Wie nennt man sich wenn man an ein bisschen von allen Religionen glaubt?

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15 Antworten

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann erscheint Dir der Glaube an Gott möglich, aber die Religionen mit ihren Lehren lehnst Du ab. Wenn Du die Religionen ablehnst, dann lehnst Du aber auch folglich Lehren und Überlieferungen von und zu Gott ab.

Du lebst dann nach meinem Verständnis zu Deiner Frage in einem Verhältnis von "Es kann sein - es kann aber auch nicht sein."

Obwohl es Deinen Glaubenszustand wahrscheinlich nicht genau treffen wird, würde ich sagen Du bist ein Agnostiker.

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Kommentar von DottorePsycho
26.03.2016, 10:12

So wie ich Agnostiker verstehe, ist das jemand, der die Auffassung vertritt, dass die Existenz eines Gottes nicht geklärt ist.

So wie ich justacookie verstehe, ist sie jemand, der sich sicher ist, dass es einen Gott gibt, aber unklar darüber ist, ob überhaupt eine oder welche Religion die "richtige" wäre.

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Hallo justacookie,

konfessioneller Feinschmecker: Du suchst dir die passenden Stückchen aus.

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Verunsichert und Uninformiert!

Johannes 14, 1-10:

"Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr. Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke".



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Zu deiner Frage habe ich eine Gegenfrage:

Warum sollte ein Mensch, welcher verallgemeinernd ausgedrückt "von Vielem etwas glaubt", eine besondere Bezeichnung verdienen?

Trifft so etwas, außer auf dem Gebiet der Religiosität, nicht auf ganz viele Menschen zu?

Sage also, wenn du darauf angesprochen wirst einfach, dass du die Religionen der Welt und ihren Wahrheitsgehalt bzw. ihre Unterschiede nicht näher kennst und dir deshalb deine "eigene Mischung" zubereitet hast, auch wenn dies relativ sinnlos erscheint.


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Aus Sicht der säkularen Welt: normal
Aus Sicht der Religion: schwach glaubend

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Ich denke du meinst "Patchwork-Religiosität"

Ein bisschen Yin-Yang-Taoismus...ein wenig Hindu-Wiedergeburt...etwas naturnaher Neo-Paganismus...ein paar esoterische Vorstellung von Energie und Schwingungen....ein wenig okkultistischer Jenseitsglaube...und ein paar spirituelle Lehrer die gleichberechtigt nebeneinander stehen...

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Du könntest es einmal mit dem "Universalisten" versuchen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Universalismus_(Religionswissenschaft)

Recht nahe kommen dieser Sichtweise vielleicht die "Bahai".

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Kommentar von justacookie
26.03.2016, 07:05

danke :D werde nachschauen!!

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Kommentar von drachenfreund
26.03.2016, 10:36

Bahai's haben ihre eigenen Dogmen (auch wenn sie viele Glaubensvorstellungen vereinen) , indem sie sich auf die Lehren ihres Propheten und Religionsstifters berufen. Ich glaube kaum, dass dies im Sinne des TE wäre.

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Vielleicht "Nichts Halbes und nichts Ganzes"...

Nach der Bibel gibt es nur einen Weg: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6).

Dieser Weg führt ins ewige Leben: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

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unentschieden, religiöser Rosinenpicker oder esoterischer Eigenreligionsbastler.

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Kommentar von robi187
26.03.2016, 07:24

wie hast du denn einen glauben ausgewählt? einfach das übernommen? und damit ist alles richtig? wo ist die entscheidung?

oder einfach jaaa sagen? abnicken?

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Da man nicht einmal alle Religionen der Welt kennen kann, kann sowas nicht passieren. Einen Begriff gibt es nicht.

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Da würde ich sagen, du bist konfessionslos, hast aber deinen eigenen, individuellen Glauben.

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Sich seine eigene Religion zusammenbastelnd! Typisch heutzutage. 

Das kommt z.B. auch daher, dass katholische Bischöfe od. Priester schon selbst nicht mehr an die kath. Dogmen glauben (und somit eigentlich nicht mehr katholisch sind). Leider wird das allgemein "akzeptiert" und so weiß eigentlich keiner mehr, was es bedeutet katholisch zu sein. 

Und weil einem eingeredet wird, dass es keine allgemeingültige  WAHRHEIT gibt. Wer aber behauptet "meine und deine Religion sind richtig", ist ja von seiner nicht überzeugt. Ein Stift ist für jeden ein Stift. Da kann nicht einer sagen: Nein, das ist für mich ein Stift und für dich ein Radiergummi. 

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Man nennt sich wie man will, auch unabhängig davon, welcher Religion man angehört/anzugehören glaubt.

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Ich nenne es den "Spaghetti mit Marmelade-Glauben".

Jemand isst gern Spaghetti, und mag auch gern Marmelade. Also wird das ganze gemischt, so schlecht kann das ja nicht sein. Dazu noch etwas Lyoner und Schlagsahne, weil mal jemand erzählt hat dass das jeweils sehr gut schmecken soll...

Ich vermute, es ist klar worauf ich hinaus will ;-)

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Chaoist :D

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