Dafür gibt's doch bestimmt eine korrekte Bezeichnung. Leider lassen sich die "Doppelpunkte" hier nicht darstellen...
Schön, dass ich mich hier nützlich machen kann. Aus meinem Hirnpool heraus würde ich dir sagen: Ein Trema ist (im Deutschen!) ein doppelter Punkt über den VOKALEN (Selbstlauten)i und e. Wenn über den anderen - a,o,u - Doppelpunkte liegen, nennen wir die Dinger UMLAUTE = ä.ö,ü. Meine Enkelin heißt z.B. Aina mit Pünktchen, gesprochen wie Aida = A i da. ansonsten kennen wir das bei Citro e n oder selten bei Hawai i . Doch um mich kundiger zu machen, ging ich wie üblich zu wikipedia und fand Folgendes: Trema aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/Trema
Beispiel eines Tremas auf e und i. Der verwendete Schriftsatz ist Garamond vergrößern Beispiel eines Tremas auf e und i. Der verwendete Schriftsatz ist Garamond
Ein Trema (Plural: Tremata, auch: Tremas) ist ein horizontaler Doppelpunkt über einem Vokal (Selbstlaut), um zum Beispiel eine Diärese, das heißt die getrennte Aussprache von aufeinander folgenden Vokalen, zu kennzeichnen (zum Beispiel: Noël (frz. „Weihnachten“) [nɔˈɛl]).
Die Trennung erfolgt in vielen Varietäten des Deutschen phonetisch mittels eines Knacklautes, der durch das abrupte Öffnen der Stimmritze erzeugt wird. Man beachte auch, dass der /ɔʏ/-Laut im Deutschen mit eu oder äu dargestellt wird, wie zum Beispiel in Eule. Eine getrennte Aussprache wird wie zum Beispiel in Asteroid mit oi ausgedrückt.
Das Wort stammt aus dem Griechischen. Andere Ausdrücke für Tremata sind Trennpunkte. Trennzeichen. Die deutschen Umlautpunkte sehen in fast allen Schriften genauso aus wie Tremata, haben aber eine andere Funktion. Um Missverständnisse zu vermeiden, wird das Trema im Deutschen nur in fremden Namen mit i (Hawaiï) und e (Citroën) oder überhaupt nicht verwendet (Hawaii). Die Alte deutsche Rechtschreibung rät von der Verwendung ab, die Neue deutsche Rechtschreibung kennt kein Trema. Regeln zur Verwendung des Tremas in der deutschen Sprache finden sich unter Deutsche Rechtschreibung im 19. Jahrhundert.
Das Gegenteil (Synärese) stellen zwei zusammengezogene Vokale dar, die als Diphthong (Doppellaut) bezeichnet werden (z.B. ei, eu, au).
Im Albanischen und Luxemburgischen ist der Buchstabe ë keine Diärese, sondern ein eigenständiger Vokal (Schwa) und wird wie ein offenes ö (Beispiel është), am Wortende oft auch gar nicht ausgesprochen (Beispiel unë).
Weiterhin bezeichnet man in der Zahnmedizin die Lücke zwischen den Schneidezähnen als Trema (engl.: true diastema).
Falls du Wikipedia nicht kennst --- nix wie hin! ein tolles Nachschlagewerk! ... meint saBine
Hallo bellifreifrau, für diese hervorragende Antwort hast Du den Oscar verdient... :-)) Danke.