsparungen wird es nach dem heutigen Stand des Wissens nicht gehen. Ich habe versucht darzustellen, das genau hier unser Dilema liegt- erneuerbare Energien sind wichtig, können aber unseren Bedarf nicht decken.

Kernfusion ist momentan nicht realisierbar, zumindest nicht lange und vieleicht nie energieerzeugend nutzbar. Trotzdem liegt die Hoffnung vieler Menschen auf der Wissenschaft. Wenn wir nicht radikal unsere Lebensweise umstellen wollen, brauchen wir über erneuerbare Energien hinaus neue Quellen. Ob das möglich ist, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Unsere jetzige Lebensweise ist jedenfalls nur auf "Pump", als ob man sein Sparkonto leerräumen würde ohne viel Einkommen zu haben.

Einsparen ist also unumgänglich- aber kann die Politik das wirklich durchsetzten? Es ist ja kein Geheimnis, das wir starke industrielle Lobbys haben, die ihr eigenen Interessen verfolgen- und gerade in der Wirtschaft müsste viel mehr eingespart werden, nicht nur in privaten Haushalten.

Kommentar von SedOwl ,

Dem ist nichts hinzuzufügen, super!

Kommentar von null815nicname ,

Danke :-)

Antwort
von dan030, 45

Ich habe extreme Bauchschmerzen mit unserer Energiepolitik.

Es fängt schon mal damit an, dass unsere Energie"wende" eigentlich gar keine ist. Wir haben zwar hier einiges an "Erneuerbaren" aufgebaut, gleichzeitig produzieren wir aber rekordverdächtig viel Exportstrom. Und der kommt nicht selten aus "dreckigen" Kohlekraftwerken o. ä.

Die Ökobilanz von Windrädern müsste man auch mal kritisch durchrechnen. Denn der ganze Stahl, der da in die Landschaft gestellt wird, muss ja auch erstmal produziert werden. Und das ist ein extrem energieintensiver Prozess.

Bei Solarpanels etc. sind zwar die Materialkosten nicht so fürchterlich hoch, aber wir bedienen uns an dieser Stelle wieder an endlich verfügbaren Materialien. Stichwort "seltene Erden", die letztlich im Bergbau gesucht und gewonnen werden.

Dann bekommt die deutsche Energiewirtschaft das neue Problem, dass "Erneuerbare" nicht unbedingt da aufgestellt/betrieben werden können, wo die Energie gebraucht wird. Beispiel Windparks in der Nordsee, die süddeutsche Industrie beliefern sollen, wofür man milliardenteure Kabel durch die Republik ziehen will. Dass auf dem Weg ein Drittel des produzierten Stroms schlicht durch die Netzdurchleitung verloren geht, wird geflissentlich verschwiegen. Konventionelle Kraftwerke hat man hingegen typischerweise einfach dort gebaut, wo der Strom auch gebaut wurde.

Elektroautos sind der nächste Wahnsinn. Sie mögen zwar CO2-frei unterwegs sein und keine fossilen Brennstoffe mehr verbraten. Gleichzeitig nutzen sie aber Strom, der von seiner Produktion bis zum Ladepunkt auch wieder durchs Netz gelaufen ist. D. h. die Energieausbeute, bzw. der Gesamtwirkungsgrad, ist eigentlich viel niedriger als bei der Nutzung primärer Rohstoffe. Und über die Lebensdauer von Hochleistungsakkus (die wieder eine Menge giftiger Chemie enthalten und irgendwann entsorgt werden wollen) hat man "large-scale" auch noch keine wirklichen Erkenntnisse.

Das Verrückte ist, dass parallel zu diesem ganzen EEG-Wahn, den letztlich die Durchschnittsbürger zahlen, die tatsächlichen Großverbraucher keine Sparmaßnahmen unternehmen. In Deutschland geht weit mehr die Hälfte der gesamt genutzten Energie nicht auf die Privathaushalte, sondern auf öffentliche Einrichtungen und Industrie. Und da finden Prozeßoptimierungen nur sehr zögerlich statt.


Kommentar von SedOwl ,

Späte Rückmeldung, ich weiß - nochmals vielen Dank für Deinen überaus informativen Beitrag!

Mir geht´s übrigens ähnlich, es ist zum ...  LG

Antwort
von heatherbeetle, 11

Hey SedOwl,

ein Ausweg aus der Misere ist definitiv das absenken des Verbrauchs. Energiesparen + Energieeffizienz.

Das zweite sind dann die Erneuerbaren Energien, allerdings langfristig kombiniert mit Speichern.

Bei den EE Anlagen ist es so, dass sie gut verteilt sein sollten (Dezentral) 

Besonders kritisch sehe ich das Biogas, bei dem für große Anlagen wirklich Rohstoffe über weitere Distanzen transportiert werden. Eigentlich machen die Anlagen aus nachhaltiger Sicht nur dann Sinn wenn sie mit Reststoffen aller Art betrieben werden und nicht extra etwas angebaut wird.

Kommentar von SedOwl ,

Hi, sehr richtig. Voraussetzung wäre jedoch deutlich weniger "kognitive Dissonanz". Danke, LG.

