
Na das ist doch einmal eine Frage für einen Solinger: Kleine Küchenmesser nennt der Solinger "ZÖPPKEN". Wen es interessiert der kann auch mal nach "ZÖPPKESMARKT" googeln. Dieser findet jedes Jahr im Herbst in Solingen statt. Noch eine Info. Wer scharfe Messer sucht sollte es einmal mit Keramikmessern versuchen oder, alternativ, ein Zöppken mit einer Eisenklinge kaufen. Diese rosten zwar, lassen sich aber sehr leicht extrem schärfen. Außerdem gehören Messer nicht in die Spülmaschine, sondern von Hand gespült und sofort getrocknet.

hier sagen die Verantwortlichen dazu "a klins Kuchimässer"! So einfach! Gruss Solf

Hier in Hessen sagt man "Kneipchen" - zum Glück bin ich kein Hesse und darf also weiterhin "kleines Küchenmesser" sagen
niman am 20. August 2007 20:11 Warum zum Glück? Findest du das Wort so unerträglich?
Wolfgang Foerster am 21. August 2007 07:56 Ein "Kneipchen" ist für mich eine kleine Kneipe, aber kein Messer.
niman am 21. August 2007 19:39 Hmmm....als Hesse hört man das gar nicht raus. Aber jetzt wo du es sagst, kann ich beim nächsten "Kneipchen-Gebrauch" nur noch an die Kneipe um die Ecke denken.

Netti, im Rheinland sagt man dazu "Flüggschen" (wohl wegen "flugs") oder "Kläuschen".

Kommt darauf an, wie die Schneide aussieht. Es gibt u.a Tomatenmesser, Schälmesser.
Das ist ein Pittermesser, ganz einfach.
tiernarr am 21. August 2007 00:46 Bei mir auch.

Das ist zwar auch keine Ratgeberfrage.
Aber als Hesse sage ich "Kneipchen"

Bei uns ist es ein Kartoffelschälmesser
bei uns auch .gruß mia

Einfach Küchenmesser(chen).
Offizielle Bezeichnung "Officemesser".
Wenn dich die fachliche Bezeichnung verschiedener Messer interessiert, kannst du hier mal nachsehen:
http://www.kuechengut.de/content/de/002produkte/003serie1905/index.php

Das kleine Küchenmesser wird international "Petty" genannt, das kommt von dem französischen Petit. Darauf hat sich auch die komplette international arbeitende Kochmesserindustrie eingestellt.
Die Frage ist gar nicht so schlecht; es gibt tatsächlich in verschiedenen Gegenden Deutschlands für das kleine Küchenmesser verschiedene "liebevolle" Bezeichnungen, weil es das von der Hausfrau am meisten gebrauchte Messer(chen) war. So ist mir das "Kneipchen" von Kind an geläufig, weil meine Mutter aus Hessen kam. Im Sauerländischen hingegen habe ich von meiner Oma das Wort "Hümme(c)ken" gehört. Während ich mir das erste Wort noch halbwegs ableiten kann ("kneifen"), versagt beim zweiten meine Sprachherleitungsmöglichkeit. (Weiß jemand weiter?) Es gibt halt eben auch Wörter, die nicht in einem Wörterbuch stehen.
bei uns heißt sowas "Schneid-Deiferl" (hochdeutsch: Schneid-Teufelchen), Herkunft mütterlicherseits aus der Oberpfalz