Antwort
von voayager, 31

Sie sind allesamt ökologisch und von daher unverzichtbar. Die Umwelt wird so geschont, für Nachhaltigkeit daher gesorgt und sie steht den Menschen dauerhaft zur Verfügung. Kommt hinzu, dass sie nicht kostenaufwendig ist, daher wäre es verrückt und unverantwortlich sie nicht umfassend zu nutzen.

Das Einzige was eingeschränkt bzw. nicht weiter ausgebaut werden sollte, das sind Windkraftanlagen auf Höhenzügen, bzw. Bergkämmen, denn so kommt es zur Landschaftsverschandelung. Weitere Einwände gegen erneuerbare Energien gibt es ansonsten nicht.

Kommentar von SedOwl ,

Das ist Deine Sicht, o. k., trotzdem Danke. LG

Kommentar von voayager ,

Das ist nicht nur meine Sichtweise, sondern die aller ökologisch ausgerichteten Menschen, also nichts etwas bloßes Individuelles.

Kommentar von Madmoisele ,

Ich bin naturausgerichtet und absolut nicht Ihrer Meinung. Getreide im Tank ist pervers und eine Sünde wider hungernde Menschen und die Natur!

MADMOISELE

Kommentar von SedOwl ,

Vorangestellt sei, dass jede Sichtweise subjektiv und demnach als individuell zu betrachten ist. Und als solche wäre sie erst einmal zu respektieren. Aus unbewiesenen Behauptungen ergibt sich jedoch selten, also nicht generell eine zufriedenstellende Antwort.

Du unterstellst indirekt, dass nur eine Sichtweise, welche Deiner ökologischen Orientierung entspricht, die Antwort auf alle Fragen wäre. Demnach grundsätzlich, d. h. für alle Menschen zu gelten hat. Nun, ich bin dankbar dafür, dass es noch Menschen gibt, die "Erneuerbare Energien" kritisch sehen und einer sich an logischen Aspekten orientierenden Betrachtung unterziehen.

Was meine Sichtweise betrifft, so bin ich seit mehr als 30 Jahren im Biotop- und Artenschutz aktiv tätig, mit sehr viel zeitlichem und finanziellem Aufwand. Die diesbezüglich langjährigen Erfahrungen erlauben mir sowohl eine kritische Betrachtungsweise als auch die entsprechenden Schlussfolgerungen. Allerdings stelle ich mich der Möglichkeit, sachlich zu diskutieren.

Kommentar von voayager ,

Nun schwall und schwurble nicht einfach, sondern liefere vielmehr reine Fakten, alles andere ist Pilli-Palle.

Kommentar von SedOwl ,

Bleib sachlich. - Die Antwort von null815nicname ist für das Verständnis der Thematik bereits ausreichend.

Kommentar von voayager ,

Auch da tauchen Webfehler auf.

Kommentar von SedOwl ,

Dein Kommentar bei null815 trifft den Kern. Dennoch liegt der "Webfehler" m. E. nicht bei ihm. Er schreibt, dass eine Änderung des Konsumverhaltens unumgänglich, aber "utopisch" ist. Auch hier liegt er richtig. Welches Interesse sollten Wirtschaft (ergo Politik) daran haben, unser Konsumverhalten einzuschränken? Die derzeitige Entwicklung mit ihrem nahezu religiösen Wachstumswahn geht eindeutig in eine andere Richtung. Insofern ist wohl kaum damit zu rechnen, dass es tragfähige, weil einschränkende gesetzliche Regelungen dahingehend geben wird. Leider.

Kommentar von voayager ,

Das Konsumverhalten wird den Menschen von außen eingetrichtert, wäre durchaus zu beeinflussen, z.B. in dem die Werbung gedrosselt würde. Dies wie so vieles Anderes, ist rein eine politische Frage des Wollens. Wäre da eine Regiuerung an der Macht, die ziemlich anders alsd die hiesige es ist, könnte das Konsumverhalten ziemlich beeinflusst werden. Vieles ist nämlich nicht schicksalhaft vorgegeben, daher zu beeinflussen.

Natürlich hat die sogenannte Wirtschaft, also das Kapital kein Interesse, das Konsumverhalten zu ändern, dies ginge nur über eine fortschrittliche Regierung, die nicht bloßer Agent und Werkzeug der Arbeitgeberseite ist.

Antwort
von Madmoisele, 18

Mich widert an, es gutzuheissen, wenn Mais und Getreide etc. durch den Tank gejagt werden. Oder ein Bauer mit seinem Getreide (samt Körnern!) seine Biogasanlage heizt. Etc.

Das ist für mich so dekadent, wie wenn die Damen sich im alten Rom an Flamingozungen labten, oder der arme Frosch nur wegen seiner Schenkel sterben muss, der Rest wird weggeworfen.

Millionen von Menschen hungern und viele versuchen in unser Land zu kommen. Denen mag so etwas wie blanker Hohn vorkommen. Anstatt mit dem Getreide Hunger zu lindern muss auf deutschen Strassen gerast werden. Nach dem Motto: Freie Fahrt für freie Bürger.

Was für eine Verhöhnung der Natur!

LG

MADMOISELE

Kommentar von SedOwl ,

Glücklicherweise bleibt es vernunftbegabten Wesen vorbehalten, nicht jeden Trend gutheißen zu müssen. Und: Kritik bleibt immer eine zwar unangenehme, aber ggf. hilfreiche Form des Denkens.

Danke, LG.

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